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#1
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Hallo zur späten Stunde!
Seit gestern ist nun mein Alicenet- Anschluß durchgeschaltet. Das ganze Gezetere habt Ihr mitbekommen, siehe "Katze im Sack gekauft bei Alice" - aber es gibt noch eine Steigerung: Haben die mir bei Vertragsabschluß einen "Quickstart- Stick" angeboten, der angeblich im Preis enthalten ist. Gemeint ist ein UMTS- zu USB- Griffel, um die Zeit vor Durchschalten des DSL- Signales zu überbrücken. In den ersten 3 Monaten sei das Reinschnuppern in die Technik kostenlos, also hab ich das dazubestellt. Schön. Bestellt, auf der Rechnung auch drauf, aber nie geliefert - sehr zuverlässig diese "Firma"... Seit gestern ist nun das DSL- Signal auf die Leitung draufmoduliert. Heute Abend in der Wohnung angekommen, wollte ich nun gerade den Zugang einrichten, aber, ohweh, entgegen dem, was ich von anderen Netzen, auch Tele2, kenne, wird hier _NICHT_ die DNS- IP per DHCP in den Router (hier Siemens WLAN) reingeschrieben, sondern muß wohl über irgendein Window$- Installations- Teil dem (XP / Vi$ta etc.)- Rechner mitgeteilt werden. Schei* halt, wenn man nur Linux hat. Also gleich mal "Hotline" angerufen. Allerdings, dadurch, daß die Rufnummer bei digitalen VSts mit übertragen wird, wissen die, wer anruft, und da bereits Kunde, wird man an die Abzocknummer verwiesen. Und, egal, wo Du anrufst, Du wirst nur mit Deppen konfrontiert, die nicht einmal mit Begriffen wie IP- Adresse was anfangen können. Fragst Du - aus gegebenem Anlaß - nach der IP des DNS- Rechners, weil Dir genau die fehlt und Du die in die /etc/resolv.conf eintragen möchtest, kriegst Du als Antwort - gut festhalten! - die _MAIL- Adresse_ der "Hotline" genannt. Da Dein Rechner aber den DNS nicht kennt, kannst Du die natürlich knicken... Also hab ich erst mal 'n Freund angerufen, der sicher _NICHT_ bei Alice ist und dessen Internet geht. Der hat mir die Hausnummer des DNS rausgesucht und per Tel. vorgesungen. - Gut, daß es Freunde gibt :-) So, jetzt DNS eingetragen und gleich einen Übertragungsraten- Test gemacht - ob die "1,5 bis 5 Megabit pro Sekunde" hinkommen, so wie die mir das verkauft haben? Erstmal Upload: > 150 Opening BINARY mode data connection for scatman.mp3 > 5147166 bytes sent in 1.9e+02 seconds (27 Kbytes/s) Und das ist DSL? ...Naja, etwas schneller als per Analogmodem...:-( Dann Download: > ftp> get scatman.mp3 > 150 Opening BINARY mode data connection for scatman.mp3 (5147166 bytes) > 226 Transfer complete. > 5147166 bytes received in 32 seconds (1.6e+02 Kbytes/s) Also 160 KByte/Sek und damit nicht einmal das untere Ende dessen, was die - auch schriftlich - zugesagt haben. Glatter Fall von "Schlechterfüllung". Achja, rufst Du bei der "Hotline" an und sagst, daß Du unzufrieden bist, dann wird Dir von diesem Volk rotzfrech ins Gesicht gesagt "ja dann stornieren Sie doch!". Man hat's nicht nötig... Kurz: Wie man im Hause "Alice" / Hansenet mit den Kunden umgeht, ist schlichtweg abenteuerlich. Empfehlen kann ich diesen Laden sicher nicht. Soweit meine Erkenntnisse. Viele Grüße, Markus -- Please reply to group only. For private email please use http://www.dipl-ing-kessler.de/email.htm |
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#2
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Well, Markus R. Keßler <dimke.fax*uni.de> wrote:
> Kurz: Wie man im Hause "Alice" / Hansenet mit den Kunden umgeht, ist > schlichtweg abenteuerlich. Empfehlen kann ich diesen Laden sicher nicht. Du bist in München und nutzt was anderes als M-Net. Heul doch. Ralph -- Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer. -- Harry Rowohlt in http://tr.im/mpK4 Nicht schreiben können: http://lestighaniker.de/ |
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#3
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Markus R. Keßler" schrieb: > Achja, rufst Du bei der "Hotline" an und sagst, daß Du unzufrieden bist, > dann wird Dir von diesem Volk rotzfrech ins Gesicht gesagt "ja dann > stornieren Sie doch!". Man hat's nicht nötig... Ja dann stornieren Sie doch! Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#4
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Markus R. Keßler schrieb:
> Das ganze Gezetere habt Ihr mitbekommen, siehe "Katze im Sack gekauft > bei Alice" - aber es gibt noch eine Steigerung: Du wurdest doch hinreichend gewarnt! > Schön. Bestellt, auf der Rechnung auch drauf, aber nie geliefert - > sehr zuverlässig diese "Firma"... Dann verlang das Teil halt nachgeliefert. Oder verklag sie... > Heute Abend in der Wohnung angekommen, wollte ich nun gerade den > Zugang einrichten, aber, ohweh, entgegen dem, was ich von anderen > Netzen, auch Tele2, kenne, wird hier _NICHT_ die DNS- IP per DHCP in > den Router (hier Siemens WLAN) reingeschrieben, sondern muß wohl über > irgendein Window$- Installations- Teil dem (XP / Vi$ta etc.)- Rechner > mitgeteilt werden. Es ist wohl eher unüblich, im Billigsegment gleich gar, mittels DHCP ungefragt fremder Leute Router zu konfigurieren. Oder solltest du tatsächlich einen vom Netzbetreiber gemanagten Router erhalten haben? Arbeitet "Alice" denn bei dir nicht mit PPPoE? > Schei* halt, wenn man nur Linux hat. Ich hab auch "nur" Linux und es geht (natürlich) einwandfrei, (natürlich bei mir nicht Alice). Was soll denn das Betriebssystem deines PCs damit zu tun haben, wie der Router zu konfigurieren ist? > Also gleich mal "Hotline" > angerufen. > > Allerdings, dadurch, daß die Rufnummer bei digitalen VSts mit > übertragen wird, wissen die, wer anruft, und da bereits Kunde, wird > man an die Abzocknummer verwiesen. Abzocknummer? Was hat man dir denn bei Vertragsabschluß gesagt? Hat man denn etwa nachträglich versucht, schlechtere Bedingungen zu realisieren? Übrigens, aber sags nicht weiter, man kann die Nummernübermittlung unterdrücken... > Fragst Du - aus gegebenem Anlaß - nach der IP des DNS- Rechners, weil > Dir genau die fehlt und Du die in die /etc/resolv.conf eintragen > möchtest, kriegst Du als Antwort - gut festhalten! - die _MAIL- > Adresse_ der "Hotline" genannt. Da Dein Rechner aber den DNS nicht > kennt, kannst Du die natürlich knicken... Du sprachst eben noch davon, du würdest ein "Siemens WLAN" verwenden, warum willst du dann in der resolv.conf irgendwelche IP-Adressen eintragen? Es ist regelmäßig wesentlich klüger, die DNS-Auflösung dem Router zu überlassen und dazu die vom ISP (in der Regel per PPPoE) zugewiesenen DNS-Server zu verwenden (sofern man nicht ohnehin lieber seinen eigenen DNS betreibt) > Also hab ich erst mal 'n Freund angerufen, der sicher _NICHT_ bei > Alice ist und dessen Internet geht. Der hat mir die Hausnummer des DNS > rausgesucht und per Tel. vorgesungen. - Gut, daß es Freunde gibt :-) Tja, schon irgendwie fatal, wenn man keine rechte Ahnung hat, aber dennoch glaubt, große Töne spucken zu müssen, gelle :-> > Also 160 KByte/Sek und damit nicht einmal das untere Ende dessen, was > die - auch schriftlich - zugesagt haben. Glatter Fall von > "Schlechterfüllung". Woher nimmst du die Sicherheit, daß der von dir auserkorene Server tatsächlich Daten mit der von dir erwarteten Geschwindigkeit entgegenzunehmen oder zu liefern bereit und in der Lage wäre? > Achja, rufst Du bei der "Hotline" an und sagst, daß Du unzufrieden > bist, dann wird Dir von diesem Volk rotzfrech ins Gesicht gesagt "ja > dann stornieren Sie doch!". Man hat's nicht nötig... Der Mann hat ja auch völlig recht, denn... > Kurz: Wie man im Hause "Alice" / Hansenet mit den Kunden umgeht, ist > schlichtweg abenteuerlich. Empfehlen kann ich diesen Laden sicher > nicht. manche Kunden möchte man lieber nicht haben Aber immerhin lustig, daß du deine "Erkenntnisse" zur allgemeinen Erbauung vorträgst :-) MfG Rupert |
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#5
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Ralph Angenendt schrieb: > Well, Markus R. Keᅵler <dimke.fax*uni.de> wrote: > > Kurz: Wie man im Hause "Alice" / Hansenet mit den Kunden umgeht, ist > > schlichtweg abenteuerlich. Empfehlen kann ich diesen Laden sicher nicht.. > > Du bist in München und nutzt was anderes als M-Net. > Heul doch. Ja, tu ich ja ;-) Aber: MNet war, wie übrigens auch Arcor / Vodafone, so ehrlich, und hat von 1000er DSL geredet. Das war mir, zugegebenermaßen, zu wenig. Genau da hat dann Alice angesetzt und mir das Blaue vom Himmel runter versprochen mit den 1,5 "bis 5 MegaBit/Sek". - Mein Fehler war, daß ich diese leeren Sprüche geglaubt habe. Der erste, dem das passiert, scheine ich da nicht zu sein... Achja, heute hab ich den UMTS- Stift ausgehändigt gekriegt. Jetzt, wo ich den nicht mehr brauche. Absendedatum 20.10., DSL- Signalaufschaltung 22.10.(!) Gedacht und verkauft worden ist es aber als "Überbrückung", bis der kabelgebundene Zugang funktioniert... Gruß, Markus -- Please reply to group only. For private email please use http://www.dipl-ing-kessler.de/email.htm |
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#6
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Hallo!
"Markus R. Keßler" <dimke.fax*uni.de> schrieb im Newsbeitrag > Kurz: Wie man im Hause "Alice" / Hansenet mit den Kunden umgeht, ist > schlichtweg abenteuerlich. Empfehlen kann ich diesen Laden sicher nicht. Zustimmung! Hatte mich vor ca. 2 Wochen telefonisch bei Alice angemeldet. Was ich in diesen 2 Wochen mit der Hansenet Hotline erlebt habe, ist erschütternd, und verursachte exorbitante Telefonkosten. Ich bin selber Schuld, ich wollte die vielen negativ Meldungen im Internet nicht glauben. Hansenet ist im Kundenkontakt größtenteils ein Kindergarten, nur selten bekommt man mal, einen älteren erfahreren Mitarbeiter ans Rohr. Die älteren erfahreren Mitarbeiter, bestätigen einem auch, dass in ihrem Unternehmen, das reine Chaos herscht, und man immer noch an der AOL Übernahme krankt. Ich habe den Eindruck, dass die Hotline überwiegend aus freundlichen, aber sehr jungen Damen besteht, die von Technik NULL Ahnung haben. Hoffentlich kommt mein Anschluß-Wechsel zu Hansenet-Alice nicht zustande. Wie wird das erst werden, wenn der Verkauf an Telefonica, erfolgt ist? Gruß Dirk |
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#7
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Moin Rupert,
Rupert Haselbeck schrieb: [Restliche Belehrungen entsorgt] > Übrigens, aber sags nicht weiter, man kann die Nummernübermittlung > unterdrücken... Das ist leider nur die halbe Wahrheit, aber ein weit verbreitetes Mißverständnis - eine Rufnummer zu unterdrücken, heißt _NICHT_, die VSt anzuweisen, diese nicht weiterzureichen. Vielmehr läuft das so ab, daß das _ENDGERÄT_ angewiesen wird, statt der "Calling Party Number" nur Leerzeichen in das Anzeigefeld zu schreiben. Die Rufnummer wird aber stattdessen bis in das Endgerät übermittelt. Wenn Du mal einen Tektronix / Tekelec o.ä. Tracer parallel zum Endgerät mitlaufen läßt, siehst Du, daß die Nummer trotzdem übertragen wird. Und das sieht dann der Netzbetreiber erst recht. Viele Grüße, Markus -- Please reply to group only. For private email please use http://www.dipl-ing-kessler.de/email.htm |
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#8
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dimke.fax*uni.de schrieb:
> Rupert Haselbeck schrieb: >> Übrigens, aber sags nicht weiter, man kann die Nummernübermittlung >> unterdrücken... > Das ist leider nur die halbe Wahrheit, aber ein weit verbreitetes > Mißverständnis - eine Rufnummer zu unterdrücken, heißt _NICHT_, die > VSt anzuweisen, diese nicht weiterzureichen. Vielmehr läuft das so ab, > daß das _ENDGERÄT_ angewiesen wird, statt der "Calling Party Number" > nur Leerzeichen in das Anzeigefeld zu schreiben. Die Rufnummer wird > aber stattdessen bis in das Endgerät übermittelt. Wenn Du mal einen > Tektronix / Tekelec o.ä. Tracer parallel zum Endgerät mitlaufen läßt, > siehst Du, daß die Nummer trotzdem übertragen wird. Ich habe das zwar anders gelernt, aber ... wenn dem so wäre, könnten doch u.U. die Endgeräte so programmiert werden, daß sie dieser 'Anweisung' nicht Folge leisten, müßte doch auch mit jeder ISDN-Netzkarte möglich sein. Mathias |
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#9
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"dimke.fax*uni.de" <dimke.fax*uni.de>:
> Das ist leider nur die halbe Wahrheit, aber ein weit > verbreitetes Mißverständnis - eine Rufnummer zu unterdrücken, > heißt _NICHT_, die VSt anzuweisen, diese nicht weiterzureichen. > Vielmehr läuft das so ab, daß das _ENDGERÄT_ angewiesen wird, > statt der "Calling Party Number" nur Leerzeichen in das > Anzeigefeld zu schreiben. Die Rufnummer wird aber stattdessen > bis in das Endgerät übermittelt. Wenn Du mal einen Tektronix / > Tekelec o.ä. Tracer parallel zum Endgerät mitlaufen läßt, siehst > Du, daß die Nummer trotzdem übertragen wird. Hast Du das mal gemacht? War es nicht so, daß die Rufnummer bis zur OVSt des Zielteilnehmers übermittelt und hier dann die Übertragung zum Anschluß des Angerufenen blockiert wird? -- Mit freundlichen Grüßen Lars P. Wolschner |
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#10
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dimke.fax*uni.de schrieb:
> Das ist leider nur die halbe Wahrheit, aber ein weit verbreitetes > Mißverständnis - eine Rufnummer zu unterdrücken, heißt _NICHT_, die > VSt anzuweisen, diese nicht weiterzureichen. Vielmehr läuft das so ab, > daß das _ENDGERÄT_ angewiesen wird, statt der "Calling Party Number" > nur Leerzeichen in das Anzeigefeld zu schreiben. Die Rufnummer wird > aber stattdessen bis in das Endgerät übermittelt. Wenn Du mal einen > Tektronix / Tekelec o.ä. Tracer parallel zum Endgerät mitlaufen läßt, > siehst Du, daß die Nummer trotzdem übertragen wird. Bist du sicher? Oder verwechselst du das etwa mit der Signalisierung bei VoIP? Das wäre mir neu. Nach meinem Informationsstand wird die übermittelte Rufnummer des Anrufers von der Vermittlungsstelle des Angerufenen nicht an diesen weitergeleitet, wenn die ständige oder fallweise Rufnummernunterdrückung aktiviert ist > Und das sieht dann der Netzbetreiber erst recht. Der Netzbetreiber sieht die Nummer natürlich immer. Wir sprachen vom Teilnehmer MfG Rupert |
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