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#1
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Christoph Müller <invalid*invalid.invalid> wrote:
> Kann man also eine Verbrennung so führen, dass statt CO2 > irgendwelche Karbonate entstehen, die man dann einfach in fester Form > irgendwo gefahrlos deponieren kann? Z.B. als Kalkstein oder Dolomit? Klar geht das. Man leites das Abgas durch gebrannten Kalk und schon produziert man Kreide. > Mit > welchen Problemen hat man zu kämpfen? Mit dem CO2 aus der Herstellung des gebrannten Kalk. -- Gruß, Raimund Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de> Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage findet sich immer eine länger gültige Adresse. |
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#2
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[superseded]
Christoph Müller <invalid*invalid.invalid> wrote: > Kann man also eine Verbrennung so führen, dass statt CO2 > irgendwelche Karbonate entstehen, die man dann einfach in fester Form > irgendwo gefahrlos deponieren kann? Z.B. als Kalkstein oder Dolomit? Klar geht das. Man leitet das Abgas durch gebrannten Kalk und schon produziert man Kreide. Schwefel wird ja auch so als Gips ausgewaschen. > Mit > welchen Problemen hat man zu kämpfen? Mit dem CO2 aus der Herstellung des gebrannten Kalk. -- Gruß, Raimund Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de> Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage findet sich immer eine länger gültige Adresse. |
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#3
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Wird Kohlenstoff verbrannt, hat man CO2 und das will man nicht haben.
Karbonate scheinen mir vom Energielevel her noch unter CO2 zu liegen, so dass deren Bildung doch eigentlich einen exothermen Prozesse darstellen sollte. Kann man also eine Verbrennung so führen, dass statt CO2 irgendwelche Karbonate entstehen, die man dann einfach in fester Form irgendwo gefahrlos deponieren kann? Z.B. als Kalkstein oder Dolomit? Mit welchen Problemen hat man zu kämpfen? -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de |
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#4
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"Raimund Nisius" <usenetmuell*raimund.in-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag news:1j8gka6.16mt4wmgrokjcN%usenetmuell*raimund.in-berlin.de... ... >> Kann man also eine Verbrennung so führen, dass statt CO2 >> irgendwelche Karbonate entstehen, die man dann einfach in fester Form >> irgendwo gefahrlos deponieren kann? Z.B. als Kalkstein oder Dolomit? > > Klar geht das. Man leitet das Abgas durch gebrannten Kalk und schon > produziert man Kreide. Schwefel wird ja auch so als Gips ausgewaschen. > >> Mit >> welchen Problemen hat man zu kämpfen? > > Mit dem CO2 aus der Herstellung des gebrannten Kalk. Hi, noch ein bißchen mehr, denn bislang kenne ich keine "selbstlaufende" Art frischgebrannten Kalks...der muß also der Verbrennung irgendwie zugeführt werden, erhitzt werden, gemischt und gerührt...alles mit kristallbildenden Stoffen nicht gar so einfach, da gbits viel Materialverschleiß. Und Staubbelastung... Mal anders dumm gefragt, wie wärs denn, wenn man anstelle Öl aus dem Meer zu pumpen Luft/Sauerstoff runterpumpte auf Meeresbodenniveau und dort unten dann per versenktem Kraftwerk Strom erzeugte, die "Abgase" würden sich sogleich selbstverflüssigen und "versenken". Umwelt gerettet, Öl verbraucht, Strom erzeugt...alle glücklich. -- mfg, gUnther |
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#5
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=?ISO-8859-1?Q?Christoph_M=FCller?= <invalid*invalid.invalid> writes:
>Wird Kohlenstoff verbrannt, hat man CO2 und das will man nicht haben. >Karbonate scheinen mir vom Energielevel her noch unter CO2 zu liegen, so >dass deren Bildung doch eigentlich einen exothermen Prozesse darstellen >sollte. Ja (jedenfalls für CaO + CO_2 -> CaCO_3 :-) > Kann man also eine Verbrennung so führen, dass statt CO2 >irgendwelche Karbonate entstehen, die man dann einfach in fester Form >irgendwo gefahrlos deponieren kann? Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber... Meine Vordiplomsfrage in Anorganik war: Wie kommt Calcium in der Natur vor und wie wird dieser Stoff weiterverarbeitet (Kalkbrennen, CaC_2-Produktion, ...) >welchen Problemen hat man zu kämpfen? a) Mit der Durchführung der Feststoff-Reaktion und der Abfuhr des Produktes b) mit der energetisch un'praktischen' Erzeugung von CaO... Vor allem (b) wird problematisch sein... Gruss, Holger |
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#6
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gUnther nanonüm schrieb:
> Mal anders dumm gefragt, wie wärs denn, wenn man anstelle Öl aus dem Meer zu > pumpen Luft/Sauerstoff runterpumpte auf Meeresbodenniveau und dort unten > dann per versenktem Kraftwerk Strom erzeugte, die "Abgase" würden sich > sogleich selbstverflüssigen und "versenken". Umwelt gerettet, Öl verbraucht, > Strom erzeugt...alle glücklich. Könnte man ja mal andenken. Allerdings - flüssiges CO2 am Meeresboden halte ich nicht grade für den großen Hit. Was macht das Zeug im Falle eines Erdbebens? Es wird vermutlich auch in das umgebende Wasser diffundieren/lösen - mit allem, was dazu gehört. Lebensfreundlicher wird die Welt davon auch nicht grade. -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de |
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#7
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Holger Petersen schrieb:
> =?ISO-8859-1?Q?Christoph_M=FCller?= <invalid*invalid.invalid> writes: >> welchen Problemen hat man zu kämpfen? > > a) Mit der Durchführung der Feststoff-Reaktion und > der Abfuhr des Produktes Dafür könnte es schon brauchbare Lösungen geben. > b) mit der energetisch un'praktischen' Erzeugung von CaO... > > Vor allem (b) wird problematisch sein... Klingt nicht sehr ermutigend. Dann bleibt wohl doch nur der Weg über regenerative Energien? -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de |
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#8
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Christoph Müller schrieb:
>>> welchen Problemen hat man zu kämpfen? >> >> a) Mit der Durchführung der Feststoff-Reaktion und >> der Abfuhr des Produktes > > Dafür könnte es schon brauchbare Lösungen geben. Erst fesrt Du einige tausend Tonnnen Kohle jeden Tag hin (Ersatzweise auch Gas/Öl) und anschl. das x-fache dessen jeden Tag weg. >> b) mit der energetisch un'praktischen' Erzeugung von CaO... >> >> Vor allem (b) wird problematisch sein... > > Klingt nicht sehr ermutigend. Dann bleibt wohl doch nur der Weg über > regenerative Energien? So oder so bzw. zus. evtl. mal ein funktionierende Fusion. -- Glück Auf - Bodo Mysliwietz ---------------------------------------- http://www.labortechniker.de/ |
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#9
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Bodo Mysliwietz schrieb:
> Christoph Müller schrieb: >>>> welchen Problemen hat man zu kämpfen? >>> >>> a) Mit der Durchführung der Feststoff-Reaktion und >>> der Abfuhr des Produktes >> >> Dafür könnte es schon brauchbare Lösungen geben. > > Erst fesrt Du einige tausend Tonnnen Kohle jeden Tag hin (Ersatzweise > auch Gas/Öl) und anschl. das x-fache dessen jeden Tag weg. Oder man baut eben neue Berge und modelliert damit die Landschaft. Sowas könnte man ja beim Kraftwerksbau schon mit berücksichtigen. >>> b) mit der energetisch un'praktischen' Erzeugung von CaO... >>> >>> Vor allem (b) wird problematisch sein... >> >> Klingt nicht sehr ermutigend. Dann bleibt wohl doch nur der Weg über >> regenerative Energien? > > So oder so bzw. zus. evtl. mal ein funktionierende Fusion. Ich halte mich gerne an bereits funktionierende Technologien. Da ist's zu Fusion wohl noch ein Weilchen hin. Regenerativ funktioniert technologisch ja bereits seit Jahrtausenden. -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de |
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#10
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Christoph Müller schrieb:
>>> Dafür könnte es schon brauchbare Lösungen geben. >> >> Erst fesrt Du einige tausend Tonnnen Kohle jeden Tag hin (Ersatzweise >> auch Gas/Öl) und anschl. das x-fache dessen jeden Tag weg. > > Oder man baut eben neue Berge und modelliert damit die Landschaft. Sowas > könnte man ja beim Kraftwerksbau schon mit berücksichtigen. Ok, warum nicht hier im Ruhrgebiet neben schwarzen (üder grün begünten) Bergehalden auch noch nette weisse stellen. Zumindest die Obere Kappe der alten bergehalden machen wir in weiß. Hat was. "Alpines" Skifahren gibts ja hier nun schon seit an paar Jahren. Da simulieren wir jetzt nach das letzte kleine bischen Alpenpanorama. Aus alten Bergwerksstrecken werden dann später noch schöne Tropfsteinstrecken. >> So oder so bzw. zus. evtl. mal ein funktionierende Fusion. > > Ich halte mich gerne an bereits funktionierende Technologien. Da ist's > zu Fusion wohl noch ein Weilchen hin. Regenerativ funktioniert > technologisch ja bereits seit Jahrtausenden. Nur hätten schon vor 5000 Jahren 7Milliarden Menschen versucht so Ihren Energiebdarf zu decken, wäre wir heute wohl nicht mehr da oder nur noch sehr dezimiert oder durch Energieherrscher unterdrückt. Bitte nicht vergessen das wir in einem Zeit-/Kulturalter und breitengraden leben wo wir es gewohnt sind zu jeder die Zeit die Energier und -form zu haben die wir wünschen. Es ist für uns eher selbstverständlich zu vergeuden als zu verzichten. -- Glück Auf - Bodo Mysliwietz ---------------------------------------- http://www.labortechniker.de/ |
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