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Newsgroup de.sci.medizin.misc Rund um die Medizin.

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  #1  
Alt 11-07-2009, 09:07 AM
Peter C. Meyer
 
Beiträge: n/a
Standard Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Die Schweinegrippe (SGr) zeigt im bisherigen Verlauf eine geringe
Sterblichkeit, bezogen auf die Zahl der daran erkrankten (= Letalität).

Nun fragen sich viele Leute, warum die Politiker so blöde waren und
deswegen eine so große Impfaktion losgetreten haben. Der einzige
Nutznießer scheinen die daran verdienenden Pharmakonzerne zu sein.

Trotzdem hätte auch ich so entschieden, ähnlich den westlichen
Regierungen, und die Impfungen gestartet. Warum?

1. Die WHO rief für die SGr die höchste Pandemiestufe aus: danach konnte
sich kein Politiker mehr auf Nichtwissen herausreden.

2. Sicher verläuft die SGr zur Zeit milde und vergleichsweise harmlos;
aber zum einen wusste das niemand vorher; auch kann das sehr
anpassungsfähige H1N1-Virus jeden Tag mutieren, also aufrüsten. (Was
nach meiner Einschätzung nur eine Frage der Zeit ist.) Die Impfung
zerschlägt Infektionsketten.
Inzwischen gibt es auf dem amerikan. Kontinent gibt es mehr als 4.500
bekannte(!) Todesfälle. Die Dunkelziffer dürfte beträchtlich sein, da
kein Arzt ohne spezifischen immunologischen Test die Sgr diagnostizieren
kann.

3. Nun der wichtigste Punkt aus deutscher Sicht:
Würden auch nur 25% der Bevölkerung hierzulande an der SGr erkranken
(und meinetwegen keiner daran sterben!), würde das öffentliche Leben
weitgehende zusammenbrechen. Der Aldi-LKW-Fahrer fiebert zuhause, die
Kr.schwester wie der Streifenpolizist, die Sekretärin wie der Mensch,
der die Geldautomaten nachfüllt.
Der volkswirtschaftliche Schaden ginge sofort in die Milliarden. Und
jeder hier würde sich über die bornierten Politiker aufregen, die das
nicht vorausgesehen haben.

4. Verglichen mit dem volkswirtschaftlichen Schaden sind die Millionen
für Tamiflu und die Impfdosen Peanuts.

5. Was das Impfrisiko betrifft - hier muss sachlich und ohne Emotionen
verglichen werden:
a) Wie viele Menschen sterben an der SGr oder deren Folgen, und weden
daran sterben, wenn sie sich NICHT impfen lassen.
b) Wie viele sterben an der IMPFUNG gegen die SGr.

Aktuell wurden in D mehr als 11 Todesfälle ALS FOLGE DER SGR gemeldet.
(Sicher hatten einige von ihnen ernste Vorerkrankungen; aber genau
diesen Risikopersonen empfiehlt die STIKO ausdrücklich den Impfschutz)

Und wie viele Menschen starben durch die Impfung gegen die SGr in D?
Niemand.

6. Was die Impfkritiker auch übersehen ist die simple Tatsache, dass
jede Grippe erheblich Sekundär-Erkrankungen verursachen kann, z.B. durch
bakterielle Infektionen, die auf die virus-geschädigte Schleimhaut
draufsatteln. Z.B. Nebenhöhlen-Vereiterung und Herz-Entzündung
(Myoperikarditis). Ex-Kanzler Helmut Schmidt kam so nach einer
"einfachen Grippe" zu seinem Herzschrittmacher.
Raucherlungen vertragen weit weniger viralen Angriff als gesunde Lungen;
aber die häufigste Lungenentzündung bei der Grippe ist die
"sekundär-bakterielle Grippepneumonie" (= eitrige Lungenentzündung).

FAZIT:
Besonders Risikopatienten verringern ihr Gesundheits- und Sterberisiko
an der SGr, wenn sie sich impfen lassen. Weltweit starben bisher 6.000
Menschen an der Schweinegrippe. An der Impfung ist noch niemand gestorben.
Jeder sollte diese Zahlen kennen, jeder muss für sich selbst die zwei
Risiken (Schweinegrippe versus Impfung) gegeneinander abwägen.
Emotionen, Ideologien und Verschwörungstheorien sind dabei nur hinderlich.

Dr. med. Peter C. Meyer
(FA Innere Medizin)





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  #2  
Alt 11-07-2009, 11:26 AM
Uwe Weih
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Hallo,

Peter C. Meyer schrieb:

> 5. Was das Impfrisiko betrifft - hier muss sachlich und ohne Emotionen
> verglichen werden:
> a) Wie viele Menschen sterben an der SGr oder deren Folgen, und weden
> daran sterben, wenn sie sich NICHT impfen lassen.
> b) Wie viele sterben an der IMPFUNG gegen die SGr.


wobei es ja nicht nur ums Sterben geht, sondern auch langfristige
ernsthafte Schädigungen. Die aufsteigende Lähmung steht wohl bei jeder
Impfung als sehr seltene Nebenwirkung im Beipackzettel und kann wohl
auch ohne Impfung auftreten, auch als Begleitung bei einer Infektion.

Und dann die Angst wegen dem Wirkverstärker. Wie groß ist das Risiko
früher oder später eine Autoimmunerkrankung zu bekommen?

Ob es in einigen Jahren eine Studio gibt, die aufzählt, wer von den mit
H1N1 infizierten Personen solche Erkrankungen bekam und wer von den
geimpften Personen?

> Dr. med. Peter C. Meyer
> (FA Innere Medizin)


Selbst geimpft?

BTW: Ich habe mich impfen lassen.

Ciao

Uwe Weih
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 11-07-2009, 11:50 AM
Raimund Nisius
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Peter C. Meyer <peterc.meyer*gmx.net> wrote:

> So, wie es jetzt aussieht, könnte dieses Virus die saisonale Grippe AUF
> DAUER ablösen in Dtschl.


Was bedeutet da ablösen? Immunisiert die SGr-Impfung/Erkrankung gegen
den traditionellen Typ?

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
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  #4  
Alt 11-07-2009, 11:53 AM
Peter C. Meyer
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Peter C. Meyer schrieb:
>
> 2. Sicher verläuft die SGr zur Zeit milde und vergleichsweise harmlos;
> aber zum einen wusste das niemand vorher; auch kann das sehr
> anpassungsfähige H1N1-Virus jeden Tag mutieren, also aufrüsten. (Was
> nach meiner Einschätzung nur eine Frage der Zeit ist.) Die Impfung
> zerschlägt Infektionsketten.
>


Erweiternd sei angemerkt:

1) Die WHO meldet, dass weltweit gesehen 70% aller derzeitigen
Grippefälle durch H1N1 (Schweinegrippe/SGr) verursacht werden.

2) In Deutschland sind aktuell fast alle Grippefälle solche der
SGr-Variante. Die übliche saisonale Grippe hat noch nicht begonnen.

3) Zur Zeit ist das H1N1-Virus stabil. Es gilt aber: alle
Influenza-Viren neigen heftig zur Mutation. Daher müssen jährlich die
Impfstoffe angepasst werden. (Die Viren zB von Masern, Mumps und Röteln
sind vergleichsweise viel träger, sie "shiften" weniger.

4) Aus den weltweiten Beobachtungen der SGr wissen wir auch:
Sie befällt eher Menschen unter 50 J. als Ältere, im Gegensatz zur
saisonalen Grippe!
Es gilt die Daumenregel: Je jünger der infizierte Patient, umso härter
sein immunologischer Kampf. Alles deutet darauf hin, dass Ältere durch
frühere Grippe-Impfungen und/oder Grippe-Erkrankungen einen
immunologischen Vorteil haben bei der Abwehr von H1N1, verglichen mit
den Jüngeren.

5) Was die Influenza(Grippe)-Spezialisten fürchten:
Ein SGr-Infizierter kann ZUSÄTZLICH erkranken an der saisonalen Grippe
(Influenza A). Der doppelt Infizierte muss dabei nicht einmal
Beschwerden haben. Das kann auch ein Tier sein, wie beim Schwein
geschehen. (Das arme Schwein ist in dieser Geschichte ja nicht Täter,
sondern auch nur Opfer, angesteckt vom Federvieh.)

Bei solchen Doppelinfektionen kann es durch Austausch von Genabschnitten
beider Virus-Varianten zu drastisch gesteigerter "viraler Kampfkraft"
kommen. Und dieses Szenario fürchten die Virologen. So wurden die großen
Influenza-Pandemien ausgelöst: Spanische Grippe, Asiatische Grippe,
HongKong, Russ. Grippe und auch die Vogelgrippe, inkl. SARS (H5N1).

Dr. Peter C Meyer

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  #5  
Alt 11-07-2009, 12:10 PM
mock
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

On 7 Nov., 12:26, Uwe Weih <uw...*gmx.de> wrote:
> Hallo,
>
> Peter C. Meyer schrieb:
>

FAZIT:
Besonders Risikopatienten verringern ihr Gesundheits- und Sterberisiko
an der SGr, wenn sie sich impfen lassen.
>

"Ihr Krankheitsrisiko" wäre überzeugender.
>
> > Dr. med. Peter C. Meyer
> > (FA Innere Medizin)

>
> Selbst geimpft?
>
> BTW: Ich habe mich impfen lassen.
>

So ein öffentliches Bekenntnis bedeutet nichts. Ein Arzt soll heilen
und nicht als Vorbild dienen. Zumindest im Medizinstudium findet sich
dazu nichts, und ich denke doch, dass es nicht an den Bedürfnissen
vorbeikonzipiert ist.

Wenn Ärzte bzgl. Gesundheit als unfehlbar gälten, würde eine Krankheit
oder der Tod eines Arztes die gesamte Medizin unglaubwürdig machen.
Damit fielen schon mal alle Placeboeffekte (20% der Heilerfolge?) weg.
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 11-07-2009, 12:23 PM
Peter C. Meyer
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Uwe Weih schrieb:
>
> Selbst geimpft?
>



Hallo Uwe,

ich bin über 40, habe daher im Leben etliche Influenzen durchgemacht.
Das ist bei engem Kontakten mit infizierten Patienten auch unvermeidlich.

Weil ich auf die "richtige" Grippe, meist war es bisher ja der Typ Infl.
A, oft heftig reagierte und eine Woche und mehr ausfiel, und ich mich
dem Risiko von Komplikationen (siehe mein erstes Posting) nicht mehr
aussetzen wollte, impfte ich mich in den letzten Jahren gegen Infl. A.
Und hatte meine Ruhe.

Vor einem Monat infizierte mich jemand mit der Schweinegrippe. (Ich
benutze öffentl. Verkehrsmittel, in denen ich nicht gerade allein fahre.
Vermutlich fing ich mir den Erreger dort ein.)
Nach 5 Tagen war ich wieder der alte. Die früher durchgemachten
Influenza-Infekte und Impfungen mit den resultierenden Antikörpern haben
mich dabei vermutlich unterstützt.
Damit hat sich die SGr-Impfung 2009 für mich erledigt.

So, wie es jetzt aussieht, könnte dieses Virus die saisonale Grippe AUF
DAUER ablösen in Dtschl. Dann würde ich mich im nächsten Jahr dagegen
impfen. Das mache ich abhängig von den Anpassungsstrategien des
SGr-Virus und seiner Aggressivität.
Im Zweifel bin ich für Impfungen.

PCM


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  #7  
Alt 11-07-2009, 12:42 PM
Thorsten Schier
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Peter C. Meyer schrieb:
> Die Schweinegrippe (SGr) zeigt im bisherigen Verlauf eine geringe
> Sterblichkeit, bezogen auf die Zahl der daran erkrankten (= Letalität).
>
> Nun fragen sich viele Leute, warum die Politiker so blöde waren und
> deswegen eine so große Impfaktion losgetreten haben. Der einzige
> Nutznießer scheinen die daran verdienenden Pharmakonzerne zu sein.
>
> Trotzdem hätte auch ich so entschieden, ähnlich den westlichen
> Regierungen, und die Impfungen gestartet. Warum?
>
> 1. Die WHO rief für die SGr die höchste Pandemiestufe aus: danach konnte
> sich kein Politiker mehr auf Nichtwissen herausreden.
>


Das mag sein, trägt die Fragestellung aber nur auf eine andere Ebene.
Weshalb hat die WHO die höchste Pandemiestufe ausgerufen? Nach den
Berichten in der Presse hat die WHO ja eigens für die Schweinegrippe
ihre Pandemiekriterien geändert, da nach den alten Kriterien die
Ausrufen der höchsten Stufe nicht möglich gewesen wäre.

> 2. Sicher verläuft die SGr zur Zeit milde und vergleichsweise harmlos;
> aber zum einen wusste das niemand vorher; auch kann das sehr
> anpassungsfähige H1N1-Virus jeden Tag mutieren, also aufrüsten. (Was
> nach meiner Einschätzung nur eine Frage der Zeit ist.) Die Impfung
> zerschlägt Infektionsketten.
> Inzwischen gibt es auf dem amerikan. Kontinent gibt es mehr als 4.500
> bekannte(!) Todesfälle. Die Dunkelziffer dürfte beträchtlich sein, da
> kein Arzt ohne spezifischen immunologischen Test die Sgr diagnostizieren
> kann.


Das läßt sich aber überhaupt nicht auf europäische Verhältnisse
übertragen. In den USA gibt es sehr viele Menschen ohne
Krankenversicherung die wahrscheinlich erst einen Arzt aufgesucht haben,
als sie bereits eine voll entwickelte Lungenentzündung hatten. Sonst
gäbe es dort auch nicht so viele Tote.

>
> 3. Nun der wichtigste Punkt aus deutscher Sicht:
> Würden auch nur 25% der Bevölkerung hierzulande an der SGr erkranken
> (und meinetwegen keiner daran sterben!), würde das öffentliche Leben
> weitgehende zusammenbrechen. Der Aldi-LKW-Fahrer fiebert zuhause, die
> Kr.schwester wie der Streifenpolizist, die Sekretärin wie der Mensch,
> der die Geldautomaten nachfüllt.
> Der volkswirtschaftliche Schaden ginge sofort in die Milliarden. Und
> jeder hier würde sich über die bornierten Politiker aufregen, die das
> nicht vorausgesehen haben.
>
> 4. Verglichen mit dem volkswirtschaftlichen Schaden sind die Millionen
> für Tamiflu und die Impfdosen Peanuts.
>
> 5. Was das Impfrisiko betrifft - hier muss sachlich und ohne Emotionen
> verglichen werden:
> a) Wie viele Menschen sterben an der SGr oder deren Folgen, und weden
> daran sterben, wenn sie sich NICHT impfen lassen.
> b) Wie viele sterben an der IMPFUNG gegen die SGr.
>
> Aktuell wurden in D mehr als 11 Todesfälle ALS FOLGE DER SGR gemeldet.
> (Sicher hatten einige von ihnen ernste Vorerkrankungen; aber genau
> diesen Risikopersonen empfiehlt die STIKO ausdrücklich den Impfschutz)
>


Aber ist nicht zu erwarten, daß gerade für diese Personen nicht nur die
Grippe, sondern auch die Impfung dagegen ein besonderes Risiko mit sich
bringt? Und ist es nicht so, daß es die Aufgabe der Zusatzstoffe der
Schweinegrippeimpfung ist, das Immunsystem temporär zu schwächen, damit
die Impfung trotz relativ geringer Wirkstoffmenge ausreichend wirksam
ist? Macht es dann überhaupt noch Sinn, diese Impfung durchzuführen,
während die Pandemie bereits im Gange ist? Immerhin erhöht die Impfung
durch die Schwächung des Immunsystem erst einmal die Gefahr ernsthaft an
Grippe zu erkranken.

> Und wie viele Menschen starben durch die Impfung gegen die SGr in D?
> Niemand.


Die Impfungen beginnen ja auch gerade erst.

Viele Grüße,

Thorsten
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 11-07-2009, 12:54 PM
Tom Former
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht


"Peter C. Meyer " <peterc.meyer*gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:4af538cf$0$7617$9b4e6d93*newsspool1.arcor-online.net...

>
> Aktuell wurden in D mehr als 11 Todesfälle ALS FOLGE DER SGR gemeldet.
> (Sicher hatten einige von ihnen ernste Vorerkrankungen; aber genau diesen
> Risikopersonen empfiehlt die STIKO ausdrücklich den Impfschutz)


11Todesfälle? So so. In Deutschland sterben jedes Jahr ca. 10000 Menschen an
grippalen Infekten oder grippeähnlichen Erkrankungen. Darüber regt sich
niemand auf weil man gegen grippale Infekte nicht impfen kann.
Soweit ich weiß waren alle 11 Todesfälle durch Schweingrippe gesundheitlich
massiv vorgeschädigt, genau wie die 10000 Tote druch grippale Infekte.
Die beste Prophylaxe gegen Schweingrippe und alle anderen grippeähnlichen
Erkrankungen sind immer noch das Einhalten hygienischer Richtlinien,
ausreichende vitalstoffreiche Ernährung und allgemein gesunde Lebensweise.
Statistiken belegen, dass solche Menschen nur äußerst selten an grippalen
Infekten versterben.

Übrigens, labortechnisch nachgewiesene Todesfälle durch die echte Grippe
gibt es jedes Jahr in Deutschland ca. 10. Schon aus diesem Grund ist die
Grippeschutzimpfung genau so ein Blödsinn wie die Impfung gegen
Schweinegrippe.

Die Schweingrippe betrifft nur deswegen mehr jüngere Menschen, weil ältere
schon früher Kontakt mit H1N1 hatten und ein entsprechende Immunität
aufweisen.

In Ländern mit niedrigerem Lebensstandart als in Deutschland ist die Zahl
der Erkrankungen und Todesfälle durch H1N1 logischerweise höher, wegen der
genannten Hauptgründe: schlechte Hygiene, Mangelernährung, wesentlich mehr
chronisch Kranke in der Bevölkerung, allgemein schlechtere
Lebensbedingungen.

Jeder gute Arzt sollte wissen, dass das die Hauptkeimzelle für Pandemien ist
und wesentlich wichtiger als Impfungen. Was nützt dem afrikanischen Kind die
Impfung wenn es morgen verhungert oder von einen anderen Infekt
hinweggerafft wird, weil es ein schwaches Immunsystem hat durch diese
Lebensbedingungen.


Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 11-07-2009, 01:02 PM
nobby
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

Peter C. Meyer schrieb:
> Uwe Weih schrieb:
>>


> Im Zweifel bin ich für Impfungen.
>
> PCM

Selbstverständlich. Die Adjuvanzien allerdings möge der Hersteller sich
in den eigenen Allerwertesten spritzen.
vG Nobby
>
>

Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 11-07-2009, 01:14 PM
Wolfgang Kieckbusch
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Die Schweinegrippe aus ärztlicher Sicht

On 7 Nov., 12:54, "Tom Former" <terrafor...*writeme.com> wrote:
> Übrigens, labortechnisch nachgewiesene Todesfälle durch die echte Grippe
> gibt es jedes Jahr in Deutschland ca. 10. Schon aus diesem Grund ist die
> Grippeschutzimpfung genau so ein Blödsinn wie die Impfung gegen
> Schweinegrippe.


Wenn Du doch so ein ausgewiesener Fachmann bist - bitte melde Dich als
Berater beim Bundesgesundheitsamt!
Dringend - das Volk braucht Dich!

Wolfgang Kieckbusch
- gegen beides schon geimpft -
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