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| Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery Alles, was Systembetreuer aufmuntert. |
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#11
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<2008*usenet.minnapolis.de> wrote:
>draussen bleiben"/"wen bedient man"?. Meine Frau hat neulich Pizza zu >sehr hohen Preisen in Kaarst gegessen. Das soll wohl eine Schlafstadt >fuer Duesseldorf sein. Wofuer gibt es hohe Preise? Der Mehrwert scheint >eher darin zu bestehen, unter sich zu bleiben. Durchaus korrekt. Das Preisniveau entspricht dem Kundenkreis, den man ansprechen will. Und da ist nichts falsch dran. >Meine Theorie ist ja, dass das Ruhrgebiet vollstaendig verkommen wird, >das ist einfach ein Teufelskreis und auch eine Frage von Zuzug und >Wegzug. Das Geld wandert sicher weg. Das ist ja weniger problematisch als dass das Geld, was herein kommt, absolut systematisch verplempert wird. >Man muss nur mal mit offenen Augen mit der Bahn quer durch, von >Dortmund nach Duisburg fahren. Es ist sehr viel Bausubstanz kaputt, >die Bahnhoefe abschreckend. das ist alles nicht besonders problematisch. Problematisch ist, dass jegliches Nachdenken darueber, was weitere 20, 30 Jahre Bevoelkerungsschwund fuer Konsequenzen erfordern, ignoriert wird, und statt dessen fleissig weitere Leuchtturmprojekte (typisch: Einkaufszentren) gemacht werden, deren einziger Nutzen ist, dass nun eine Ecke der Innenstadt wieder lebendig aussieht, nur damit die Naechste um so schneller abstirbt, und den Grund fuer das naechste Hundertmillionen- Projekt (aka "Wiederwahl") liefert. Dass es im Umfeld der Bahnlinien dann auch eher unterdurchschnittlich toll aussieht, ist ja nur zwangslaeufig - da fuer den Gedanken, dass die Bevoelkerungszahl faellt, in den entscheidenden Gehirnen klein Raum ist, koennen die halt auch nicht erkennen, dass das eben auch bedeutet, dass die Bevoelkerung die ganz schlechten Gebiete wird meiden koennen, und dass das auch Konsequenzen fuer die Investitionen in solchen Gebieten hat. Das geht einfach nicht, denn fuer Leute, sowieso nicht von vorne bis hinten, sondern bestenfalls 4 Jahre in die Zukunft denken, ist es absolut notwendig zu glauben (oder wenigstens: zu behaupten), dass zusaetzliche 20000 m^2 teurer Einkaufslaeden zwangslaeufig bedeuten, dass dann mehr Geld da ist, was ein paar Kilometer (=Welten) entfernt zum Renovieren verwendet werden wird. Und die Erkenntnis, dass die letzte Aktion dieser Art nur dazu gefuehrt hat, dass der auf der Kippe stehende Bereich einen Kilometer weiter binnen 6 Monaten verstarb, ist ja sowieso irrelevant, weil es fuer die Wiederwahl nicht darauf ankommt, was in der Zwischenzeit verstorben ist, sondern was man gebaut hat. Oder so. Und speziell was die Bahnhoefe betrifft: Die werden erst besser, wenn der Dauerstau beseitigt ist. Ausser, natuerlich, die Leuchtturmbahnhoefe. Und die auch erst, wenn die Situation vollstaendig unakzeptabel ist, weil der Bahnhof so aussieht, dass er zusammenbrechen koennte. Gruss, Uwe P.S.: ich koennte statt Einkaufszentren auch Stadtteilsanierungen angefuehrt haben, aber die sind aus der Mode, weil man dafuer weiter als bis 4 zaehlen koennen muss. |
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#12
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Holger Marzen <holger*marzen.de>:
> Als Profis beeinflusst es uns natürlich nicht, wie wir vom Kunden > behandelt werden, oder? Als Profi beeinflusse ich, wie ich vom Kunden behandelt werde. |
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#13
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Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at>:
> Holger Marzen wrote: > [...] >> Als Profis beeinflusst es uns natürlich nicht, wie wir vom Kunden >> behandelt werden, oder? > Persönlich nicht, aber die Berechnungsmethode fürs Schmerzensgeld. Ich bevorzuge die direkte Feedbackschleife, nur wenn diese versagt, kommt solch indirektes Feedback zum tragen. |
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#14
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uwe*ohse.de (Uwe Ohse) wrote:
> Und speziell was die Bahnhoefe betrifft: Die werden erst besser, wenn > der Dauerstau beseitigt ist. Ausser, natuerlich, die > Leuchtturmbahnhoefe. Und die auch erst, wenn die Situation vollstaendig > unakzeptabel ist, weil der Bahnhof so aussieht, dass er zusammenbrechen > koennte. Ich bin schon länger nicht mehr bei Regen in Duisburg gelandet; ich nehme mal an, da regnet es immer noch, wie schon die letzten Jahre, durchs Dach auf die Bahnsteige? Und die grünen Netze sollen offensichtlich vor herabfallenden Teilen schützen? Was meinen Ontopic-Fernsehdienstleister angeht, die haben Aufträge wohl nicht nötig. Der vereinbarte Termin ist nun auch schon wieder eine Woche her, ich hatte am Montag da um Klärung gebeten, "Techniker gerade nicht greifbar - wir rufen Sie zurück". Tja, nix ist passiert. Ich vermute einen klaren Fall von kleingespartem Personal bei gleichzeitig möglichst schnellem Zugreifen bei Auftragsaussicht. Sowas will ich nicht unterstützen und suche mir jemand anders. Sollen sie sich mit den wirklich unangenehmen Kunden rumschlagen. Im Daten aufnehmen, da waren sie schnell. Wie heißt nochmal das Datenlöschungs-Drohpapierchen? T9irgendwas? |
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#15
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Michael Sçheer wrote:
> Wie heißt nochmal das > Datenlöschungs-Drohpapierchen? T9irgendwas? T5F HTH Eike |
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#16
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<2008*usenet.minnapolis.de> wrote:
>Ich bin schon laenger nicht mehr bei Regen in Duisburg gelandet; ich >nehme mal an, da regnet es immer noch, wie schon die letzten Jahre, >durchs Dach auf die Bahnsteige? das ist eine boeswillige Unterstellung. Hierbei handelt es sich nicht um Regen, sondern um eine Dauerwerbesendung von Wettervorhersagediensten. >Und die gruenen Netze sollen offensichtlich vor herabfallenden Teilen >schuetzen? das wuerde ja implizieren, dass irgendeine Gefahr bestuende, was _selbstverstaendlich_ nicht der Fall ist. Die gruenen Netze sind eine freiwillige Verschoenerungsmassnahme der Bahn AG, die dem hervorragenden optischen Eindruck des Duisburger Hauptbahnhofs nur der Abwechslung wegen beigefuegt wurde. Auch dem ueblen Geruecht, dass die Bahn AG am Duisburger Hauptbahnhof ausprobiert, ob nach genuegend Einsparungen aufgrund eines Integeroverflows ploetzlich mehr Geld fuer Erhaltungsmassnahmen im Etat vorhanden ist, muss an dieser Stelle schaerfstens widersprochen werden. Gruss, Uwe |
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#17
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Michael Sçheer schrieb:
> Ich bin schon länger nicht mehr bei Regen in Duisburg gelandet; ich > nehme mal an, da regnet es immer noch, wie schon die letzten Jahre, > durchs Dach auf die Bahnsteige? Yepp. > Und die grünen Netze sollen offensichtlich vor herabfallenden Teilen > schützen? > Yepp. Dafür streitet man sich, ob man in der Eingangshalle das Gemälde frei lassen soll... A!S -- Die Erdgeschosse sind des Maulwurfs größter Feind! |
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#18
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Well, Uwe Ohse <uwe*ohse.de> wrote:
> Die gruenen Netze sind eine freiwillige Verschoenerungsmassnahme der > Bahn AG, die dem hervorragenden optischen Eindruck des Duisburger > Hauptbahnhofs nur der Abwechslung wegen beigefuegt wurde. Die passen ja auch sehr gut zu den Plastiktüten, die momentan in der Bahnhofsvorhalle das Ambiente verschönern. Ralph -- Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer. -- Harry Rowohlt in http://tr.im/mpK4 Nicht schreiben können: http://lestighaniker.de/ |
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