![]() |
|
|||||||
| Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery Alles, was Systembetreuer aufmuntert. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
#21
|
|||
|
|||
|
Marc Haber schrieb:
> Harald Maedl wrote: >>Kurzum, rund 28% aller ein- bzw zweistelligen Domains wurden an eine >>Firma vergeben. Nun ja, das Bundeskartellamt soll eingeschaltet worden >>sein. Mehr als beim Hornberger Schießen wird wohl nicht dabei >>herauskommen. > Lass Dich doch einfach als DENIC-Moderator wählen. Hey, danke für den Tipp. Darf ich dich als Gegenleistung als Moderator für's KKW Biblis vorschlagen? Grüße Harald |
|
|
||||
|
||||
|
|
|
#22
|
|||
|
|||
|
Marc Haber <mh+usenetspam0827*zugschl.us> wrote:
> Harald Maedl <harald.maedl*gmx.de> wrote: > >Kurzum, rund 28% aller ein- bzw zweistelligen Domains wurden an eine > >Firma vergeben. Nun ja, das Bundeskartellamt soll eingeschaltet worden > >sein. Mehr als beim Hornberger Schießen wird wohl nicht dabei > >herauskommen. > Lass Dich doch einfach als DENIC-Moderator wählen. Ist das ein aehnliche Position wie Kernbrennstoffmoderator? Joerg |
|
#23
|
|||
|
|||
|
Joerg Dorchain [27.10.2009 11:24]:
> Marc Haber <mh+usenetspam0827*zugschl.us> wrote: >> Harald Maedl <harald.maedl*gmx.de> wrote: >>> Kurzum, rund 28% aller ein- bzw zweistelligen Domains wurden an eine >>> Firma vergeben. Nun ja, das Bundeskartellamt soll eingeschaltet worden >>> sein. Mehr als beim Hornberger Schießen wird wohl nicht dabei >>> herauskommen. > >> Lass Dich doch einfach als DENIC-Moderator wählen. > > Ist das ein aehnliche Position wie Kernbrennstoffmoderator? Die Ähnlichkeit ist sehr moderat, meint Werner |
|
#24
|
|||
|
|||
|
* Harald Maedl wrote:
> 1 Woche Vorwarnzeit, Kein Problem: Voranmeldungen waren i.d.R. bereits am Freitag bei den ersten Registraren möglich. Es war doch "nur" ein Check-Constraint zu entfernen. > ein begrenzter Kundenkreis, Kein Problem: Es waren alle anmeldeberechtigten Registrare zugelassen. > Vermittlungsgebühren, die auch gezahlt werden müssen, wenn Denic > ablehnt. Bitte? Wer hat denn sowas gemacht? Die Anmeldegebühren waren exakt die gleichen wie bei einer mach-die-augen-auf-maedl.de Domain. > Dass Blödmänner dafür auch noch bis 100.000 EUR für einen > Domainnamen auf den Tisch blättern, tröstet nicht wirklich. Gut, es gibt immer Spinner und Trottel. > Diese Geldruckmaschine der Domainvergabe gehört deutlich der Hahn > zugedreht. Unglaublich, was da abgeht. Die Domainvergabe war nicht teurer als sonst. > Auch das Hickhack um irgendwelche Namensrechte bei Domainnamen gehört > schon längst ins Kuriositätenkabinett deutscher Rechtsprechung. Diese Beschwerde ist an die Legislative zu richten. Die Jurikrative kann sich kaum wehren. > Man regt sich über Banker und Börsenspekulanten auf. Denic und Konsorten > sind um keinen Deut besser. Warum? Die DENIC hat sich korrekt verhalten. |
|
#25
|
|||
|
|||
|
* Harald Maedl wrote:
> Lutz Donnerhacke schrieb: >> * Harald Maedl wrote: >>> 1 Woche Vorwarnzeit, >> Kein Problem: Voranmeldungen waren i.d.R. bereits am Freitag bei den ersten >> Registraren möglich. Es war doch "nur" ein Check-Constraint zu entfernen. > > ALTER TABLE tabellenname DROP CONSTRAINT constraintname; Richtig. > ... hört sich nicht schwierig an. Dennoch, warum setzt man ohne Not so > knappe Fristen? Diese Frage solltest Du dem Gericht stellen. >>> ein begrenzter Kundenkreis, >> Kein Problem: Es waren alle anmeldeberechtigten Registrare zugelassen. > > Tja, und da setzt so ein wenig meine Kritik an. Domainnamensvergabe ist > ein Politikum und letztlich ein Machtinstrument. Das Gezerre fängt nicht > erst bei IANA bzw. ICANN an, sondern hört bei Denic auch nicht auf. Die bestehenden Regeln der Domainvergabe wurden in diesem konkreten Fall nicht verändert: Deswegen besteht ja kein Grund zur Kritik. > Ich bedauere es, dass "Parallel"-Netze [Werbung] kaum Verbreitung haben. Deine persönlichen Vorlieben bzgl. der Weltordnung geben keinen Anlaß zu irgendeiner Kritik am durchgeführten Verfahren. Sie sind - um es wikipädisch korrekt zu formulieren - irrelevant. > Die Kosten, die man bei Denic für eine Doamin bezahlen muss, wenn man > vom ISP unabhängig seinen Domainnamen registrieren lassen möchte, stehen > in keinem Verhältnis zum angeblich so hohen Verwaltungsaufwand. Das die DENIC als Registy überhaupt den Service anbietet, auch als Registrar aufzutreten, ist ungewöhnlich großzügig. Daß dabei die Preise über denen der standardmäßigen Wege liegen, ist nur logisch. Die Direktregistrierung über die DENIC ist eben nicht der normale Weg und soll es auch nie sein. Anstatt über die Preise zu schimpfen, solltest Du die Existenz des Zusatzservices gebührend schätzen. >>> Vermittlungsgebühren, die auch gezahlt werden müssen, wenn Denic >>> ablehnt. >> Bitte? Wer hat denn sowas gemacht? Die Anmeldegebühren waren exakt die >> gleichen wie bei einer mach-die-augen-auf-maedl.de Domain. > ><http://marc.eu/de-domain-news/> unter > "Was haben die Provider mit erfolgsunabhänigen Gebühren erhalten" > Also scheint es ja doch so etwas gegeben zu haben. Es geht wohl weniger > um Anmeldegebühren, sondern um Provisionen, die einigen Vermittlern > gezahlt wurden. Tja, da hat jemand ein windiges Geschäftsmodell angeboten und genügend Dumme, die ihm das abgekauft haben. Das hat nichts mit der DENIC oder den Prozessen zu tun. >>> Man regt sich über Banker und Börsenspekulanten auf. Denic und Konsorten >>> sind um keinen Deut besser. >> Warum? Die DENIC hat sich korrekt verhalten. > > Der Börsenspekulant verhält sich auch zumeist korrekt, aber ich muss > solche Monopolstellungen nicht gutheißen. Du kannst den Vorwurf, die DENIC hätte spekuliert, nicht beweisen. Im Gegenteil, es wurde gezeigt, daß der Vorwurf gegenstandlos ist. |
|
#26
|
|||
|
|||
|
<lutz*iks-jena.de> wrote:
>Die bestehenden Regeln der Domainvergabe wurden in diesem konkreten Fall >nicht veraendert: aber sicher doch. Das ist ja gerade der Zweck der Uebung gewesen - offiziell jedenfalls. > Deswegen besteht ja kein Grund zur Kritik. Man kann die kurze Frist durchaus kritisieren, und - uebrigens hier nicht zum ersten Mal - die Intransparenz des DENIC. Ich faende es in diesem Fall durchaus angemessen, die Fairness des Verfahrens mal gegenueber den Genossenschaftsmitgliedern darzulegen. (nicht dass ich damit rechnen wuerde) >Das die DENIC als Registy ueberhaupt den Service anbietet, auch als Registrar >aufzutreten, ist ungewoehnlich grosszuegig. Aha. Mein Gedaechtnis, sicherlich voellig kaputt, sagt mir, dass das in der Steinzeit - so anno 1995 oder so - in der Form ueblich war, siehe .com und co. >Dass dabei die Preise ueber denen der standardmaessigen Wege liegen, ist sicher auch grosszuegig. Das muss ja auch so sein, wo ein Mittelsmann weniger beteiligt ist. Nicht wahr, deshalb ist Einkauf beim Erzeuger sonst ja auch viel teurer als 10 Glieder in der Verteilerkette weiter unten? >Anstatt ueber die Preise zu schimpfen, solltest Du die Existenz des >Zusatzservices gebuehrend schaetzen. Ja, der Zusatzservice, dass ich einen Vertrag mit dem DENIC ueber ein, zwei Mittelsmaenner schliessen kann, die dann mit der Domain machen koennen, was sie wollen (weil ich eh nichts beweisen kann), ist sicherlich sehr wertvoll, wenn man mehr Sollbruchstellen mag. >Tja, da hat jemand ein windiges Geschaeftsmodell angeboten und genuegend >Dumme, die ihm das abgekauft haben. Das hat nichts mit der DENIC oder den >Prozessen zu tun. ich bin erstaunt, war ich doch bisher der Meinung, die Mitglieder einer Genossenschaft koennten daran Anstoss nehmen, wenn andere Mitglieder den Ruf der Genossenschaft schaedigen. (Nein, auch hier erwarte ich nicht, dass da irgendetwas passiert) Gruss, Uwe |
|
#27
|
|||
|
|||
|
* Uwe Ohse wrote:
><lutz*iks-jena.de> wrote: >>Die bestehenden Regeln der Domainvergabe wurden in diesem konkreten Fall >>nicht veraendert: > > aber sicher doch. Das ist ja gerade der Zweck der Uebung gewesen - offiziell > jedenfalls. Ich glaube Du möchtest bar jeder Faktenlage ranten. Bitte sehr. Ohne mich. >> Deswegen besteht ja kein Grund zur Kritik. > > Man kann die kurze Frist durchaus kritisieren, und - uebrigens hier nicht zum > ersten Mal - die Intransparenz des DENIC. Das kann man tun, ja. > Ich faende es in diesem Fall durchaus angemessen, die Fairness des Verfahrens > mal gegenueber den Genossenschaftsmitgliedern darzulegen. (nicht dass ich > damit rechnen wuerde) Wo siehst Du eine Unfairness? Ich bezweifle nicht, daß es Ungereimtheiten gab, z.B. mehr Zugriffe als vereinbart, fehlerhafte Zeiten, etc. pp. Ich würde der DENIC hier aber keine Absicht unterstellen. >>Das die DENIC als Registy ueberhaupt den Service anbietet, auch als Registrar >>aufzutreten, ist ungewoehnlich grosszuegig. > > Aha. Mein Gedaechtnis, sicherlich voellig kaputt, sagt mir, dass das in der > Steinzeit - so anno 1995 oder so - in der Form ueblich war, siehe .com und > co. Anno Tobak hat man John angerufen und der hat www.uit.int in die betreffende Zone eingetragen. Anno Tobak haben wir 142 Domainanträge für historische Thüringer Kleinstaaten eingesand, um thur.de als kleinsten Übel zu bekommen. >>Dass dabei die Preise ueber denen der standardmaessigen Wege liegen, ist > > sicher auch grosszuegig. > Das muss ja auch so sein, wo ein Mittelsmann weniger beteiligt ist. Nicht > wahr, deshalb ist Einkauf beim Erzeuger sonst ja auch viel teurer als 10 > Glieder in der Verteilerkette weiter unten? Hast Du Ahnung vom Massengeschäft? Inkasso von Kleinbeträgen? Nein, das will man sich nicht ans Bein binden. >>Anstatt ueber die Preise zu schimpfen, solltest Du die Existenz des >>Zusatzservices gebuehrend schaetzen. > > Ja, der Zusatzservice, dass ich einen Vertrag mit dem DENIC ueber ein, > zwei Mittelsmaenner schliessen kann, die dann mit der Domain machen > koennen, was sie wollen (weil ich eh nichts beweisen kann), ist sicherlich > sehr wertvoll, wenn man mehr Sollbruchstellen mag. Im Fall des Wegfalls der Registrierungsbeschränkungen hatte sich aber am System nichts geändert. Es ist deswegen nicht unfair, wenn ein bestehendes Verfahren einfach weiterfunktioniert, wie bisher. >>Tja, da hat jemand ein windiges Geschaeftsmodell angeboten und genuegend >>Dumme, die ihm das abgekauft haben. Das hat nichts mit der DENIC oder den >>Prozessen zu tun. > > ich bin erstaunt, war ich doch bisher der Meinung, die Mitglieder einer > Genossenschaft koennten daran Anstoss nehmen, wenn andere Mitglieder den > Ruf der Genossenschaft schaedigen. Auch das ist unbestritten. Was hat das aber mit dem konkreten Fall zu tun? |
|
#28
|
|||
|
|||
|
<lutz*iks-jena.de> wrote:
>Ich glaube Du moechtest bar jeder Faktenlage ranten. Bitte sehr. Ohne mich. als was wuerdest Du die Regelaenderung, mit der das DENIC die vorher nicht registrierbaren Domains freigegeben hat, denn bezeichnen, wenn nicht als Regelaenderung? >Wo siehst Du eine Unfairness? Ich bezweifle nicht, dass es Ungereimtheiten >gab, z.B. mehr Zugriffe als vereinbart, fehlerhafte Zeiten, etc. pp. >Ich wuerde der DENIC hier aber keine Absicht unterstellen. a) Unfairness setzt keine Absicht voraus. b) es geht nicht darum, ob ich Unfairness sehe, sondern dass nach einem solchen Verfahren durchaus die Fairness nachgewiesen werden sollte, gerade in Anbetracht der Unstimmigkeiten. Dass es kein Verfahren geben kann, dass jedermann gegenueber fair ist, ist bekannt. Dass das DENIC wieder jede Gelegenheit auslassen wird, auch nur eine Spur von Transparenz zu zeigen, kann ich nur vermuten, aber genau das vermute ich. >Anno Tobak hat man John angerufen und der hat www.uit.int in die betreffende >Zone eingetragen. Anno Tobak haben wir 142 Domainantraege fuer historische >Thueringer Kleinstaaten eingesand, um thur.de als kleinsten Uebel zu bekommen. ich sehe die fehlende Trennung von Registry und Registrar als Altlast, Du siehst sie als Feature. Wobei ich das gesamte DENIC als Altlast sehe, von daher eruebrigt sich eigentlich jede Diskussion um das Thema. >Hast Du Ahnung vom Massengeschaeft? Inkasso von Kleinbetraegen? Nein, das will >man sich nicht ans Bein binden. ich war mehr als 6 Jahre bei einem Massendomainvertickerer angestellt. Und ja, da wollte man sich das ans Bein binden. >Im Fall des Wegfalls der Registrierungsbeschraenkungen hatte sich aber am >System nichts geaendert. Es ist deswegen nicht unfair, wenn ein bestehendes >Verfahren einfach weiterfunktioniert, wie bisher. http://www.denic.de/denic-im-dialog/...l=msg04404.xml Ergaenzend dazu wird es fuer die Einfuehrungsphase ein spezielles Registrierungssystem geben, ueber das die Auftraege ausschliesslich verarbeitet werden. wie ich "spezielles Registrierungssystem" auch zu interpretieren versuche, vermag ich nicht zu erkennen, wie sich nichts am System aendern konnte. >Auch das ist unbestritten. Was hat das aber mit dem konkreten Fall zu tun? Du hast Recht. Es haette nur etwas damit zu tun, wenn der Ruf der Genossenschaft noch zu schaedigen gewesen waere. Gruss, Uwe |
|
#29
|
|||
|
|||
|
* Uwe Ohse wrote:
><lutz*iks-jena.de> wrote: >>Ich glaube Du moechtest bar jeder Faktenlage ranten. Bitte sehr. Ohne mich. > > als was wuerdest Du die Regelaenderung, mit der das DENIC die vorher nicht > registrierbaren Domains freigegeben hat, denn bezeichnen, wenn nicht als > Regelaenderung? Der Vorwurf war, daß bei der Umsetzung der Änderung der Registrierungsrichtline eine Ungleichbehandlung stattfand. Die Regeländerung als solche zu in diesem Zusammenhang zu kritisieren ist bizarr. >>Wo siehst Du eine Unfairness? Ich bezweifle nicht, dass es Ungereimtheiten >>gab, z.B. mehr Zugriffe als vereinbart, fehlerhafte Zeiten, etc. pp. >>Ich wuerde der DENIC hier aber keine Absicht unterstellen. > > a) Unfairness setzt keine Absicht voraus. > b) es geht nicht darum, ob ich Unfairness sehe, sondern dass nach einem > solchen Verfahren durchaus die Fairness nachgewiesen werden sollte, > gerade in Anbetracht der Unstimmigkeiten. > > Dass es kein Verfahren geben kann, dass jedermann gegenueber fair ist, ist > bekannt. Dass das DENIC wieder jede Gelegenheit auslassen wird, auch nur > eine Spur von Transparenz zu zeigen, kann ich nur vermuten, aber genau > das vermute ich. Irgendwo weiter oben hatte ich von Faktenlage gesprochen ... Glaub ich. Im Ernst: Natürlich besteht Klärungsbedarf bzgl. der Umsetzung letzten Freitag, die Ungereimtheiten werden erklärt werden müssen. Allerdings sehe ich doch einen deutlichen Unterschied zwischen Vorsatz, Fahrlässigkeit oder unglücklichen Umständen. Ich persönlich glaube, daß die DENIC die kriminielle Energie einiger Beteiligter unterschätzt hat. >>Hast Du Ahnung vom Massengeschaeft? Inkasso von Kleinbetraegen? Nein, das will >>man sich nicht ans Bein binden. > > ich war mehr als 6 Jahre bei einem Massendomainvertickerer angestellt. > Und ja, da wollte man sich das ans Bein binden. Dann kannst Du nachvollziehen, warum die DENIC das nicht am Bein haben will, sondern einige größere Inkassostellen (Registrare) zur Abwicklung der Registrierungsvorgänge bevorzugt. >>Im Fall des Wegfalls der Registrierungsbeschraenkungen hatte sich aber am >>System nichts geaendert. Es ist deswegen nicht unfair, wenn ein bestehendes >>Verfahren einfach weiterfunktioniert, wie bisher. > > http://www.denic.de/denic-im-dialog/...l=msg04404.xml > Ergaenzend dazu wird es fuer die Einfuehrungsphase ein spezielles > Registrierungssystem geben, ueber das die Auftraege ausschliesslich > verarbeitet werden. > > wie ich "spezielles Registrierungssystem" auch zu interpretieren versuche, > vermag ich nicht zu erkennen, wie sich nichts am System aendern konnte. Das Einreicheverfahren stand allen Registraren gleichermaßen zur Verfügung. Eine Trennung war schon deswegen notwendig geworden, um überhaupt eine Chancengleichheit zwischen den Registraren zu ermöglichen. Das Standardinterface ist ohne Limitierung benutzbar. Am System - wer beantragen darf - hatte sich nicht geändert. |
|
#30
|
|||
|
|||
|
Lutz Donnerhacke schrieb:
> * Uwe Ohse wrote: >><lutz*iks-jena.de> wrote: >> als was wuerdest Du die Regelaenderung, mit der das DENIC die vorher nicht >> registrierbaren Domains freigegeben hat, denn bezeichnen, wenn nicht als >> Regelaenderung? > Der Vorwurf war, daß bei der Umsetzung der Änderung der > Registrierungsrichtline eine Ungleichbehandlung stattfand. > Die Regeländerung als solche zu in diesem Zusammenhang zu kritisieren ist > bizarr. Ergibt sich das nicht aus der Konstruktion quasi von selber? Ich schreibe jetzt mal so, wie ich die Domainvertickerei in etwa verstanden habe: Diejenigen, die quasi in der Generalversammlung mitbestimmen, also die Genossen, wenn du so willst, sind doch diejenigen, die zum Kreis der 274 gehört haben, die sich den Domainkuchen aufteilen konnten. Selbige, zumindest einige, haben dann ihre Zugänge an "Direktkäufer" vermietet und dafür unabhängig vom Erfolg des Käufers Provision kassiert. Obendrein sollen noch von einigen das Ende der Versteigerung nach hinten rausgeschoben worden sein, wie ich in einem Blog lesen konnte. D.h. derjenige, der sein letztes Angebot pünktlich kurz vor Auktionsende abgegeben hat, musste dennoch in die Röhre schauen, weil Stunden später irgendeiner sein Angebot überboten hatte. <http://www.blogtotal.de/netzwelt/sedo-verarscht-bieter/> Nun ist es aber klar, dass Denic ohne Probleme erklären kann, dass sie als Organisation nichts damit zu haben, weil sie mit den Geschäftsmethoden ihrer Genossen nichts zu tun haben. Andererseits ist Denic eben letztlich ein Zusammenschluss genau derer, die in den erlauchten Kreis gekommen sind und die dann später solches Prozedere anwenden. An der Börse würde man das in etwa mit Insidergeschäften vergleichen. Wo findet denn eine Kontrolle statt, wenn sich die Böcke im Garten selber kontrollieren und letztlich auch selber entlasten? So zumindest ist mein Eindruck, wenn ich die diversen Blogs und sonstige Mitteilungen zur Namensverteilung lese. Mein Eindruck mag falsch sein, aber er drängt sich ja beim Lesen dieser Beiträge geradezu auf. Es liegt wohl jetzt an Denic, diesen wohl allgemeinen Eindruck des dummes Volkes richtigzustellen. Die bislang wichtigste europäische Vergabestelle sollte sich IMHO nicht die Blöße geben, auf besagte Kritiken zu schmollen, sondern sich überlegen, wie man das Verfahren zukünftig so absichern kann, dass kein Geschmäckle aufkommt. >> ich war mehr als 6 Jahre bei einem Massendomainvertickerer angestellt. >> Und ja, da wollte man sich das ans Bein binden. > Dann kannst Du nachvollziehen, warum die DENIC das nicht am Bein haben will, > sondern einige größere Inkassostellen (Registrare) zur Abwicklung der > Registrierungsvorgänge bevorzugt. Na klar, es logisches Handeln. Es hat IMHO in erster Linie etwas mit Marketing zu tun. Denic würde seinen Mitgliedern nur bei deren Marketingstrategien ins Gehege kommen und das mag man seinen Genossen wohl nicht zumuten. Deswegen legt man den Preis so hoch, dass er für die meisten Endkunden inattraktiv ist und sie sich lieber an die ISP wenden. |
|
|
|
|