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| Newsgroup de.rec.sport.laufen.misc Joggen, Laufen, Rennen, Gehen und mehr. |
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#1
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Hallo NG,
nachdem ich durch den Brocken-Challenge Thread nun so richtig Lust auf einen etwas längeren Lauf bekommen habe, plane ich nächstes Jahr am Rennsteiglauf teilzunehmen. Allerdings möchte ich am 18.04.2010 in jedem Fall einen schnellen Spreewaldmarathon laufen und mit einer hoffentlich gut verlaufenden Vorbereitung, mich dann in das Abenteuer Rennsteig wagen. Nun findet ja der Rennsteiglauf nächstes Jahr schon am 8. 05., also schon drei Wochen nach meinen Marathon statt. Also grade mal drei Wochen Zeit für die Erholung und Superkompensation, aber keine Zeit mehr für ein intensives Ultratraining bzw. für wirklich lange Läufe. Meine Idee ist nun 3-4 lange Läufe in der Marathonvorbereitung auf bis zu 50km zu verlängern und um die Belastung im Hinblick auf den schnellen MA möglichst gering zu halten, die Läufe nach der Galloway-Methode zu laufen. (hier eine kurze Beschreibung: http://www.joggen-online.de/Laufen-f...y-Methode.html ). Liest sich für mich erstmal sehr entspannt, wobei natürlich durch die Gehpausen der Zeitaufwand wächst. Ich kann mir aber vorstellen das man nach einem Lauf in dieser Methode nicht wie ein geschlagener Preisboxer stundenlang in den Seilen hängt. Nun meine Fragen: Hat hier jemand schonmal etwas Ähnliches gewagt, also erst schneller MA und kurze Zeit später ein Ultralauf und wenn ja, wie verlief die Vorbereitung, besonders in der Zeit zwischen den beiden Läufen? Und wie sieht es mit der Galloway-Methode aus, hat da schon jemand Erfahrungen sammeln können, besonders im Hinblick auf einen geplanten Ultra? Gruß Thomas -- www.drsl.de?lid=4150 wer später bremst, ist länger schnell! |
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#2
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Thomas R*ck wrote:
Hallo Thomas, > Liest sich für mich erstmal sehr entspannt, wobei natürlich durch die > Gehpausen der Zeitaufwand wächst. So ganz verstanden habe ich das noch nicht. 2km laufen, 1min gehen bei den langen Läufen. Und dann bin ich im WK 10sek/km schneller? Also mal auf 3:30h beim Marathon gerechnet. WK-Tempo 5:00min/km. 30km Vorbereitung 5:45min/km bis 6:00min/km. Macht für 30k-Läufe rund 2:55h. Wenn ich jetzt die Methode nehme, laufe ich 2k in rund 11:45min und mache dann 1min Gehpause. Das wiederhole ich 15mal und hab dann 31,5km zurückgelegt. In 3:11h. (die 1,5km sind aus den Gehpausen) Oder ich spare mir die letzten 1,5km und komme bei km 30 mit 3:02h hin. So richtig groß ist der Zeitverlust nun nicht... Und dann laufe ich 3:23h beim Marathon? Oder laufe ich bei den langen Läufen dann 10sek/min schneller? Oder mache ich die 1min Pause bei allen Läufen? > Ich kann mir aber vorstellen das man nach > einem Lauf in dieser Methode nicht wie ein geschlagener Preisboxer > stundenlang in den Seilen hängt. Ähm... Wenn Du nach einem _Trainingslauf_ wie ein "geschlagener Preisboxer stundenlang in den Seilen" hängst, solltest Du vielleicht am Tempo etwas drehen... Aber zu Ultras kann ich persönlich nichts sagen und die Galloway-Methode kenn ich auch nicht. Aber ich bin ja immer gerne bereit, neue Dinge auszuprobieren. Gruß Ralph |
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#3
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Hallo Thomas,
Thomas R*ck schrieb: > Hallo NG, > > nachdem ich durch den Brocken-Challenge Thread nun so richtig Lust auf > einen etwas längeren Lauf bekommen habe, plane ich nächstes Jahr am > Rennsteiglauf teilzunehmen. > > Allerdings möchte ich am 18.04.2010 in jedem Fall einen schnellen > Spreewaldmarathon laufen und mit einer hoffentlich gut verlaufenden > Vorbereitung, mich dann in das Abenteuer Rennsteig wagen. Das kann gewagt sein. > > Nun findet ja der Rennsteiglauf nächstes Jahr schon am 8. 05., also > schon drei Wochen nach meinen Marathon statt. Also grade mal drei Wochen > Zeit für die Erholung und Superkompensation, aber keine Zeit mehr für > ein intensives Ultratraining bzw. für wirklich lange Läufe. Die Frage ist, wie schnell willst Du denn die beiden Läufe laufen? Einen MA als Vorbereitung für den Rennsteig SM halte ich für eine sehr gute Idee. Habe ich auch letztes Jahr gemacht, vor allem zur Stärkung der Psyche. Ist auch leichter zu laufen als ein selbstverpflegter 50km-Lauf. > > Meine Idee ist nun 3-4 lange Läufe in der Marathonvorbereitung auf bis > zu 50km zu verlängern und um die Belastung im Hinblick auf den schnellen > MA möglichst gering zu halten, die Läufe nach der Galloway-Methode zu > laufen. (hier eine kurze Beschreibung: > http://www.joggen-online.de/Laufen-f...y-Methode.html ). Hängt wieder davon ab, was Du erreichen willst. Spaß haben? Dann würde ich ein paar Back-to-Back-Läufe machen. Die sind nicht ganz so anstrengend wie ein 50-er, bringen aber trotzdem einiges. Wenn Du natürich auf schnelles Durchlaufen ohne Pausen und Gehen (am Berg) aus bist, dann musst Du wohl solche langen machen. Mein Ziel war damals, lockeres entspanntes Laufen und ankommen. Da habe ich nach dem lockeren MA sofort weitertrainiert und die Umfänge in den drei WOchen ziemlich erhöht - was kein Problem war. Und in den 2 Wochen vor dem SM bin ich nur 2x kurz gelaufen. Das war gut. Aber ich hatte 5 WOchen dazwischen. Wenn Du nur 3 hast, kannst Du sowieso nicht mehr viel reissen. Viele Grüße Hartmut > > Gruß Thomas > > |
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#4
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Am Mon, 16 Nov 2009 17:21:53 +0100 schrieb Ralph Wesselmann
>Ähm... Wenn Du nach einem _Trainingslauf_ wie ein "geschlagener >Preisboxer stundenlang in den Seilen" hängst, solltest Du vielleicht am >Tempo etwas drehen... Irgendwie kenne ich beides. Lange Trainingsläufe nach denen ich mich am liebsten hinlegen würde und solche wo ich mich fit fühle obwohl sie sogar etwas flotter waren. Kürzlich habe ich mich mit einem erfahrenen Ultraläufer unterhalten, der in der Vorbereitung bis zu 50 km in einem Training läuft: Als 10er Runde mit deponierten Essen und Trinken unterwegs. Nach einem solchen Lauf duscht er zuhause und legt sich dann zwei Stunden hin. Danach geht er in die Saune, isst noch etwas und begibt sich zur Nachtruhe. Wie fertig er dann ist, haben wir allerdings nicht erörtert. cu. Juergen -- \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ \ Freie Bits für freie Buerger \ \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ |
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#5
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"Hartmut Streppel" <Hartmut.Streppel*guug.de> schrieb >> Nun findet ja der Rennsteiglauf nächstes Jahr schon am 8. 05., also schon >> drei Wochen nach meinen Marathon statt. Also grade mal drei Wochen Zeit >> für die Erholung und Superkompensation, aber keine Zeit mehr für ein >> intensives Ultratraining bzw. für wirklich lange Läufe. > Die Frage ist, wie schnell willst Du denn die beiden Läufe laufen? den Marathon schnell. Den Rennsteig dann moderat auf Ankommen, mit möglichst viel Spaß. > Einen MA als Vorbereitung für den Rennsteig SM halte ich für eine sehr > gute Idee. Habe ich auch letztes Jahr gemacht, vor allem zur Stärkung der > Psyche. Ist auch leichter zu laufen als ein selbstverpflegter 50km-Lauf. naja, ein 50km Lauf so ganz alleine hat sicher auch seinen Reiz. > Hängt wieder davon ab, was Du erreichen willst. Spaß haben? Dann würde ich > ein paar Back-to-Back-Läufe machen. Die sind nicht ganz so anstrengend wie > ein 50-er, bringen aber trotzdem einiges. Wenn Du natürich auf schnelles > Durchlaufen ohne Pausen und Gehen (am Berg) aus bist, dann musst Du wohl > solche langen machen. da ich den Rennsteig ja nur durchlaufen möchte, könnten also 2 lange Läufe innerhalb von 2 Tagen reichen? Ist sicherlich auch im Hinblick auf den Marathon ein gutes Training. > Aber ich hatte 5 WOchen dazwischen. Wenn Du nur 3 hast, kannst Du sowieso > nicht mehr viel reissen. das ist mir ja klar, wenn sinnvolles Training dann nur bis zum Marathon, danach nur noch etwas Regeneration und hoffen auf die Superkompensation ;-). Gruß Thomas -- www.drsl.de?lid=4150 wer später bremst, ist länger schnell! |
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#6
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"Ralph Wesselmann" <Ralph1742*yahoo.de> schrieb > So ganz verstanden habe ich das noch nicht. 2km laufen, 1min gehen bei den > langen Läufen. Und dann bin ich im WK 10sek/km schneller? das man mit der Methode schneller wird bezweifel ich stark. Das man aber mit dieser Technik bei langen Läufen den orthopädischen Apparat bei gleichem Trainingseffekt schont halte ich schon für möglich. Vielleicht werde ich dieses Jahr, ohne Trainingsdruck, einfach mal so einen Lauf probieren und dann hier berichten. Gruß Thomas -- www.drsl.de?lid=4150 wer später bremst, ist länger schnell! |
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#7
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Thomas R*ck hat geschrieben:
>nachdem ich durch den Brocken-Challenge Thread nun so richtig Lust auf einen >etwas längeren Lauf bekommen habe, plane ich nächstes Jahr am Rennsteiglauf >teilzunehmen. Nette Sache ... :-) >Allerdings möchte ich am 18.04.2010 in jedem Fall einen schnellen >Spreewaldmarathon laufen und mit einer hoffentlich gut verlaufenden >Vorbereitung, mich dann in das Abenteuer Rennsteig wagen. Drei Wochen später? Ich könnte das nicht, aber manche laufen auch nach nur eine Woche schon wieder neue Marathonbestzeit. >Nun findet ja der Rennsteiglauf nächstes Jahr schon am 8. 05., also schon >drei Wochen nach meinen Marathon statt. Also grade mal drei Wochen Zeit für >die Erholung und Superkompensation, aber keine Zeit mehr für ein intensives >Ultratraining bzw. für wirklich lange Läufe. Vergiss das mit "Superkompensation"! Mehr als ein bisschen, aber regelmäßiges Joggen wird in den drei Wochen nicht viel bringen. >Meine Idee ist nun 3-4 lange Läufe in der Marathonvorbereitung auf bis zu >50km zu verlängern und um die Belastung im Hinblick auf den schnellen MA >möglichst gering zu halten, die Läufe nach der Galloway-Methode zu laufen. Wie lang läufst du sonst im Marathontraining, 35 km? 50 km ist schon verdammt weit! Gehpausen sind dabei sicher einen Versuch wert, eventuell schon jetzt einmal bei einem Lauf über 20 oder 25 km ausprobieren, ob sich die Beine danach und am nächsten Tag besser anfühlen. >Und wie sieht es mit der Galloway-Methode aus, hat da schon jemand >Erfahrungen sammeln können, besonders im Hinblick auf einen geplanten Ultra? Im Training habe ich es leider nie probiert, vielleicht weil mir die Gehpausen peinlich gewesen wären. ;-) Aber beim Rennsteiglauf selbst habe ich es probiert, allerdings erst in der zweiten Hälfte, und eher dann wenn keine anderen Läufer in der Nähe waren vielleicht alle zehn Minuten für 30 Sekunden. Ob's im Ergebnis was gebracht hat, kann ich leider nicht sagen, weil ich insgesamt viel schneller als geplant gelaufen bin, und dank zu wenig Training davor die Beine danach ziemlich bedient waren. Grüße Winfried |
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