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| Newsgroup de.soc.recht.arbeit+soziales Arbeitsrecht und soziale Sicherung. |
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#1
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Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen zuverlässigen Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine Baustellenampel kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht in Brilon Hoppecke. Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei Stunden, sieben Tage die Woche. ] So weit, so gut, aber jetzt: [ Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt ] Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. Ist das erlaubt? Harald |
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#2
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On 30 Okt., 15:32, Harald Beukel <m...*privacy.net> wrote:
> [ > Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen zuverlässigen > Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine Baustellenampel > kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht in Brilon Hoppecke. > Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei Stunden, sieben Tage die Woche. > ] > > So weit, so gut, aber jetzt: > > [ > Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt > ] > > Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. > > Ist das erlaubt? > > Harald Diese Frage können die beiden geeigneten Bewerber sicher beantworten. Franz Müntefehring ist ehemaliger Arbeitsminister und hat die Regelungen mit verbrochen, Friedrich Merz kommt IIRC sogar aus Brilon und ist als Jurist in besonderer Weise mit der Materie vertraut. Beide gelten hals hoch kompetent, zuverlässig, belastbar. Glück auf! |
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#3
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On 30 Okt., 15:32, Harald Beukel <m...*privacy.net> wrote:
> [ > Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen zuverlässigen > Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine Baustellenampel > kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht in Brilon Hoppecke. > Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei Stunden, sieben Tage die Woche. > ] > > So weit, so gut, aber jetzt: > > [ > Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt > ] > > Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. > > Ist das erlaubt? Wo ist das Problem, tagsüber sein Handy anzuschalten und dabei dem gewohnten Tagesablauf nachzugehen? Solange zusätzlich zu der täglichen Arbeit nicht oft weitere Einsätze angefordert werden und die dadurch entstehenden Kosten erstattet werden, sehe ich auch die Bezahlung nicht dramatisch. Aber den Sinn des Jobs verstehe ich nicht. Was soll der MA mit der Ampel anstellen, was das normale Baustellenpersonal nicht kann? |
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#4
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Stefan Schmitz schrieb:
> On 30 Okt., 15:32, Harald Beukel <m...*privacy.net> wrote: >> [ >> Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen zuverlässigen >> Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine Baustellenampel >> kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht in Brilon Hoppecke. >> Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei Stunden, sieben Tage die Woche. >> ] >> >> So weit, so gut, aber jetzt: >> >> [ >> Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt >> ] >> >> Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. >> >> Ist das erlaubt? > > Wo ist das Problem, tagsüber sein Handy anzuschalten und dabei dem > gewohnten Tagesablauf nachzugehen? Dann um zehn zur Arbeit bis Mitternacht, und schleunigst ab nach Hause, damit man morgens ab acht wieder erreichbar ist. Und das sieben Tage die Woche! Harald |
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#5
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Harald Beukel schrieb:
> [ > Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen zuverlässigen > Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine Baustellenampel > kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht in Brilon Hoppecke. > Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei Stunden, sieben Tage die Woche. > ] > > So weit, so gut, aber jetzt: > > [ > Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt > ] > > Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. > > Ist das erlaubt? Also..... Erstmal müsste man 1 Tag frei haben die Woche. 2 Monate lang ohne freien Tag ginge meiner Meinung nach nicht. Dann kommt es darauf an was der Mensch sonst noch macht. Wenn er einen normalen Job hat der morgens z.b. um 8.00 anfängt wäre das nicht erlaubt, da die Ruhezeiten nicht eingehalten werden. Dann ist halt die Frage was soll eigentlich die Rufbereitschaft? Was soll er denn machen wenn er angerufen wird und wie oft kommt das vor? Grundsätzlich wäre das aber nicht verboten und jeder ist ja frei für das Geld zu unterschreiben oder nicht. MfG Matthias |
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#6
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On 30 Okt., 22:16, Harald Beukel <m...*privacy.net> wrote:
> > Wo ist das Problem, tagsüber sein Handy anzuschalten und dabei dem > > gewohnten Tagesablauf nachzugehen? > > Dann um zehn zur Arbeit bis Mitternacht, und schleunigst ab nach Hause, > damit man morgens ab acht wieder erreichbar ist. Um per Handy erreichbar zu sein, ist es völlig egal, ob und wann man nach der Arbeit heim geht. Du kannst auch von 5 bis 13 Uhr im Puff pennen und dort vom Handy geweckt werden. |
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#7
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Harald Beukel schrieb am Fri, 30 Oct 2009:
> [ > Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen > zuverlässigen Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine > Baustellenampel kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht > in Brilon Hoppecke. Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei > Stunden, sieben Tage die Woche. > ] > > So weit, so gut, aber jetzt: Zwei Stunden, eine Baustellenampel zu kontrollieren??? Was müsstest du da alles tun? > [ > Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt > ] Die Frage ist eher, was sie dann erwarten? Dass du nur erreichbar bist? (Die werden kaum ein Schwätzchen halten wollen.) Oder dass du auch noch innerhalb von x Minuten an dieser Ampel bist, um ggf. Reparaturen vorzunehmen? Damit wärst du während der Bereitschaft an eine Ort gebinden. > Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. Könnte leicht verdientes Geld sein - oder auch nicht. S.o. > Ist das erlaubt? Dann nimm das Job-Angebot halt nicht an. MfG Gerald -- Die Herren und Damen der Stadtreinigung leisten vermutlich einen bedeutenderen Beitrag zum Erhalt unserer Zivilisation als z.B. die meisten Professoren. (Heiko Mell / VDI-N) |
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#8
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Gerald Gruner schrieb:
> Harald Beukel schrieb am Fri, 30 Oct 2009: > >> [ >> Eine Firma sucht ab sofort für zwei Monate befristet einen >> zuverlässigen Mitarbeiter, der jeden Abend um 22:00 Uhr eine >> Baustellenampel kontrollieren kann. Die Baustellenampel steht >> in Brilon Hoppecke. Tägliche Arbeitszeit ca. ein bis zwei >> Stunden, sieben Tage die Woche. >> ] >> >> So weit, so gut, aber jetzt: > > Zwei Stunden, eine Baustellenampel zu kontrollieren??? > Was müsstest du da alles tun? Keine Ahnung. >> [ >> Eine Rufbereitschaft tägsüber per Handy wird vorausgesetzt >> ] > > Die Frage ist eher, was sie dann erwarten? > Dass du nur erreichbar bist? (Die werden kaum ein Schwätzchen halten > wollen.) Eben. > Oder dass du auch noch innerhalb von x Minuten an dieser Ampel bist, > um ggf. Reparaturen vorzunehmen? > Damit wärst du während der Bereitschaft an eine Ort gebinden. Eben. >> Bezahlen möchte die Firma 400 Teuro pro Monat. > > Könnte leicht verdientes Geld sein - oder auch nicht. S.o. > >> Ist das erlaubt? > > Dann nimm das Job-Angebot halt nicht an. Ich bin nicht interessiert, darf man hier nur Fragen stellen, von denen man persönlich betroffen ist? Also, ich empfinde o.g. Stellenangebot als Unverschämtheit, bin aber sicher, das es Menschen geben wird, die verzweifelt genug sind, sich auf diese Konditionen einzulassen. Harald |
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#9
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Harald Beukel schrieb:
> Also, ich empfinde o.g. Stellenangebot als Unverschämtheit, bin aber > sicher, das es Menschen geben wird, die verzweifelt genug sind, sich auf > diese Konditionen einzulassen. Wie schon gesagt, je nach Umstände kann das leicht verdientes Geld sein. MfG Matthias |
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#10
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On 31 Okt., 19:11, Harald Beukel <m...*privacy.net> wrote:
> Gerald Gruner schrieb: > Ich bin nicht interessiert, darf man hier nur Fragen stellen, von denen > man persönlich betroffen ist? Nee, man sollte aber möglichst Fragen zu konkreten Sachverhalten stellen. > Also, ich empfinde o.g. Stellenangebot als Unverschämtheit, bin aber > sicher, das es Menschen geben wird, die verzweifelt genug sind, sich auf > diese Konditionen einzulassen. Du weißt zwar nichts über die Stelle, hältst das Angebot aber für unverschämt. Interessant - und Stammtischniveau. Stephan |
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