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| Newsgroup de.alt.rec.digitalfotografie Digitalkameras und Zubehoer. |
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#21
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Ralf C. Kohlrausch <kohlrausch*htp-tel.de> wrote:
> Rauschverhindern. Also im Dustern rauf auf 1600 ASA oder 3200, ggf. > hinterher rauschfiltern. Aber nicht zur Rauschvermeidung bei 400 ASA > bleiben. Ich weiss nicht, wieviele 6MP Kameras kann man bis ISO 3200 nutzen? Bei 75dpi sind 1m Höhe knapp 3000 Punkte die eine 6MP vertikal hat. Ich meine es gibt aber Plakate im Offset Druck bis zu 350dpi, oder? Ansonsten: 1m hohes Plakat ist nicht klein, z.B. F4 oder A0 ist 1,2m hoch. Gruss Bernd |
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#22
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A. Bogner schrieb:
> LOL. Ich gehöre zu den Leuten, die sich das vorher ansehen und > nofalls nachlesen. Aber ich gebe zu, ich bin bei einem Blitz schon > gewaltig ins Schwitzen kommen, weil der SCA-Adapter meine manuellen > Korrekturen nicht mitmachen wollte. Ich hab ne D80 und eine D90 und kenne die blind. Rauf und runter und quer dazu. Vor kurzem bei einem Kumpel schnell Testbilder mit einer D200 gemacht. Ähhhhh, wo ist das Zoom für die Monitoransicht? Wieso geht der AF nicht auf dem Auslöser, wo stellt man das um scheissdingverreckts ![]() Klar, das war ne Sache von ein paar Sekunden. Nur ist bei den Kameras die Bedienung noch einigermassen einheitlich. Nikon Style eben. Gib mir ne 1D (am besten mit irgendeinem Systemblitzer), und mehr Hektik, dann fange ich das Schwitzen an. Muss alles nicht sein. > Stimmt schon. Zum Glück waren die Leute mit meinen Fotos immer sehr > zufrieden, wenn ich auch einiges sehr kritisch sah. Wenn man im > Grenzbereich des Möglichen fotografiert, ist es immer wieder > spannend. Man kann nie vorhersagen, wo sich ein Problem ergibt. Ja. Aber erstens sind im Kumpelbereich die Ansprüche kleiner und die Folgen harmloser, als wenns um nen Auftrag geht. Und an sich gleiche Situationen sind auf einmal ganz anders, wenns "muss" und vor allem wenns "schnell gehen muss". Und Konzertfotografie ist am Limit, wenn dann noch ausdrucksstarke Bilder rauskommen sollen, darf man sich über die Technik keinen Kopf machen müssen. Ich hab vor kurzem das erste mal Endurosport fotografiert. War ne Fingerübung. Ergebnisse auf dem Niveau "na wenigstens scharf bekommen". Die Leuts waren sehr zufrieden "oh, dolle Fotos". Verkaufen hätte ich mir das nicht so recht trauen Aber egal, beim nächsten mal wirds besser.>> Und wenn nach Beschnitt noch 3MP übrigbleiben, nehm ich die >> Sättigung raus, bastel mehr Rauschen dazu, printe das auf 1x2m und >> sag, das ist Kunst :-) > > Grins. Ja Du lachst da. Auf der richtigen Plattform wirst so der Guru. Peter |
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#23
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Bernd Eckenfels schrieb:
> Ralf C. Kohlrausch <kohlrausch*htp-tel.de> wrote: >> Rauschverhindern. Also im Dustern rauf auf 1600 ASA oder 3200, ggf. >> hinterher rauschfiltern. Aber nicht zur Rauschvermeidung bei 400 ASA >> bleiben. > > Ich weiss nicht, wieviele 6MP Kameras kann man bis ISO 3200 nutzen? Wenn wir von DSLR sprechen - alle, soweit ich weiß. Ggf bei 1600 ASA -1 korrigieren und bei der Nachbearbeitung +1. Oder gleich eine entsprechende Kurve einstellen (war meine Variante). > > > Bei 75dpi sind 1m Höhe knapp 3000 Punkte die eine 6MP vertikal hat. Ich > meine es gibt aber Plakate im Offset Druck bis zu 350dpi, oder? > > Ansonsten: 1m hohes Plakat ist nicht klein, z.B. F4 oder A0 ist 1,2m hoch. Wird im Gegensatz zu Computermonitoren aber in der Regel auch nicht unter dem Mikroskop seziert. Und ganz speziall bei Konzertfotos mag ein gewisses Korn - äh - Rauschen auch zur Bildstimmung passen. Hier mal ein schnelles Beispiel von meinem schattigen Schuhregal mit der Nikon D70, 1600 ASA, -1, +1 bei Rawkonvertierung. Nur so als Beispiel. http://eyepix.de/3200/ Gruß Ralf C. > > Gruss > Bernd |
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#24
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On 29 Okt., 02:59, Rainer Knaepper <rain...*smial.prima.de> wrote:
> webmas...*klausesser.de (klausesser) *am 28.10.09: > > >Ich rate Dir - und werde damit totsicher einen allgemeinen Sturm der > >Entrüstung entfachen :-) > > na, dann mal gleich anfangen damit... > > >- Dir für einen solchen Zweck eine 5DMkII, > >1DsMkIII oder eine D3x zu mieten. Kostet bei z. B. Calumet um die > >70.- bzw. 160.-e pro Tag. > >Das sollte es der Band wert sein. > > Gewiß. Und dann stellt er verzweifelt auf Motivklingelautomatik, weil > die Bedienung und die Eigenheiten der völlig fremden Kamera unbekannt > sind. > So kompliziert ist das nunauch wieder nicht - er könnte sich beim Rent- Service einweisen lassen. Das machen die kostenlos. > Möglicherweise bin ich ja schon vergreist, aber nachdem ich eine > zeitlang mit einer geerbten K10D geknipst habe, wechselte ich kürzlich > wieder zurück zu meiner alten *istds (Die K10 muß repariert werden, > wenn ich das mal irgendwann finanzieren kann). Und ja, in eiligen > Situationen habe ich etliche Male die falschen Knöppe gedrückt, bevor > ich mich wieder an die "Kleine" gewöhnt hatte. Dabei sind die Kameras > vom Konzept her sogar noch sehr ähnlich. > > Solche Situationen will man vermutlich nicht unbedingt genau dann > erleben, wenn es um eine einmalige Fotogelegenheit geht. Ich denke, da > nimmt man lieber das Werkzeug, das man gut oder sehr gut kennt, das > man schnell und sicher bedienen kann, und macht damit gute oder sehr > gute Bilder mit 6 Mpixeln als irgendwelchen ungestalten Pixelmüll. > Ich verstehe das mit dem gewohnten Werkzeug. Aber 6MPx sind für den Zweck zu wenig - wenn gute Qualität gefordert ist. WENN. Wenn mittelmäßige Qualität ausreicht isses ja gut - dann muß man sich ja keinen Kopp machen . . :-) KE |
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#25
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Peter Fronteddu <nopitter*web.de> schrieb:
.... >>> Und wenn nach Beschnitt noch 3MP übrigbleiben, nehm ich die >>> Sättigung raus, bastel mehr Rauschen dazu, printe das auf 1x2m und >>> sag, das ist Kunst :-) >> Grins. >Ja Du lachst da. Auf der richtigen Plattform wirst so der Guru. Um ins ZEIT-Magazin zu kommen, muss er aber zumindest noch Fehlfokussierung und Verwacklungsunschärfe hinzufügen. Gruß Wolfgang |
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#26
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Ralf C. Kohlrausch schrieb:
> Hier mal ein schnelles Beispiel von meinem schattigen Schuhregal mit der > Nikon D70, 1600 ASA, -1, +1 bei Rawkonvertierung. Nur so als Beispiel. > http://eyepix.de/3200/ > > Gruß > Ralf C. OMG! Das 2. Regal von oben sieht aus wie meins... ;-) Gruß Gerhard |
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#27
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klausesser wrote:
>> >- Dir für einen solchen Zweck eine 5DMkII, >> >1DsMkIII oder eine D3x zu mieten. Kostet bei z. B. Calumet um die >> >70.- bzw. 160.-e pro Tag. >> >Das sollte es der Band wert sein. >> >> Gewiß. Und dann stellt er verzweifelt auf Motivklingelautomatik, weil >> die Bedienung und die Eigenheiten der völlig fremden Kamera unbekannt >> sind. >> > > So kompliziert ist das nunauch wieder nicht - er könnte sich beim Rent- > Service einweisen lassen. Das machen die kostenlos. Ich gehöre zu den Leuten, die Lesen können und notfalls kann man auch fragen. Ich denke, dass ich mit der Bedienung schon klar kommen, wenn ich ein paar Stunden vorher probieren kann. Letztlich habe ich die Fotos dann fast mit "Motivklingelautomatik" gemacht, > Ich verstehe das mit dem gewohnten Werkzeug. Aber 6MPx sind für den > Zweck zu wenig - wenn gute Qualität gefordert ist. WENN. > > Wenn mittelmäßige Qualität ausreicht isses ja gut - dann muß man sich > ja keinen Kopp machen . . :-) Ich denke man wäre mit jeder Kamera auf verlorenem Posten gewesen. Das Licht war total daneben. Die Spots waren im Saal _fix_ montiert, ziemlich über dem Kopf und meistens waren die Künstler im Schatten und irgendwas auf der Bühne beleuchtet. War dann zufällig ein Künstler im Licht, dann gab es Schlagschatten von der Nase bis zum Kinn. Es war auch nicht machbar in der Pause das Licht zu verändern. Fotografiert habe ich dann mit 3200 ISO. Die Band war bis auf die Sängerin zu meiner Freude auch noch teilweise in schwarz gekleidet. Mal schauen, was man daraus machen kann. Ein paar Erinnerungsfotos werden schon bleiben. Es gibt aber irgendwann wieder ein Konzert und dann kriegen die ein paar Vorgaben von mir. Al -- http://www.bognerart.eu/ http://www.photospots.eu/ |
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#28
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Ralf C. Kohlrausch schrieb:
> Hier mal ein schnelles Beispiel von meinem schattigen Schuhregal mit der > Nikon D70, 1600 ASA, -1, +1 bei Rawkonvertierung. Nur so als Beispiel. > http://eyepix.de/3200/ > Moin, weil nun fast 80 Leute geschaut haben, noch drei Sätze zum making of: Ich habe das Raw-Bild mit CaptureNX konvertiert, weil da nach meinen bescheidenen Erfahrungen ein feineres Rauschen entsteht als mit Nikon Capture 4.x, außerdem arbeitet die Entrauschungsfunktion von NX besser. In der Kamera war keine Entrauschung aktiv, bei NX habe ich hohe Qualität, Stärke 7 und Schärfen 5 ausgewählt. Das ist nur eine geringfügige Entrauschung. Gespeichert als 16-bit-Tiff. 8-Bit hätte auch genügt, weil keine wesentliche Bildbearbeitung mehr folgte. Nun wollte ich in PaintshopPro 11 den Mikrokontrast per Unscharfmaskierung erhöhen, dabei ist aber das Rauschen zu stark mit angehoben worden. Also erst eine zweite Entrauschungsrunde mit NeatImage. Unter Tools in den Advanced Mode schalten. Das Rauschprofil wurde automatisch ermittelt. Oben Noise Level High auf 100 bis 150 Prozent (killt Artefakte), unten auch very low freq aktivieren (killt Farbflecken). Filtern mit 20 bis 25 Prozent ohne Schärfung. IN PSP11 Unscharf maskieren mit den Einstellungen 50/25/5. In Photoshop funktioniert das ähnlich, in Nikon Capture gar nicht. Nun wieder in NeatImage entrauschen und diesmal beim Speichern auf das Ausgabeformat und Größe komprimieren und nach Wunsch schärfen. Es gehen beim Entrauschen ein paar feine Details, hier zum Beispiel in den Entfernungsskalen der schwarzen Objektive verloren, andere dagegen wurden besser erkennbar, zum Beispiel in den Skalen des TeleMegor. Ich denke, darauf kommt es für den diskutierten Einsatzzweck nicht an. Die stellenweise strukturlose Rauhfasertapete ist den dicken Farbschichten und dem Licht- und Schattenfall geschuldet, nicht dem Entrauschen. Nach meinen Erfahrungen funktioniert zweimal schwach Entrauschen in NX und NI oft besser als einmal stark in einem der beiden Programme. Die Standardvorgabe von NI mit 60prozentiger Entrauschung ist mir grundsätzlich zu stark. Mein Standard ist 40 %, davon ausgehend variiere ich nach Bedarf. Gruß Ralf C. |
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#29
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On 1 Nov., 12:23, "A. Bogner" <noreply-address-delete-spam-by-
r...*n09q1-no-spam.pinguin.uni.cc> wrote: > klausesser wrote: > >> >- Dir für einen solchen Zweck eine 5DMkII, > >> >1DsMkIII oder eine D3x zu mieten. Kostet bei z. B. Calumet um die > >> >70.- bzw. 160.-e pro Tag. > >> >Das sollte es der Band wert sein. > > >> Gewiß. Und dann stellt er verzweifelt auf Motivklingelautomatik, weil > >> die Bedienung und die Eigenheiten der völlig fremden Kamera unbekannt > >> sind. > > > So kompliziert ist das nunauch wieder nicht - er könnte sich beim Rent- > > Service einweisen lassen. Das machen die kostenlos. > > Ich gehöre zu den Leuten, die Lesen können und notfalls kann man auch > fragen. Ich denke, dass ich mit der Bedienung schon klar kommen, wenn ich > ein paar Stunden vorher probieren kann. > > Letztlich habe ich die Fotos dann fast mit "Motivklingelautomatik" gemacht, > > > Ich verstehe das mit dem gewohnten Werkzeug. Aber 6MPx sind für den > > Zweck zu wenig - wenn gute Qualität gefordert ist. WENN. > > > Wenn mittelmäßige Qualität ausreicht isses ja gut - dann muß man sich > > ja keinen Kopp machen . . :-) > > Ich denke man wäre mit jeder Kamera auf verlorenem Posten gewesen. Das Licht > war total daneben. Die Spots waren im Saal _fix_ montiert, ziemlich über dem > Kopf und meistens waren die Künstler im Schatten und irgendwas auf der Bühne > beleuchtet. War dann zufällig ein Künstler im Licht, dann gab es > Schlagschatten von der Nase bis zum Kinn. Es war auch nicht machbar in der > Pause das Licht zu verändern. > > Fotografiert habe ich dann mit 3200 ISO. Die Band war bis auf die Sängerin > zu meiner Freude auch noch teilweise in schwarz gekleidet. Mal schauen, was > man daraus machen kann. Ein paar Erinnerungsfotos werden schon bleiben. Es > gibt aber irgendwann wieder ein Konzert und dann kriegen die ein paar > Vorgaben von mir. > > Al > > --http://www.bognerart.eu/http://www.photospots.eu/ meist gibt es ja vorher Ton-Proben - sollte es zumindest . . . :-) Da sollte es kein Problem sein, das vorher abzusprechen und ein extra Licht zu setzen bzw. zumindest ein zusätzliches Licht für die Gesichter oder als generellen Aufheller mitzubringen. Man kann solche Fotos nicht mal kurz aus dem Handgelenk machen, wenn sie PR- bzw. werbemäßig verwertbar sein sollen - es sei denn, ein "quick and dirty" Look gehört zum Konzept. KE |
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