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| Newsgroup de.comm.technik.dsl Netzwerkverbindung und -zugang per DSL. |
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#1
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Hallo,
wird die DSL - Geschwindigkeit (16000+) durch zu viele installierte Programme auf dem PC negativ beeinflusst? -- Gruß Bruno Münch |
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#2
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"Bruno Münch" <muench.b*t-online.de> schrieb:
> wird die DSL - Geschwindigkeit (16000+) durch zu > viele installierte Programme auf dem PC negativ > beeinflusst? Normalerweise nicht, es sei denn, es handelt sich dabei um Programme, die alle gleichzeitig die Internetverbindung nutzen. In diesem Fall müssen sie sich die verfügbare Bandbreite teilen. Dass viele Programme gleichzeitig Internet-Traffic verursachen, kommt aber relativ selten vor. Allerdings können sich falsche TCP-/IP-Einstellungen auf dem Rechner auf die Geschwindigkeit auswirken. Gruß Michael |
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#3
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Bruno Münch schrieb:
> wird die DSL - Geschwindigkeit (16000+) durch zu viele installierte > Programme auf dem PC negativ beeinflusst? Nein, das könnten sie allenfalls, wenn sie nicht nur installiert sondern auch gestartet sind und die Leistung von CPU und/oder Festplatte/n dadurch nicht mehr ausreicht, die Daten hinreichend schnell von der LAN-Karte entgegenzunehmen bzw. zu liefern. In der Praxis werden andere Hemmnisse den bei weitem bedeutenderen Einfluß haben MfG Rupert |
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#4
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Michael Landenberger schrieb:
> "Bruno Münch" <muench.b*t-online.de> schrieb: > >> wird die DSL - Geschwindigkeit (16000+) durch zu >> viele installierte Programme auf dem PC negativ >> beeinflusst? > > Normalerweise nicht, es sei denn, es handelt sich dabei um Programme, > die alle gleichzeitig die Internetverbindung nutzen. In diesem Fall > müssen sie sich die verfügbare Bandbreite teilen. Dass viele Programme > gleichzeitig Internet-Traffic verursachen, kommt aber relativ selten vor. > > Allerdings können sich falsche TCP-/IP-Einstellungen auf dem Rechner auf > die Geschwindigkeit auswirken. oder auch gerne mal Bugs in Programmen wie Antivirus oder Firewalls > > Gruß > > Michael |
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#5
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Rupert Haselbeck schrieb:
> Bruno Münch schrieb: > >> wird die DSL - Geschwindigkeit (16000+) durch zu viele installierte >> Programme auf dem PC negativ beeinflusst? > > Nein, das könnten sie allenfalls, wenn sie nicht nur installiert sondern > auch gestartet sind und die Leistung von CPU und/oder Festplatte/n > dadurch nicht mehr ausreicht, die Daten hinreichend schnell von der > LAN-Karte entgegenzunehmen bzw. zu liefern. > In der Praxis werden andere Hemmnisse den bei weitem bedeutenderen > Einfluß haben > > MfG > Rupert Hallo Rupert, die installierten Programme werden bei mir nicht ausgeführt wenn der Rechner z.B. zum surfen online ist. Bei Programmen die zwangsläufig eine Internetverbindung benötigen ist das natürlich etwas anderes. Festplattenspeicher habe ich genug. Insgesamt rund 600 GB auf 3 Partitionen + 1 externe Platte mit 250 GB. Ich habe z.B. Norton 360 installiert. Könnte das einen negativen Einfluss auf die Geschwindigkeit haben? Die Telekom Hotline meint dazu, dass die Menge der installierten Anwendungen grundsätzlich dazu beiträgt dass die DSL Geschwindigkeit herabgesetzt wird. Oder ist das nur eine Schutzbehauptung, weil ich reklamiert hatte, dass ich kaum 16000 kbit/S erreiche, geschweige denn 16000+, wie in meinem Vertrag versprochen. Welche anderen "Hemmnissen" haben Deiner Meinung nach einen bei weitem bedeutenderen Einfluss? Das würde mich schon interessieren, damit ich diese Bremsklötze ausschalten, oder zumindest reduzieren kann. Danke für die Hilfe. -- Gruß Bruno Münch |
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#6
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"Bruno Münch" <muench.b*t-online.de> schrieb:
> Ich habe z.B. Norton 360 installiert. Könnte das einen > negativen Einfluss auf die Geschwindigkeit haben? Ja. > Oder ist das nur eine Schutzbehauptung, weil ich > reklamiert hatte, dass ich kaum 16000 kbit/S erreiche, > geschweige denn 16000+, wie in meinem Vertrag versprochen. Wenn du einen DSL 16+ Vertrag hast, wurden dir 10 MBit/s versprochen, kein Bit mehr. Erreichst du wenigstens diese 10 MBit/s? Gruß Michael |
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#7
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Bruno Münch schrieb:
>>> wird die DSL - Geschwindigkeit (16000+) durch zu viele installierte >>> Programme auf dem PC negativ beeinflusst? >> Nein, das könnten sie allenfalls, wenn sie nicht nur installiert sondern >> auch gestartet sind und die Leistung von CPU und/oder Festplatte/n >> dadurch nicht mehr ausreicht, die Daten hinreichend schnell von der >> LAN-Karte entgegenzunehmen bzw. zu liefern. >> In der Praxis werden andere Hemmnisse den bei weitem bedeutenderen >> Einfluß haben ACK. > die installierten Programme werden bei mir nicht ausgeführt wenn der > Rechner z.B. zum surfen online ist. Bei Programmen die zwangsläufig eine > Internetverbindung benötigen ist das natürlich etwas anderes. > Festplattenspeicher habe ich genug. Insgesamt rund 600 GB auf 3 > Partitionen + 1 externe Platte mit 250 GB. > > Ich habe z.B. Norton 360 installiert. Könnte das einen negativen > Einfluss auf die Geschwindigkeit haben? Norton kann immer auf alles Einfluss haben. Besonders Produkte mit einer Software-Firewall eines Drittanbieters. Zudem sind benötigt man Software-Firewalls eines Drittanbieters auch gar nicht. http://jenner.rz.tu-ilmenau.de/~trae...m.htm#Firewall http://blog.copton.net/articles/pfw-versagen/ > Die Telekom Hotline meint dazu, dass die Menge der installierten > Anwendungen grundsätzlich dazu beiträgt dass die DSL Geschwindigkeit > herabgesetzt wird. Die Anzahl hat damit überhaupt nichts zu tun, sondern *welche* Programme installiert wurden, ist viel bedeutsamer (siehe oben). > Oder ist das nur eine Schutzbehauptung, weil ich > reklamiert hatte, dass ich kaum 16000 kbit/S erreiche, geschweige denn > 16000+, wie in meinem Vertrag versprochen. > > Welche anderen "Hemmnissen" haben Deiner Meinung nach einen bei weitem > bedeutenderen Einfluss? Das würde mich schon interessieren, damit ich > diese Bremsklötze ausschalten, oder zumindest reduzieren kann. Prüfe das mal: http://www.gschwarz.de/mtu-wert.htm http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=86116 und aktualisiere die Treiber für die Netzwerkkarte und die Firmware des Routers. -- Viele Grüsse Jörg |
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#8
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Bruno Münch schrieb:
> Ich habe z.B. Norton 360 installiert. Könnte das einen negativen > Einfluss auf die Geschwindigkeit haben? Ja, natürlich. Derartige Placeboprogramme können massiv bremsen. > Die Telekom Hotline meint dazu, dass die Menge der installierten > Anwendungen grundsätzlich dazu beiträgt dass die DSL Geschwindigkeit > herabgesetzt wird. Das ist natürlich Unfug > Oder ist das nur eine Schutzbehauptung, weil ich > reklamiert hatte, dass ich kaum 16000 kbit/S erreiche, geschweige denn > 16000+, wie in meinem Vertrag versprochen. Ähm, ja, wenn du "kaum 16000 kBit/s" erreichst, dann wird dein Vertrag doch seitens der Telekom jedenfalls erfüllt. Mit DSL16+ bekommst du einen Downstream von 10.000-16.000 kbit/s und einen Upstream 800-1.000 kbit/s zugesagt. Noch mehr gibts dann mit VDSL. > Welche anderen "Hemmnissen" haben Deiner Meinung nach einen bei weitem > bedeutenderen Einfluss? Schrottige Hardware, defekte Verkabelung, meist aber einfach nur Messfehler. Es ist nicht trivial, den tatsächlich möglichen Durchsatz /deiner/ Leitung zu bestimmen. In deinem Fall scheint aber doch alles optimal zu laufen, wenn ich mal unterstellen darf, daß "kaum 16000" irgendwas oberhalb von 14000 oder gar 15000 bedeuten. MfG Rupert |
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#9
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Bruno Münch <muench.b*t-online.de> wrote:
>Ich habe z.B. Norton 360 installiert. Könnte das einen negativen >Einfluss auf die Geschwindigkeit haben? Natürlich, denn das wird ja im Hintergrund ausgeführt. >Die Telekom Hotline meint dazu, dass die Menge der installierten >Anwendungen grundsätzlich dazu beiträgt dass die DSL Geschwindigkeit >herabgesetzt wird. Oder ist das nur eine Schutzbehauptung, weil ich >reklamiert hatte, dass ich kaum 16000 kbit/S erreiche, geschweige denn >16000+, wie in meinem Vertrag versprochen. Das ist sicher teilweise eine Schutzbehauptung. Dir ist bewusst, dass DSL16+ nicht "mehr als 16 Mbit" sondern "zwischen 10 und 16 Mbit" heißt? Grüße Marrc -- " Wenn's nur billig genug ist, würden die | Marc Haber Leute sogar Stockhiebe auf die nackten | Mailadresse im Header Fußsohlen akzeptieren. " - Carsten Müller | http://www.zugschlus.de/ in de.comp.sys.ibm-pc, 05. Dezember 1998 | No courtesy copies, please! |
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#10
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On Oct 31, 10:44*am, Rupert Haselbeck <mein-rest-mu...*gmx.de> wrote:
> > Schrottige Hardware, defekte Verkabelung, meist aber einfach nur > Messfehler. Es ist nicht trivial, den tatsächlich möglichen > Durchsatz /deiner/ Leitung zu bestimmen. > In deinem Fall scheint aber doch alles optimal zu laufen, wenn ich mal > unterstellen darf, daß "kaum 16000" irgendwas oberhalb von 14000 oder > gar 15000 bedeuten. > Zumal das alles noch überhaupt keine Aussage auf den tatsächlich erreichten Durchsatz zuläßt. Da braucht Bruno nur einen etwas angejahrten PC zu haben, und schon kann da ein Webbrowser oder dergl. möglicherweise 16 MBit/s ankommende Daten überhaupt nicht mehr verarbeiten - und entsprechend wird der Durchsatz gedrosselt. Das ist kein Fehler, das ist ganz normal. Es ist daher schon hilfreich, erstmal zu klären, ob Bruno überhaupt ein Problem hat. (Ich denke gerade an einen Supportfall, wo ein Anwender klagte, das Netz sei so langsam, es dauere so lange, bis sein Winword starte. Wenn ich das so einleite, kann man sich fast schon denken, daß der Anwender Winword bei sich lokal auf der Platte installiert hatte.....) Das Problem mit manchen Placeboprogrammen (das Wort finde ich zu schön ;-) ) ist, daß die bisweilen eben _nicht_ wirkungsfrei sind. Insofern ist es auch Dummfug, Anwendern nun alles mögliche von diesem Zeug aufzuschwatzen. |
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