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Vollständige Version anzeigen : Hall im Telefon


Thomas Mayer
10-02-2007, 10:30 AM
Hallo,

seit der Umstellung auf DSL hat mein Telefon (Sinus45) zuviel
Hall - bedeutet daß ich mich selbst zu laut höre - die Gegenseite
merkt das aber nicht so deutlich!!

Mein Sinus (ISDN Ausführung) hängt am Speedport 900 (Fritzbox im T-Design)

Wo könnte das Problem liegen??

Danke
TOM

Michael Landenberger
10-02-2007, 11:48 AM
"Thomas Mayer" <Mayer_Tom*gmx.de> schrieb:

> seit der Umstellung auf DSL hat mein Telefon (Sinus45) zuviel
> Hall - bedeutet daß ich mich selbst zu laut höre - die Gegenseite
> merkt das aber nicht so deutlich!!
>
> Mein Sinus (ISDN Ausführung) hängt am Speedport 900
> (Fritzbox im T-Design)
>
> Wo könnte das Problem liegen??

1. Daran, dass du VoIP benutzst.
2. Am Telefon der Gegenseite.

Begründung: Bei VoIP sind die Signallaufzeiten deutlich länger als bei
konventionellem Festnetz. Kommt nun noch ein Übersprechen im Hörer dazu
(durch schlechte akustische Trennung zwischen Hör- und Sprechmuschel), so
wird das, was du sagst, über den Hörer am Telefon deines Gesprächspartners
postwendend zu dir zurückgeschickt. Da auch der Rückkanal über VoIP läuft,
kommt eine erneute Verzögerung hinzu. Folge: du hörst dich selbst als Echo.

Bei konventionellem Festnetz sind die Laufzeiten viel kürzer. Das Echo ist
hier zwar auch vorhanden, fällt aber nicht so auf, weil es wegen der kurzen
Laufzeit von deiner Sprache überlagert wird.

Gruß

Michael

Thomas Mayer
10-02-2007, 02:34 PM
"Michael Landenberger" <spameimer052006*arcor.de> schrieb

>> Wo könnte das Problem liegen??
>
> 1. Daran, dass du VoIP benutzst.
> 2. Am Telefon der Gegenseite.
>
> Begründung: Bei VoIP sind die Signallaufzeiten deutlich länger als bei konventionellem Festnetz. Kommt nun noch ein Übersprechen
> im Hörer dazu (durch schlechte akustische Trennung zwischen Hör- und Sprechmuschel), so wird das, was du sagst, über den Hörer am
> Telefon deines Gesprächspartners postwendend zu dir zurückgeschickt. Da auch der Rückkanal über VoIP läuft, kommt eine erneute
> Verzögerung hinzu. Folge: du hörst dich selbst als Echo.
>
>

Hallo Michael,

danke für Deine Antwort!
Ich habe Call&Surf von der Telekom und benutze kein VOIP.
Das Sinus-Telefon war vorher am NTBA angestöpselt und konnte beim
zurückstufen, von T-ISDN auf T-Net, nur noch am Router angesteckt
werden.
Nun habe ich doch am Router dann das Festnetz angeschlossen und durch
die fehlende VOIP-Registrierung wird dann die Reserveverbindung
"Festnetz" verwendet.

Das SINUS lief vorher problemlos!

Noch ein Idee??

CU
TOM

Ralph A. Schmid, dk5ras
10-02-2007, 05:28 PM
"Michael Landenberger" <spameimer052006*arcor.de> wrote:

>Begründung: Bei VoIP sind die Signallaufzeiten deutlich länger als bei
>konventionellem Festnetz. Kommt nun noch ein Übersprechen im Hörer dazu
>(durch schlechte akustische Trennung zwischen Hör- und Sprechmuschel),

Oder durch eine schlechte Gabelschaltung beim analogen Gegenüber.
Anderer Effekt, gleiche Auswirkung.

Ralph.

Michael Landenberger
10-02-2007, 06:57 PM
"Thomas Mayer" <Mayer_Tom*gmx.de> schrieb:

> Ich habe Call&Surf von der Telekom und benutze kein VOIP.

Dann hast du deine Frage in der falschen Gruppe gestellt ;-)

> Das Sinus-Telefon war vorher am NTBA angestöpselt
> und konnte beim zurückstufen, von T-ISDN auf T-Net, nur
> noch am Router angesteckt werden.
> Nun habe ich doch am Router dann das Festnetz angeschlossen
> und durch die fehlende VOIP-Registrierung wird dann die
> Reserveverbindung "Festnetz" verwendet.

Hm. Vielleicht sorgt die Wandlung von ISDN auf analog, die dann in deinem
Speedport stattfinden muss, für Verzögerungen? Leider habe ich noch nicht
viel von Leuten gelesen, die ISDN-Endgeräte mittels Fritzbox/Speedport an
einem analogen Anschluss betreiben. Der häufigere Fall ist der umgekehrte
(es werden analoge Geräte an einem ISDN-Anschluss benutzt).

Eigentlich würde ich deine Frage ja gerne nach
de.comm.geraete.isdn.tk-anlagen weiterleiten, weiß aber auch nicht so recht,
ob sie da richtig ist. Mal sehen, was hier noch kommt.

Gruß

Michael

Peter Renoth
10-03-2007, 09:30 AM
Tue, 2 Oct 2007 19:57:13 +0200, "Michael Landenberger"
<spameimer052006*arcor.de> hat geschreibselt:

>"Thomas Mayer" <Mayer_Tom*gmx.de> schrieb:
>
>> Ich habe Call&Surf von der Telekom und benutze kein VOIP.
>
>Dann hast du deine Frage in der falschen Gruppe gestellt ;-)
>
>> Das Sinus-Telefon war vorher am NTBA angestöpselt
>> und konnte beim zurückstufen, von T-ISDN auf T-Net, nur
>> noch am Router angesteckt werden.
>> Nun habe ich doch am Router dann das Festnetz angeschlossen
>> und durch die fehlende VOIP-Registrierung wird dann die
>> Reserveverbindung "Festnetz" verwendet.
>
>Hm. Vielleicht sorgt die Wandlung von ISDN auf analog, die dann in deinem
>Speedport stattfinden muss, für Verzögerungen? Leider habe ich noch nicht
>viel von Leuten gelesen, die ISDN-Endgeräte mittels Fritzbox/Speedport an
>einem analogen Anschluss betreiben. Der häufigere Fall ist der umgekehrte
>(es werden analoge Geräte an einem ISDN-Anschluss benutzt).

Nein, ich hatte am analogen Anschluss an der FritzBox 7170 eine uralte
Hagenuk DCS50 mit 28 analogen Telefonen (nur Spielerei) und keinerlei
Probleme mit der Sprachübertragung.
b.g.
Peter

Michael Landenberger
10-03-2007, 09:49 AM
"Peter Renoth" <spamkuebel*wahlberechtigt.de> schrieb:

> Nein, ich hatte am analogen Anschluss an der FritzBox 7170 eine
> uralte Hagenuk DCS50 mit 28 analogen Telefonen (nur Spielerei)
> und keinerlei Probleme mit der Sprachübertragung.

Nur damit ich das richtig verstehe: die Hagenuk ist eine ISDN-Telefonanlage.
Man kann sie also nicht an einen analogen Anschluss an der Fritzbox
anschließen. Du hattest die Hagenuk also am S0-Anschluss der Fritzbox und
diese wiederum am analogen Telefonanschluss angeschlossen? Und dabei gab es
keine Probleme?

Gruß

Michael

Gitano
10-03-2007, 03:17 PM
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1

Thomas Mayer schrieb:

> seit der Umstellung auf DSL hat mein Telefon (Sinus45) zuviel
> Hall - bedeutet daß ich mich selbst zu laut höre - die Gegenseite
> merkt das aber nicht so deutlich!!

Meinst du wirklich 'Hall', also zeitlich verzögertes Signal deiner
eigenen Aussendung, oder nur ein zu lautes Mithörsignal?

Hörst du dich auch selbst zu laut, wenn du keine Verbindung aufbaust,
sondern nur '#' wählst?

-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.4.6 (GNU/Linux)

iD8DBQFHA6RlhZWiQsqYS8oRAv6+AJ9MhqxwPIGsrYpTMnzhfY 7TLsVvfwCeO8by
pz6/pkl7wLKJ5Kmkm32rE04=
=f6TY
-----END PGP SIGNATURE-----

Thomas Mayer
10-04-2007, 06:58 AM
"Gitano" <0xb8968b9e9190*nurfuerspam.de> schrieb
>
> Meinst du wirklich 'Hall', also zeitlich verzögertes Signal deiner
> eigenen Aussendung, oder nur ein zu lautes Mithörsignal?
>
> Hörst du dich auch selbst zu laut, wenn du keine Verbindung aufbaust,
> sondern nur '#' wählst?
>
>

Hallo,

also Deiner Beschreibung nach würde ich sagen ich höre ein "zu lautes
Mithörsignal" das etwas (aber nur wirklich nur etwas) zeitversetzt ankommt!
Der Gegenüber hört dies aber nicht.

Hast du dazu noch eine Idee??

CU
TOM

Peter Koerber
10-04-2007, 07:36 AM
Thomas,
> also Deiner Beschreibung nach würde ich sagen ich höre ein "zu lautes
> Mithörsignal" das etwas (aber nur wirklich nur etwas) zeitversetzt
> ankommt!
> Der Gegenüber hört dies aber nicht.

Wenn es zeitversetzt ankommt, auch wenn es sich nur um Sekundenbruchteile im
Zeitversatz handelt, dann betrifft dies das Echo (echoing auf Neudeutsch).
Früher bekanntes Problem bei Analogtelefonen wegen der langen Laufwege via
Satelliten. Und heutzutage im Voip-Verkehr auch bekannt. Viele moderne
Geräte können automatisch mit dem Echoing umgehen, bei anderen Geräten muss
man an den Einstellungen schräubeln. Und das geht auch nur an jenen Geräten,
welche entsprechende Punkte im Konfigurationsmenü haben.
Peter

Horst Stolz
10-04-2007, 09:45 AM
On Thu, 4 Oct 2007 07:58:56 +0200, "Thomas Mayer" <Mayer_Tom*gmx.de> wrote:


>
>also Deiner Beschreibung nach würde ich sagen ich höre ein "zu lautes
>Mithörsignal" das etwas (aber nur wirklich nur etwas) zeitversetzt ankommt!
>Der Gegenüber hört dies aber nicht.
>
Ich hatte dazu auch schon um Rat gefragt. Bei mir (Siemes 4010 an Fritz Box Fon
5050) tauchte das Problem nur bei bestimmten Gesprächspartnern auf und nur(!)
wenn wir anrufen. Bei ankommenden Geprächen bis heute nie.
Am stärksten über verschiedene Call by call Anbieter und VoIP Terrasip.
Besonders extrem manchmal (bis 1 Sekunde Zeitverzögerung, Verständigung
praktisch unmöglich) zu einem Teilnehmer in AT, der weit abseits einer
Ortschaft wohnt. Er hat zwei parallel angeschlossene analoge Telefone ohne den
sonst üblichen automatischen Wehselschalter.
Komisch ist auch, dass es bei VoIP mit Carpo fast nie Probleme gab, aber a einem
Tag extrem zu mehreren Teilnehmern in AT.

Gruß, Horst

Peter Renoth
10-04-2007, 10:49 AM
Wed, 3 Oct 2007 10:49:10 +0200, "Michael Landenberger"
<spameimer052006*arcor.de> hat geschreibselt:

>"Peter Renoth" <spamkuebel*wahlberechtigt.de> schrieb:
>
>> Nein, ich hatte am analogen Anschluss an der FritzBox 7170 eine
>> uralte Hagenuk DCS50 mit 28 analogen Telefonen (nur Spielerei)
>> und keinerlei Probleme mit der Sprachübertragung.
>
>Nur damit ich das richtig verstehe: die Hagenuk ist eine ISDN-Telefonanlage.
>Man kann sie also nicht an einen analogen Anschluss an der Fritzbox
>anschließen. Du hattest die Hagenuk also am S0-Anschluss der Fritzbox und
>diese wiederum am analogen Telefonanschluss angeschlossen? Und dabei gab es
>keine Probleme?

Genau so wie beschrieben, am S0 der 7170, funktionierte einwandfrei,
ohne Hall. Mit den drei zusätzlichen VOIP-Nummern waren sogar mehrere
Gespräche gleichzeitig möglich. Naja, in dem einen Jahr war das genau
zweimal, aber immerhin die technische Möglichkeit besteht eben mit der
FritzBox.
b.g.
Peter

Martin Bodenstedt
10-05-2007, 08:20 AM
Michael Landenberger schrieb:
> "Thomas Mayer" <Mayer_Tom*gmx.de> schrieb:

>> Das Sinus-Telefon war vorher am NTBA angestöpselt
>> und konnte beim zurückstufen, von T-ISDN auf T-Net, nur
>> noch am Router angesteckt werden.
>> Nun habe ich doch am Router dann das Festnetz angeschlossen
>> und durch die fehlende VOIP-Registrierung wird dann die
>> Reserveverbindung "Festnetz" verwendet.

> Hm. Vielleicht sorgt die Wandlung von ISDN auf analog, die dann in
> deinem Speedport stattfinden muss, für Verzögerungen? Leider habe ich
> noch nicht viel von Leuten gelesen, die ISDN-Endgeräte mittels
> Fritzbox/Speedport an einem analogen Anschluss betreiben.

Alle Leute, die umgestiegen sind auf Internet via Kabel müssen es genau
so machen, da die Kabelmodems nur analoge Anschlüsse bereitstellen (die
im Modem dann wieder auf H.323 umcodiert werden, seufz).

Diese Hin- und Hercodiererei sorgt aber eher für zusätzliches Rauschen
als für hörbare Verzögerungen...

Das Echo deutet schon auf eine VoIP Verbindung hin...

--
Martin Bodenstedt

(www.die-bodenstedts.de / www.maboko.de)

Martin Bodenstedt
10-05-2007, 11:04 AM
Horst Stolz schrieb:

> Komisch ist auch, dass es bei VoIP mit Carpo fast nie Probleme gab, aber a einem
> Tag extrem zu mehreren Teilnehmern in AT.

Die Echounterdrückung funktioniert bis zu einem maximalen Zeitversatz.
Wenn nun das Routing zu einem bestimmten Teilnehmer zu einer Verzögerung
führt, die oberhalb dieser Grenze liegt, versagt die Echounterdrückung.
Daher kann es schon sein, dass nur auf bestimmten Routen ein Echo zu
hören ist...


--
Martin Bodenstedt

(www.die-bodenstedts.de / www.maboko.de)

Martin Bodenstedt
10-05-2007, 11:06 AM
Michael Landenberger schrieb:

> Nur damit ich das richtig verstehe: die Hagenuk ist eine
> ISDN-Telefonanlage. Man kann sie also nicht an einen analogen Anschluss
> an der Fritzbox anschließen. Du hattest die Hagenuk also am S0-Anschluss
> der Fritzbox und diese wiederum am analogen Telefonanschluss
> angeschlossen? Und dabei gab es keine Probleme?

Warum sollte es?

Der interne S0-Anschluss der Fritz!Box ist vollkommen autark.

Systemimmanentes Problem ist nur, dass die CLIP Signailisierung auf
einer analogen Leitung erst zwischen erstem und zweitem Klingelzeichen
erfolgt und daher Geräte am internen S0-Bus erst zeitversetzt klingeln
(unter Umständen)...

--
Martin Bodenstedt

(www.die-bodenstedts.de / www.maboko.de)

Michael Landenberger
10-05-2007, 11:49 AM
"Martin Bodenstedt" <martin.bodenstedt*gmx.de> schrieb:

> Michael Landenberger schrieb:
>
>> Du hattest die Hagenuk also am S0-Anschluss
>> der Fritzbox und diese wiederum am analogen Telefonanschluss
>> angeschlossen? Und dabei gab es keine Probleme?
>
> Warum sollte es?
>
> Der interne S0-Anschluss der Fritz!Box ist vollkommen autark.

Ich glaube mittlerweile auch, dass beim OP VoIP im Spiel ist. War da
nichtmal was, dass 1&1 aus der Ferne die in der Fritzbox eingestellten
Benutzerdaten ändern kann? Vielleicht trifft das ja auch auf die
VoIP-Benutzerdaten zu, und der OP telefoniert deswegen über VoIP, ohne es zu
wissen. Ich halte es dagegen auch für relativ unwahrscheinlich, dass es bei
Gesprächen übers konventionelle Festnetz zu den beschriebenen Effekten
kommt, und zwar auch dann, wenn noch eine Wandlung ISDN->analog im Spiel
ist.

Gruß

Michael

Thomas Mayer
10-09-2007, 07:59 AM
"Michael Landenberger" <spameimer052006*arcor.de> schrieb
>
> Ich glaube mittlerweile auch, dass beim OP VoIP im Spiel ist. War da nichtmal was, dass 1&1 aus der Ferne die in der Fritzbox
> eingestellten Benutzerdaten ändern kann? Vielleicht trifft das ja auch auf die VoIP-Benutzerdaten zu, und der OP telefoniert
> deswegen über VoIP, ohne es zu wissen. Ich halte es dagegen auch für relativ unwahrscheinlich, dass es bei Gesprächen übers
> konventionelle Festnetz zu den beschriebenen Effekten kommt, und zwar auch dann, wenn noch eine Wandlung ISDN->analog im Spiel
> ist.
>

1&1 hat nichts damit zu tun - Surf&Call ist das Thema und kommt von der T-COM!!
Ein altes, analoges Telefon - direkt am Splitter - funktioniert problemlos.
Ein ISDN Sinus am S0, vom Speedport900/Fritzbox, hat diesen Hall oder ist es
ein lautes Mithörsignal??

Auf alle Fälle nervt das richtig!!

CU
TOM

Michael Landenberger
10-09-2007, 08:25 AM
"Thomas Mayer" <Mayer_Tom*gmx.de> schrieb:

> 1&1 hat nichts damit zu tun - Surf&Call ist das Thema und kommt
> von der T-COM!!

Lt. <news:fdgr01$hbv$1*online.de> bist du 1&1-Kunde. Wenn es sich dabei um
einen Zugang mit Resale-DSL handelt, kannst du eigentlich kein Call&Surf
mehr haben, denn man kann an einem Telefonanschluss nur *einen*
DSL-Anschluss haben. Call&Surf enthält (zwangsweise) einen DSL-Anschluss,
ein 1&1 DSL-Paket auch. Nur einer der beiden Anbieter kann DSL schalten. Ich
würde daher gerne wissen, wie du die Kombination aus 1&1 und Call&Surf
hinbekommen hast. Ist dein 1&1-Zugang ein Alttarif ohne DSL-Anschluss? Wenn
ja, warum hast du den dann noch? Er ist dann nämlich vergleichsweise teuer.
Außerdem enthält Call&Surf selbst einen Internetzugang (mit dem man im
Übrigen auch T-Online-Mails problemlos abrufen kann, was ja dein Problem in
<news:fdgr01$hbv$1*online.de> war), du bräuchtest den 1&1-Tarif also
eigentlich gar nicht.

> Ein altes, analoges Telefon - direkt am Splitter - funktioniert
> problemlos.

Logisch, denn dann ist es definitiv ausgeschlossen, dass das Gespräch über
VoIP läuft.

Gruß

Michael

Martin Bodenstedt
10-10-2007, 07:32 AM
Thomas Mayer schrieb:

> 1&1 hat nichts damit zu tun - Surf&Call ist das Thema und kommt von der
> T-COM!!
> Ein altes, analoges Telefon - direkt am Splitter - funktioniert problemlos.
> Ein ISDN Sinus am S0, vom Speedport900/Fritzbox, hat diesen Hall oder
> ist es ein lautes Mithörsignal??

Du hast aber die Frage damit nicht beantwortet:

Bist Du sicher, dass das Gespräch über das Festnetz und nicht vielleicht
doch über VoIP rausgeht (letzteres ist natürlich nur dann möglich, wenn
mindestens ein VoIP Benutzerkonto in der Fritz!Box/Speedport
konfiguriert ist)...

> Auf alle Fälle nervt das richtig!!

Das stimmt...

--
Martin Bodenstedt

(www.die-bodenstedts.de / www.maboko.de)

Thomas Mayer
10-10-2007, 10:50 AM
"Martin Bodenstedt" <martin.bodenstedt*gmx.de> schrieb
>
> Bist Du sicher, dass das Gespräch über das Festnetz und nicht vielleicht doch über VoIP rausgeht (letzteres ist natürlich nur dann
> möglich, wenn mindestens ein VoIP Benutzerkonto in der Fritz!Box/Speedport konfiguriert ist)...
>

Hallo Martin,

ich bin mir SICHER, dass es nicht über VOIP läuft.
Am Speedport ist keine Internetrufnummer eingetragen!

Und nun nochmal zum Hall oder Mithörsignal!
Ich denke dass ich mithöre :-)

Danke
TOM

Michael Vogel
10-10-2007, 11:06 AM
Thomas Mayer schrieb:
>
> ich bin mir SICHER, dass es nicht über VOIP läuft.
> Am Speedport ist keine Internetrufnummer eingetragen!

Dann mache doch mal zwei Tests:

- Nimm ein Analogtelefon und schließe es am Speedport an - kommt dann Echo?
- Nimm ein anderes ISDN-Telefon und schließe es am Speedport an - kommt
dann Echo?

Wenn dann immer ein Echo kommt, würde ich das Speedport einfach
umtauschen. Wenn es nur bei beiden ISDN-Telefonen kommt, wäre ein
Umtausch immer noch begründbar, denn dann ist was in der ISDN-Komponente
defekt.

Michael

Horst Stolz
10-10-2007, 01:38 PM
On Wed, 10 Oct 2007 08:32:00 +0200, Martin Bodenstedt <martin.bodenstedt*gmx.de>
wrote:


>
>Bist Du sicher, dass das Gespräch über das Festnetz und nicht vielleicht
>doch über VoIP rausgeht (letzteres ist natürlich nur dann möglich, wenn
>mindestens ein VoIP Benutzerkonto in der Fritz!Box/Speedport
>konfiguriert ist)...
>
Ich habe den Verdacht, dass manche Call by call VoIP nutzen.
Denn gerade bei diversen Call by Call Anbietern habe ich speziell nach AT
starken Hall gehabt.

Gruß, Horst

Christian Appenzeller
10-11-2007, 02:20 PM
Hallo,

[Horst Stolz schrieb:]

>>Bist Du sicher, dass das Gespraech ueber das Festnetz und nicht vielleicht
>>doch ueber VoIP rausgeht (letzteres ist natuerlich nur dann moeglich, wenn
>>mindestens ein VoIP Benutzerkonto in der Fritz!Box/Speedport
>>konfiguriert ist)...
>>
>Ich habe den Verdacht, dass manche Call by call VoIP nutzen.

Dieser Verdacht ist auch fuer diverse Anbieter korrekt. Von daher kann
man mittlerweile nicht mehr so einfach trennen nach "klassisches
Festnetz" und "VoIP". Auch muss die Technik, mit der der Kunde
angebunden ist, nicht unbedingt identisch mit der Technik "im Netz
drin" sein.

>Denn gerade bei diversen Call by Call Anbietern habe ich speziell nach
>AT starken Hall gehabt.

Was fuer Anbieter waren das? Wie sah es im Vergleich dazu mit der
Telekom aus?

CU Christian

Michael Landenberger
10-11-2007, 03:32 PM
"Christian Appenzeller" <chappenzeller*hotmail.com> schrieb:

> [Horst Stolz schrieb:]

>> Ich habe den Verdacht, dass manche Call by call VoIP nutzen.
>
> Dieser Verdacht ist auch fuer diverse Anbieter korrekt. Von daher
> kann man mittlerweile nicht mehr so einfach trennen nach
> "klassisches Festnetz" und "VoIP". Auch muss die Technik, mit der
> der Kunde angebunden ist, nicht unbedingt identisch mit der
> Technik "im Netz drin" sein.

Das ist richtig, allerdings führt der Einsatz von VoIP nicht grundsätzlich
auch zum Auftreten von Echos. Ich habe letztens über peterzahlt.de ein paar
Gespräche nach Spanien (Mallorca) geführt. Die Verbindung war glasklar und
ohne Echos, obwohl die Verbindungen bei peterzahlt.de meines Wissens über
VoIP laufen (die Gesprächsteilnehmer nutzen dabei aber ihren normalen
Telefonanschluss). Irgendwann bekam ich auch mal einen Anruf aus Mallorca
(der Teilnehmer dort ist Telefonica-Kunde). Die Verbindung war besch...eiden
und mit deutlichen Echos "garniert".

Gruß

Michael

Horst Stolz
10-11-2007, 09:06 PM
On Thu, 11 Oct 2007 13:20:42 GMT, chappenzeller*hotmail.com (Christian
Appenzeller) wrote:


>>Denn gerade bei diversen Call by Call Anbietern habe ich speziell nach
>>AT starken Hall gehabt.
>
>Was fuer Anbieter waren das? Wie sah es im Vergleich dazu mit der
>Telekom aus?

Weiss ich nicht mehr, da ich in der LCR-Liste für die Fritz! Box inzwischen
einige CbC-Nummern aus verschiedenen Gründen entfernt habe. Welche es mit dem
extremen Echo und welche wegen häufigem Gassenbesetzt, weiss ich nicht mehr.
Jedenfalls war es mit der Telekom einwandfrei.
Zwei Ziele fielen mit diesem Anbieter besonders auf:
Ein Anschluss in AT weitab von Ortschaft mit zwei einfach parallel
angeschlossenen Telefonen.
Ein Anschluss im Netz von Kabel Deutschland (aber eben nur dieser, kurioserweise
von einem KDG-Berater;-)

Gruß, Horst