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#61
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marcus wrote:
>Natürlich. Kein Zweifel. Ich vermute Du stellst Sie wie ich >gepflegt in ein Regal, einen Schrank oder anderswo gut verpackt. >Bei wirklichem regelmäßigem Gebrauch jedoch....Taschenbücher sind >eben nicht für intensive dauerhafte Nutzung konzipiert, das ist >nicht negativ, es ist durchaus optimiert für den gedachten Zweck. Was heißt schon "intensiver und dauerhafter Gebrauch"? Das dürfte wohl am ehesten noch bei einem Fachbuch derr Fall sein ... wobei ich auch da Taschenbücher, also weicher Einband und Klebebindung, besitze, die durch regen Gebrauch zwar nicht gerade schöner geworden sind, aber dennoch makellos halten. Es gibt natürlich auch bei der Kombination Softcover+Klebebindung gute und schlechte Qualität. >> >>> 3. Einzigartigkeit oder Seltenheit ist beim Sammeln nur noch eine >>> Randerscheinung, da ja die meisten gesammelten Bücher in >>> zigtausender-Auflagen verkauft wurden. >> >> Ich sammele nicht, weil etwas selten oder einzigartig ist, sondern weil ich >> Freude daran habe, es zu besitzen. > >Natürlich. Ich vermute nur einfach, dass die meisten >Bücherbesitzer sich eher an der gefüllten Regalreihe als an dem >Buch selbst erfreuen. Also am dekorativen Nutzen. Das glaube ich nicht. Aber wissen tut es keiner von uns. Ich kenne allerdings niemanden, der so eine Einschätzung hat. >> Die Bücher beistzen für mich den Nutzen, dass ich mich daran erfreue, mich >> gern beim Blick aufs Bücherregal an die Geschichten erinnere und so mahcnes >> auch nach einer Weile noch mal lese. > >Ohne Ironie: das freut mich für Dich, aber es ist nach meiner >Erfahrung eine Seltenheit. Hmm... in meinem näheren Umfeld denken viele so. >Hintergrund meines Postings: > >Ich mag einen Roman von Dan Brown sehr unterhaltsam und spannend >zu lesen finden. Gut. Aber das Buch selbst hat danach doch >eigentlich keinen Wert mehr für mich, weil ich den Inhalt schon >konsumiert habe und es nicht zweimal tun würde Nun, Dan Brown finde ich eingermaßen platt und doof, aber es gibt wirklich eine ganze Anzahl an Büchern, die ich schon zweimal oder noch weit öfter gelesen habe - ebenso, wie ich mir einen guten Film mehrmals ansehen kann. Geht Dir das nicht so? Klar, es gibt Bücher/Filme, bei denen ist der ganze Reiz weg, wenn man die Auflösung kennt. Aber es gibt eben auch welche, die einfach faszinierend erzählt sind und in denen man sogar mit jedem "kosumieren" (ich möchte eher "genießen" schreiben) noch etwas neues entdeckt. Manchmal lese ich nach vielen Jahren ein Buch noch mal und es ist fast, als ob ich einen alten Freunde wieder treffe. Bye woffi -- Top Ten Times in history when saying F**K was appropriate: 6) "How the f**k did you work that out?" - Pythagoras |
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#62
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>>>> 3. Einzigartigkeit oder Seltenheit ist beim Sammeln nur noch eine >>>> Randerscheinung, da ja die meisten gesammelten Bücher in >>>> zigtausender-Auflagen verkauft wurden. >>> Ich sammele nicht, weil etwas selten oder einzigartig ist, sondern weil ich >>> Freude daran habe, es zu besitzen. >> Natürlich. Ich vermute nur einfach, dass die meisten >> Bücherbesitzer sich eher an der gefüllten Regalreihe als an dem >> Buch selbst erfreuen. Also am dekorativen Nutzen. > > Das glaube ich nicht. Aber wissen tut es keiner von uns. Ich kenne > allerdings niemanden, der so eine Einschätzung hat. Ich gebe zu, dass wir es nicht wirklich wissen können. Ich sehe aber Anzeichen dafür, wenn Bücher nur noch gelegentlich vom Staub befreit werden oder ich anlässlich einer räumlichen Veränderung höre, dass ja sooooo viele Bücher zu bewegen waren. > >>> Die Bücher beistzen für mich den Nutzen, dass ich mich daran erfreue, mich >>> gern beim Blick aufs Bücherregal an die Geschichten erinnere und so mahcnes >>> auch nach einer Weile noch mal lese. >> Ohne Ironie: das freut mich für Dich, aber es ist nach meiner >> Erfahrung eine Seltenheit. > > Hmm... in meinem näheren Umfeld denken viele so. Ich wiederhole mich gern: Das finde ich wirklich gut und erfreulich. > > >> Hintergrund meines Postings: >> >> Ich mag einen Roman von Dan Brown sehr unterhaltsam und spannend >> zu lesen finden. Gut. Aber das Buch selbst hat danach doch >> eigentlich keinen Wert mehr für mich, weil ich den Inhalt schon >> konsumiert habe und es nicht zweimal tun würde > > Nun, Dan Brown finde ich eingermaßen platt und doof, aber es gibt wirklich > eine ganze Anzahl an Büchern, die ich schon zweimal oder noch weit öfter > gelesen habe - ebenso, wie ich mir einen guten Film mehrmals ansehen kann. Ich gebe zu, ich habe Dan Brown bewusst für das Beispiel ausgewählt. > > Geht Dir das nicht so? Doch, allerdings wirklich nur bei ganz wenigen Büchern. Ich bewahre deutlich mehr Bücher auf, als ich eigentlich nach meinen eigenen Maßstäben sollte. Bei jedem Ausmisten kämpfe ich dann mit mir...Vernunft gegen Trägheit! Insgesamt könnte meine Bilanz allerdings deutlich schlechter sein. > > Klar, es gibt Bücher/Filme, bei denen ist der ganze Reiz weg, wenn man die > Auflösung kennt. Aber es gibt eben auch welche, die einfach faszinierend > erzählt sind und in denen man sogar mit jedem "kosumieren" (ich möchte eher > "genießen" schreiben) noch etwas neues entdeckt. Manchmal lese ich nach > vielen Jahren ein Buch noch mal und es ist fast, als ob ich einen alten > Freunde wieder treffe. Ja, das teile ich. "Konsumieren" ist für Dan Brown und Co. die treffende Bezeichnung - wobei ich Spannungsliteratur durchaus auch lese und mag (aber es gibt ja auch dort deutliche Qualitäts- und Geschmacksunterschiede). Aber dann gibt es auch Genießerbücher! Und mit etwas Glück sind sie dann sogar auch äußerlich so ansprechend, dass ich mich allein schon freue, sie in Händen zu halten... VG, Marcus |
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