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#1
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Hallo Leute, hat da wer den Durchblick?
Seit geraumer Zeit wundere ich mich, dass das Schaffnerpersonal der ÖBB im Osten (dort wo ich halt am meisten davon mitbekomme) ausgesprochen jung ist. Sprich ziemlich viele 'Bubis und Mädis' Schaffner sind. Also jung rekrutiertes Personal. Nun wird ja in den Medien kolportiert, dass ja eine gewisse Anzahl an ÖBB-Mitarbeitern der alten Riege (also die definitiv gestellten) ähnlich den Postlern auf dem Wartegleis abgestellt sind, sein sollen. Weiß wer, wieviele das wirklich sind und ob davon viele Schaffner sind? Danke Tadej -- "It is difficult to get a man to understand something when his salary depends upon his not understanding it." <Upton Sinclair in The Jungle> -- (Laptop brezta) |
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#2
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Tadej Brezina schrieb:
> Sprich ziemlich viele 'Bubis und Mädis' Schaffner sind. Also jung > rekrutiertes Personal. Das ist mir in den letzten Monaten auch schon aufgefallen und es bringt mich auf eine weitere Frage. Als ich unlängst mit einem Nordbahndruchbinder mit Mädi (um bei deinem Terminus zu bleiben) fuhr, erfolgten die Stationsdurchsagen offenbar vom Tfzf. Übrigens ein "Importierter" mit deutlich deutschem Akzent und nicht ganz sattelfest bei der Aussprache der Nordbahnhalte, was ich recht amüsant fand. Allerdings frage ich mich nun ob Tfzf noch immer Stationsdurchsagen tätigen? War das nicht zuletzt eine Aufgabe der Zugbegleiter, nachdem sich PV weigerte extra dafür zu zahlen? Zumindest in begleiteten Zügen... mfg MS |
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#3
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"Tadej Brezina" <tadej_usenet*gmx.at> schrieb im Newsbeitrag news:4aeaa1ca$0$1539$91cee783*newsreader04.highway .telekom.at... > Hallo Leute, hat da wer den Durchblick? > Seit geraumer Zeit wundere ich mich, dass das Schaffnerpersonal der ÖBB im Osten (dort wo ich halt am meisten davon mitbekomme) > ausgesprochen jung ist. Sprich ziemlich viele 'Bubis und Mädis' Schaffner sind. Also jung rekrutiertes Personal. > Nun wird ja in den Medien kolportiert, dass ja eine gewisse Anzahl an ÖBB-Mitarbeitern der alten Riege (also die definitiv > gestellten) ähnlich den Postlern auf dem Wartegleis abgestellt sind, sein sollen. > Weiß wer, wieviele das wirklich sind und ob davon viele Schaffner sind? da tun sich fuer mich schon einige fragen auf: was soll da kostensparen, wenn man personen welche man sowieso bezahlt, nicht auch einsetzt? z.b. kundenservice, .... warum kann die bahn personen nicht umschulen, wenn man jetzt sogar postbedienstete in den polizeidienst umschult. werner |
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#4
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"Michael Sieß" <fluegelsignal*hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag news:4aeab141$0$1548$91cee783*newsreader03.highway .telekom.at... > Allerdings frage ich mich nun ob Tfzf noch immer Stationsdurchsagen tätigen? > War das nicht zuletzt eine Aufgabe der Zugbegleiter, nachdem sich PV weigerte > extra dafür zu zahlen? Zumindest in begleiteten Zügen... und da soll noch einmal einer ueber ryanair mosern. das die oebbler alle in einem boot sitzen haben sie wohl noch nicht bemerkt. werner |
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#5
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"Werner Huemer" <spam*lotus-i.com> schrub:
>und da soll noch einmal einer ueber ryanair mosern. >das die oebbler alle in einem boot sitzen haben sie wohl noch nicht bemerkt. Tja, tun sie eben nicht mehr. Genau das ist IMHO eines der zentralen Probleme. derzeit ist's eher ein "Gegeneinander" zwischen den einzelnen Gesellschaften :-( lg Wolfgang -- Das Problem ist oft, dass die Anbieter gar nicht wissen, was sie anbieten wollen, könnten oder sollten und die resultierende Inhaltslosigkeit dann hinter einer bunten Fassade kaschieren. Christoph Päper in dciwam Neu: http://www.traumrouten.com/namibia |
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#6
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Werner Huemer schrieb:
> warum kann die bahn personen nicht umschulen, wenn man jetzt > sogar postbedienstete in den polizeidienst umschult. weil manche einen Arbeitsvertrag haben, der ihnen nur ganz bestimmte Aufgaben zuweist. Die umgeschulten Postbediensteten sind auch nur jene, die sich freiwillig dafür gemeldet haben. |
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#7
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Werner Huemer schrieb:
> das die oebbler alle in einem boot sitzen haben sie wohl noch nicht bemerkt. doch, genau das haben sie bemerkt, dass sie nicht mehr in einem Boot sitzen, sondern dank unzähliger Umorganisationen und Aufsplittungen nunmehr verschiedenste Teilorganisationen darum kämpfen besser dazustehen, indem sie Kostenfaktoren anderen Teilorganisationen zuschanzen. |
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#8
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"Branko Simic" <branko.simic*gmx.at> schrieb im Newsbeitrag news:54b9e$4aeae83e$d52f7f0d$29850*news.chello.at. .. > Werner Huemer schrieb: > >> das die oebbler alle in einem boot sitzen haben sie wohl noch nicht bemerkt. > > doch, genau das haben sie bemerkt, dass sie nicht mehr in einem Boot sitzen, sondern dank unzähliger Umorganisationen und > Aufsplittungen nunmehr verschiedenste Teilorganisationen darum kämpfen besser dazustehen, indem sie Kostenfaktoren anderen > Teilorganisationen zuschanzen. schau, dass hat mit aufsplittung nichts zutun. jedes große unternehmen besteht aus zahlreichen subunternehmen. freilich schaut dann jede teilorganisation mehr auf sich, das ist auch ziel. nur ganz oben sollte der kunde stehen. am beispiel lautsprecher durchsage kann man diskutieren wer sie macht. wichtig ist, dass sie zuverlässig gemacht wird. es sollte auch klargestellt werden, wenn es zu verschiebungen kommt, dass ein kostenvorteil ersichtlich ist. ob nun organisationen auch rechtlich mit ihren leistungen dargestellt sind, oder ob es sich um interne einheiten handelt, sollte eigentlich keinen einfluss haben. werner |
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#9
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"Branko Simic" <branko.simic*gmx.at> schrieb im Newsbeitrag news:e899a$4aeae7cd$d52f7f0d$29850*news.chello.at. .. > Werner Huemer schrieb: > >> warum kann die bahn personen nicht umschulen, wenn man jetzt >> sogar postbedienstete in den polizeidienst umschult. > > weil manche einen Arbeitsvertrag haben, der ihnen nur ganz bestimmte Aufgaben zuweist. weißt du, wenn jeder mensch in der welt so agieren wuerde, es waere ganz schlimm. > Die umgeschulten Postbediensteten sind auch nur jene, die sich freiwillig dafür gemeldet haben. natuerlich freiwillig, die zeiten von zwaengen sollten doch hinter uns liegen. man kann aber menschen zur freiwilligkeit motivieren, oder ihnen einreden sturr zu bleiben. und da liegt die verantwortungslosigkeit gegenueber dem verkehrsmittel schiene, dem unternehmen, dem staat, dem kunden und zu guter letzt sogar gegenueber dem mitarbeiter selbst. es ist naemlich das schoenste fuer einen mitarbeiter zusehen und spueren, dass der kunden freude an der dienstleistung/produkt hat. werner |
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#10
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Tadej Brezina schrieb:
> Hallo Leute, hat da wer den Durchblick? > Seit geraumer Zeit wundere ich mich, dass das Schaffnerpersonal der ÖBB > im Osten (dort wo ich halt am meisten davon mitbekomme) ausgesprochen > jung ist. Sprich ziemlich viele 'Bubis und Mädis' Schaffner sind. Also > jung rekrutiertes Personal. > Nun wird ja in den Medien kolportiert, dass ja eine gewisse Anzahl an > ÖBB-Mitarbeitern der alten Riege (also die definitiv gestellten) ähnlich > den Postlern auf dem Wartegleis abgestellt sind, sein sollen. > Weiß wer, wieviele das wirklich sind und ob davon viele Schaffner sind? > Danke > Tadej PS: ist mir ganz besonders ins Auge gefallen, als neben mir im Zug Richtung Mistelbach ein netter aber nicht ganz cleverer und mit der Sprache kämpfender Mann aus der Obersteiermark saß, der eine FK Knittelfeld nach Atzgersdorf hatte und in Floridsdorf zugestiegen war. Der Arme, der zu einem Lauf am nächsten Tag irgendwo ins Weinviertel wollte, fand sich natürlich nicht zurecht, wußte nicht genau bis wohin der musste und sprach von irgendwelchen Stationsnamen im 11. Bezirk die es nicht gab, und wo er definitiv in die falsche Richtung fuhr. Der junge Schaffnerbursch war vollkommen überfordert, fand sich auch nicht zurecht und konnte dem Mann auch nicht helfen. Bis ich, von der Seite, vorschlug, er solle doch mal den FPL-Ausdruck den man ihm in Knittelfeld ausgedruckt hatte, nochmals herzeigen. Da war der Endpunkt seiner Reise auch eingetragen, eine Ortschaft im Weinviertel ohne Bahnanschluß, der letzte Teil seiner Reise war ein Buskurs. Klar, dass der Schaffner die Hst in seinem Nintendo nicht finden konnte. Ohne jetzt dem jungen Schaffner was vorzuwerfen, habe ich mir aber nachher schon gedacht, dass diese schnell angelernten jungen Schaffner potentiell weit davon entfernt sind, dem Kunden kompetent und beratend zur Seite stehen zu können, wenn ein x-beliebiger Reisender (in dem Fall ich) dem Schaffner bei seiner Arbeit helfen 'muß'. So long Tadej -- "It is difficult to get a man to understand something when his salary depends upon his not understanding it." <Upton Sinclair in The Jungle> -- (Laptop brezta) |
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