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| Newsgroup de.alt.fan.aldi Grossdiscounter und Discountkultur. |
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"Thomas Grueske"wrote: > > Genau so wie ständig nach den besten Angeboten für höhere Zinsen für Tagesgeld > oder anderen Geldanlagen gefragt wird. Von denselben Leuten, die sich > andererseits über die so genannte Ausbeutung beschweren... Und unsere Politfuzzis sämtlicher Couleur ständig, mehr oder weniger, was von 'privater Vorsorge' rumquatschen. Die 'Gewinne' kommen aus Börsenspekulationen. Und jeder Entlassene, Abgewickelte, 'Entsorgte' eines börsennotierten Unternehmens freut sich über seine eigene Entlassung- schliesslich steigt ja ggf. damit der Kurs seines 'ehemaligen' Arbeitgebers- und damit auch die Rendite der privaten 'Absicherung'? Den ganzen Tag- rund um die Uhr- wird der Rotz auf sogar extra dafür eingerichteten Fernsehkanälen verbreitet. Die ganze Welt orientiert sich an dieser Blase... Und die Spinner stopfen sich schon wieder die Taschen voll- obwohl die 'Krise' noch längst nicht überwunden ist. Micha |
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#92
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Michael Schlücker wrote:
> Und selbst wenn jeder schon von dem neuesten Lohndumping beim Anton Schl... > gehört hat... Alte Filialen schliessen, Leute entlassen, neue Märkte mit > leicht geändertem Namen, mit neuem (Billigpersonal) eröffnen... bei gleichen > Preisen- für bessere Gewinnspanne des Oberkotz... lauft Ihr doch beim > nächsten Angebot alle hin. Weil's billig? ist. Genau so wie ständig nach den besten Angeboten für höhere Zinsen für Tagesgeld oder anderen Geldanlagen gefragt wird. Von denselben Leuten, die sich andererseits über die so genannte Ausbeutung beschweren... -- Those who can, do; those who can't, teach. --George Bernard Shaw (And those who can't teach, teach the teachers.) |
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#93
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Michael Schlücker wrote:
> Und unsere Politfuzzis sämtlicher Couleur ständig, mehr oder weniger, was > von 'privater Vorsorge' rumquatschen. Die 'Gewinne' kommen aus > Börsenspekulationen. Ich habe bewusst den Begriff "Zinsen" gewählt, weil das insbesondere all diejenigen betrifft, die sich zwar für "ganz normale Sparer" halten, aber dennoch immer gern den höchstmöglichen Zinssatz für ihre Spargelder erzielen möchten. Ganz so, wie es Kapitalisten eben tun. Die viel gescholtenen Unternehmer dagegen sind diejenigen, die nicht nur dafür sorgen, dass es überhaupt irgend welche Zinsen zu bezahlen gibt, sondern auch dafür, dass es Arbeitsplätze gibt und dass Steuern und Sozialabgaben bezahlt werden. Gäbe es nämlich keine Unternehmer, hätte der Staat nicht einen müden cent in der Tasche, weil es niemanden gäbe, der Steuern bezahlen würde/könnte. -- Those who can, do; those who can't, teach. --George Bernard Shaw (And those who can't teach, teach the teachers.) |
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#94
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Thomas Grueske schrieb:
> Die viel gescholtenen Unternehmer dagegen sind diejenigen, die nicht nur > dafür sorgen, dass es überhaupt irgend welche Zinsen zu bezahlen gibt, > sondern auch dafür, dass es Arbeitsplätze gibt und dass Steuern und > Sozialabgaben bezahlt werden. Gäbe es nämlich keine Unternehmer, hätte der > Staat nicht einen müden cent in der Tasche, weil es niemanden gäbe, der > Steuern bezahlen würde/könnte. Aber: Und der Arbeitnehmer muss sich Arbeit nehmen. Und der Arbeitgeber muss ihm keine Arbeit geben, der hat einen schönen Beruf. Floh de Cologne aus den siebziger Jahren. Hardy -- Ich habe keine Angst vor Falten. Das ist doch bestimmt so ähnlich wie mit den Pickeln in der Pubertät. Und die habe ich ja auch überlebt. (Heather Graham, blond) |
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#95
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Hartmut Schiszler wrote:
> Und der Arbeitnehmer muss sich Arbeit nehmen. > Und der Arbeitgeber muss ihm keine Arbeit geben, der hat einen schönen > Beruf. > > Floh de Cologne aus den siebziger Jahren. Wenn Arbeitgeber so ein schöner Beruf ist, warum üben ihn dann so wenige aus? -- Those who can, do; those who can't, teach. --George Bernard Shaw (And those who can't teach, teach the teachers.) |
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#96
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Thomas Grueske schrieb:
> Hartmut Schiszler wrote: >> Und der Arbeitnehmer muss sich Arbeit nehmen. >> Und der Arbeitgeber muss ihm keine Arbeit geben, der hat einen schönen >> Beruf. >> >> Floh de Cologne aus den siebziger Jahren. > > Wenn Arbeitgeber so ein schöner Beruf ist, warum üben ihn dann so wenige > aus? Diese Frage solltest du nicht mir stellen, ich habe vermerkt, wen ich zitiert habe. Hardy -- Irgendwo gibt es jetzt gerade Freibier und ich kriege es nicht. Sauerei. Freibier gehört verboten. Peter Wenz |
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#97
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Hartmut Schiszler wrote:
> Diese Frage solltest du nicht mir stellen, ich habe vermerkt, wen ich > zitiert habe. Und wieso hast du es dann zitiert? -- Those who can, do; those who can't, teach. --George Bernard Shaw (And those who can't teach, teach the teachers.) |
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#98
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Thomas Grueske schrieb:
> Hartmut Schiszler wrote: >> Diese Frage solltest du nicht mir stellen, ich habe vermerkt, wen ich >> zitiert habe. > > Und wieso hast du es dann zitiert? Es passte so schön in den Zusammenhang. Hardy -- Gibts irgendwo einen Kreischbuntes-Forum-in-lokal-gehostete-Newsgroup-Konvertierer? (Ingo Braune) |
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#99
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Am Tue, 03 Nov 2009 15:24:49 +0100 schrieb Thomas Grueske:
Ich zitiere dich aus einem Beitrag zwei weiter oben (es passt grad so schön) und setze Unternehmer mit Arbeitgeber gleich (hoffentlich korrekterweise): > Gäbe es nämlich keine Unternehmer, hätte der > Staat nicht einen müden cent in der Tasche, weil es niemanden gäbe, der > Steuern bezahlen würde/könnte. Gäbe es aber nur Arbeitgeber und keine Arbeitnehmer mehr, wäre der Steuerertrag auch exakt Null, es gäbe ja keine Produktion von was-auch-immer mehr, was man beim Discounter kaufen könnte. Ach ne, geht auch nicht, gibt ja keine Kassierer, Wareneinräumer, Auslieferer,... mehr. Das Konzept von lauter Einzelunternehmungen, die Arbeitsteilung via mehrfachem Franchising etc. betreiben, halte ich nicht für besonders zielführend. > Hartmut Schiszler wrote: >> Und der Arbeitnehmer muss sich Arbeit nehmen. >> Und der Arbeitgeber muss ihm keine Arbeit geben, der hat einen schönen >> Beruf. >> >> Floh de Cologne aus den siebziger Jahren. > > Wenn Arbeitgeber so ein schöner Beruf ist, warum üben ihn dann so wenige > aus? Wenn du Arbeitgeber sein so geil findest, warum gibst du dann nicht mehr Leuten Arbeit? Wäre ich nicht in der Discounter-NG, würde ich ja noch gern anmerken, dass man neben Quantität auch Qualität betrachten könnte bzw. sollte. Sowohl bei Produkten, aber auch auf der Arbeitnehmer- als auch auf der -geber-Seite :-) Ciao Christoph |
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Christoph Niessl wrote:
> Ich zitiere dich aus einem Beitrag zwei weiter oben (es passt grad so > schön) und setze Unternehmer mit Arbeitgeber gleich (hoffentlich > korrekterweise): Ja, es gibt eine Schnittmenge. Aber nein, weder sind alle Unternehmer Arbeitgeber, noch sind alle Arbeitgeber Unternehmer. Andererseits bedarf es in der Tat zunächst mal Unternehmer, damit es überhaupt Arbeitgeber gibt, das stimmt. > Wenn du Arbeitgeber sein so geil findest, warum gibst du dann nicht mehr > Leuten Arbeit? Ich habe a) nicht behauptet es geil zu finden, Arbeitgeber zu sein und b) bin ich ziemlich sicher, dass du nicht weißt, wie vielen Leuten ich Arbeit gebe. So, where's the beef? ;-) > Gäbe es aber nur Arbeitgeber und keine Arbeitnehmer mehr, wäre der > Steuerertrag auch exakt Null, es gäbe ja keine Produktion von > was-auch-immer mehr, was man beim Discounter kaufen könnte. Das ist exakt deswegen unzutreffend, weil Arbeitgeber =|= Unternehmer. Davon abgesehen gilt aber dennoch, dass vollkommen unabhängig von allen anderen Parametern ohne Unternehmer keinerlei Steueraufkommen generierbar ist. Null, nada, niente. As a matter of fact. Aber an sich ist es relativ trivial. Ein Unternehmer, der hinreichend erfolgreich ist, kommt früher oder später an den Punkt, an dem er all das, was in seinem Unternehmen zu tun ist, nicht mehr alleine schafft. Er kann sich also überlegen, ob er auf dem Stand bleibt, auf dem er ist, oder ob er sich das mit großem Abstand teuerste Investitionsgut ans Bein hängt, das es gibt, nämlich Mitarbeiter. Letzteres wird er genau dann tun, wenn er davon überzeugt ist, dass ihm das mehr bringt als es kostet. Wenn nicht, dann nicht. It's that easy. -- Those who can, do; those who can't, teach. --George Bernard Shaw (And those who can't teach, teach the teachers.) |
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