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#1
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Wie bring ich Emily, die nur sehr selten bellt, bei, auf Kommando zu bellen?
Wir haben jetzt, wo es kalt geworden ist und die Tür nach draußen zu ist, das Problem, dass Emily rein will, es aber nicht meldet. Sie hupft dann vor der Tür so hoch, dass ich sie sehen kann durch das Glas, wenn ich gerade in der Küche bin, ich bin aber nicht immer in der Küche. Vorigen Winter konnte sie die Tür selbst aufmachen, das tut sie nicht mehr (die Tür geht von selbst ganz langsam fast zu, Schwerkraft, und sie hat sich, glaub ich, einmal bisschen eingeklemmt). Ich bin ganz froh, dass sie das nicht mehr tut, die Tür hat nämlich ziemlich gelitten darunter. Nun versuche ich, das wenige Bellen mit einem Worz zu verbinden, was aber wegen der Seltenheit schwer ist. Wenn Bellen einen Namen hätte, könnte man weiter daran arbeiten, hat's aber noch nicht. Außerdem fänd ich gut, wenn sie bellt, wenn jemand am Hoftor ist, - bis jetzt hupft sie nur vor lauter Begeisterung auf und ab, weil da doch jemand kommen könnte, der mit ihr spielt ;-). Womit sie ja in den meisten Fällen Recht hat. Aber manchmal ist es halt der Rauchfangkehrer, ein Paketbringer oder dergl.. Mit dem Klicker konnte ich ihr zwar beibringen, die Tür zuzumachen, aber Bellen ist zuu selten dafür. Wie könnte ich sie zum Bellen anregen? Ich weiß, die meisten Leute haben das gegenteilige Problem, aber alles hat seine zwei Seiten. Gruß, Monika -- Monika Schleidt Monika5*schleidt.org (bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen) |
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#2
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Monika Schleidt schrieb:
> Wie bring ich Emily, die nur sehr selten bellt, bei, auf Kommando zu > bellen? > > Wir haben jetzt, wo es kalt geworden ist und die Tür nach draußen zu > ist, das Problem, dass Emily rein will, es aber nicht meldet. Sie hupft > dann vor der Tür so hoch, dass ich sie sehen kann durch das Glas, wenn > ich gerade in der Küche bin, ich bin aber nicht immer in der Küche. > Vorigen Winter konnte sie die Tür selbst aufmachen, das tut sie nicht > mehr (die Tür geht von selbst ganz langsam fast zu, Schwerkraft, und sie > hat sich, glaub ich, einmal bisschen eingeklemmt). Ich bin ganz froh, > dass sie das nicht mehr tut, die Tür hat nämlich ziemlich gelitten > darunter. Nun versuche ich, das wenige Bellen mit einem Worz zu > verbinden, was aber wegen der Seltenheit schwer ist. Wenn Bellen einen > Namen hätte, könnte man weiter daran arbeiten, hat's aber noch nicht. > > Außerdem fänd ich gut, wenn sie bellt, wenn jemand am Hoftor ist, - bis > jetzt hupft sie nur vor lauter Begeisterung auf und ab, weil da doch > jemand kommen könnte, der mit ihr spielt ;-). Womit sie ja in den > meisten Fällen Recht hat. Aber manchmal ist es halt der Rauchfangkehrer, > ein Paketbringer oder dergl.. > > Mit dem Klicker konnte ich ihr zwar beibringen, die Tür zuzumachen, aber > Bellen ist zuu selten dafür. Wie könnte ich sie zum Bellen anregen? Ich > weiß, die meisten Leute haben das gegenteilige Problem, aber alles hat > seine zwei Seiten. > Mit Leckerlie z.B. Zeig ihr was gaaanz tolles, wo sie nicht widerstehen kann und gib es ihr nicht, sondern sag gib Laut o.ä.. Irgendwann sorgt schon ihre Spannung dafür das sie was von sich gibt, das lobst und belohnst Du und gibst das begehrte Stück. Sie wird es schnell begreifen und dann immer machen auch ohne Leckerlie. LG Petra |
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#3
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"Petra Lampe" schrieb
> Mit Leckerlie z.B. > Zeig ihr was gaaanz tolles, wo sie nicht widerstehen kann und gib es ihr > nicht, sondern sag gib Laut o.ä.. bei meiem Wufferl genau dasselbe Problem: Die einzigen Beller, die kommen, sind wenn er spezielle andere Hunde oder Katzen sieht. Irgendwie kam ich mir blöd vor, als ich das "Gib- Laut" Training an einem fremden Gartenzaun machte, wo eine geduldige Katze saß, die _nicht_ wegrannte. Das Bellen klappte, und die Bewohner kamen -> Schwupps,. die Katze war weg [...] Trotzdem, der Befehl wurde noch nicht verknüpft. |
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#4
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Armin Wolf schrieb:
> "Petra Lampe" schrieb > >> Mit Leckerlie z.B. >> Zeig ihr was gaaanz tolles, wo sie nicht widerstehen kann und gib es >> ihr nicht, sondern sag gib Laut o.ä.. > > bei meiem Wufferl genau dasselbe Problem: > > Die einzigen Beller, die kommen, sind wenn er spezielle andere > Hunde oder Katzen sieht. > > Irgendwie kam ich mir blöd vor, als ich das "Gib- Laut" Training > an einem fremden Gartenzaun machte, wo eine geduldige Katze > saß, die _nicht_ wegrannte. > > Das Bellen klappte, und die Bewohner kamen -> Schwupps,. > die Katze war weg [...] > > Trotzdem, der Befehl wurde noch nicht verknüpft. Hier sehe ich auch die Gefahr, dass der Hund darauf konditioniert wird, dass er bellt, wenn er andere Hunde / Katzen sieht. Das wollte ich bei meinen Hundis nicht. Zu Beginn hatte Shanti auch das Bellen Saburi überlassen. Ich habe es dann über ihren heißgeliebten Ball geschafft. So in etwa, wie Petra das mit Leckerlies beschrieben hatte. Ich habe den Ball gezeigt, sie wollte ran, durfte aber nicht, weil ich den Ball vor der Brust in den Händen versteckt hielt. Wenn sie dann mal einen Ton, der nach einem Beller klang, von sich gab, habe ich "gib Laut" gesagt. Das ganze dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis es wirklich klappte. Und auf einmal funktionierte es ohne Probs. Lg Claudi -- GOTT GEBE MIR DIE GELASSENHEIT, DINGE HINZUNEHMEN, DIE ICH NICHT ÄNDERN KANN, DEN MUT, DINGE ZU ÄNDERN, DIE ICH ÄNDERN KANN, UND DIE WEISHEIT, DAS EINE VOM ANDEREN ZU UNTERSCHEIDEN. (Reinhold Niebuhr oder wem auch immer) |
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#5
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Claudi schrieb:
> > Zu Beginn hatte Shanti auch das Bellen Saburi überlassen. > Ich habe es dann über ihren heißgeliebten Ball geschafft. So in etwa, > wie Petra das mit Leckerlies beschrieben hatte. > > Ich habe den Ball gezeigt, sie wollte ran, durfte aber nicht, weil ich > den Ball vor der Brust in den Händen versteckt hielt. > Wenn sie dann mal einen Ton, der nach einem Beller klang, von sich gab, > habe ich "gib Laut" gesagt. Ach ja, und dann hab ich sie mit dem Ball bestätigt. (sonst wäre die Übung ja umsonst) ;-p -- GOTT GEBE MIR DIE GELASSENHEIT, DINGE HINZUNEHMEN, DIE ICH NICHT ÄNDERN KANN, DEN MUT, DINGE ZU ÄNDERN, DIE ICH ÄNDERN KANN, UND DIE WEISHEIT, DAS EINE VOM ANDEREN ZU UNTERSCHEIDEN. (Reinhold Niebuhr oder wem auch immer) |
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#6
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Petra Lampe schrieb:
> Monika Schleidt schrieb: >> Wie bring ich Emily, die nur sehr selten bellt, bei, auf Kommando zu >> bellen? >> >> Wir haben jetzt, wo es kalt geworden ist und die Tür nach draußen zu >> ist, das Problem, dass Emily rein will, es aber nicht meldet. Sie >> hupft dann vor der Tür so hoch, dass ich sie sehen kann durch das >> Glas, wenn ich gerade in der Küche bin, ich bin aber nicht immer in >> der Küche. Vorigen Winter konnte sie die Tür selbst aufmachen, das tut >> sie nicht mehr (die Tür geht von selbst ganz langsam fast zu, >> Schwerkraft, und sie hat sich, glaub ich, einmal bisschen >> eingeklemmt). Ich bin ganz froh, dass sie das nicht mehr tut, die Tür >> hat nämlich ziemlich gelitten darunter. Nun versuche ich, das wenige >> Bellen mit einem Worz zu verbinden, was aber wegen der Seltenheit >> schwer ist. Wenn Bellen einen Namen hätte, könnte man weiter daran >> arbeiten, hat's aber noch nicht. >> >> Außerdem fänd ich gut, wenn sie bellt, wenn jemand am Hoftor ist, - >> bis jetzt hupft sie nur vor lauter Begeisterung auf und ab, weil da >> doch jemand kommen könnte, der mit ihr spielt ;-). Womit sie ja in den >> meisten Fällen Recht hat. Aber manchmal ist es halt der >> Rauchfangkehrer, ein Paketbringer oder dergl.. >> >> Mit dem Klicker konnte ich ihr zwar beibringen, die Tür zuzumachen, >> aber Bellen ist zuu selten dafür. Wie könnte ich sie zum Bellen >> anregen? Ich weiß, die meisten Leute haben das gegenteilige Problem, >> aber alles hat seine zwei Seiten. >> > > > Mit Leckerlie z.B. > Zeig ihr was gaaanz tolles, wo sie nicht widerstehen kann und gib es ihr > nicht, sondern sag gib Laut o.ä.. Das hab ich schon probiert, sie versucht dann alles mögliche, nur nicht bellen. Da unser Hof geschlossen ist, gibt es fast nie einen Grund, zu bellen, ja, als der Nachbar auf seinem Dach war fand sie das bellenswert ;-). wenn ein LKW vor den Straßenfenstern steht bellt sie auch, aber wie oft passiert das schon. Wenn Leute da vorbeigehen, bin ich froh, dass sie nicht jedesmal bellt. Aber wenn jemand ans Fenster klopft, meldet sie das. Also ist unser neuester Versuch, einer von uns geht raus, klopft ans Fenster, ich steh da mit dem Klicker in der Hand und belohne das und benenne es gleichzeitig. Mal schauen, ob das geht. Gruß, Monika -- Monika Schleidt Monika5*schleidt.org (bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen) |
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#7
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"Claudi" schrieb
> Hier sehe ich auch die Gefahr, dass der Hund darauf konditioniert wird, > dass er bellt, wenn er andere Hunde / Katzen sieht. Das wollte ich bei > meinen Hundis nicht. Langsam habe ich den Verdacht, daß "Gib Laut" mit dem bereits gelernten Befehl "halt die Schnauze!" verknüpft wurde. > Das ganze dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis es wirklich klappte. Und auf > einmal funktionierte es ohne Probs. da lernt er noch leichter auf Befehl zu scheissen, als zu bellen. Trotzdem, ich bleibe dran. |
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#8
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"Monika Schleidt" schrieb
> Wenn Leute da vorbeigehen, bin ich froh, dass sie nicht jedesmal bellt. > Aber wenn jemand ans Fenster klopft, meldet sie das. Also ist unser > neuester Versuch, einer von uns geht raus, klopft ans Fenster, ich steh da > mit dem Klicker in der Hand und belohne das und benenne es gleichzeitig. > Mal schauen, ob das geht. In der Wohnung bellen, Bei mir [NO GO], und innerhalb der ersten Tage komplett abgewöhnt. Vielleicht mit unredlichen Mitteln, aber absolut erfolgreich. Wufferl hat neue Methoden gefunden, um mich auf wichtige Din- ge aufmerksam zu machen. Insbesondere reagiere ich bereits auf sein Kopfheben und nehme die Sit. sofort selber in die Hand. |
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#9
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Armin Wolf schrieb:
> "Claudi" schrieb > >> Hier sehe ich auch die Gefahr, dass der Hund darauf konditioniert >> wird, dass er bellt, wenn er andere Hunde / Katzen sieht. Das wollte >> ich bei meinen Hundis nicht. > > Langsam habe ich den Verdacht, daß "Gib Laut" mit dem bereits > gelernten Befehl "halt die Schnauze!" verknüpft wurde. Das kann auch möglich sein. Er hat ja bei Dir in der Wohnung gelernt, dass Bellen ein NoGo ist. Manchmal sitzen Tabus ganz schön tief und fest! Meine Große durfte lange Zeit nicht ins Schlafzimmer, weil das der einzige Raum mit Teppich war. Irgendwann beschlossen wir, dass sie doch rein durfte. Sie ist bis zu unserem Auszug nicht freiwillig in diesem Zimmer geblieben. > >> Das ganze dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis es wirklich klappte. Und >> auf einmal funktionierte es ohne Probs. > > da lernt er noch leichter auf Befehl zu scheissen, als zu bellen. ROTFL Das hatten meine Beiden auch schneller drauf. Das machen sie schließlich regelmäßig. Und jedes mal gab ich dazu das Kommando. Nun kackern sie auf Befehl, z.B. auf der Wiese nebenan, bevor wir ins Dorf laufen. Oder mein Shantele.... häufig hat sie gar keine Zeit zum kacken, da alles sooo viel intressanter ist. Also gebe ich das Kommando....... und schwup di wups ist sie in Raketenstellung. > Trotzdem, ich bleibe dran. Ist ja auch immer die Frage, ob das so wichtig ist! Für Saburi fand ich es nie wichtig, dass sie auf Kommando bellt. Einen schönen Sonntag Dir und Wufferl Claudi -- GOTT GEBE MIR DIE GELASSENHEIT, DINGE HINZUNEHMEN, DIE ICH NICHT ÄNDERN KANN, DEN MUT, DINGE ZU ÄNDERN, DIE ICH ÄNDERN KANN, UND DIE WEISHEIT, DAS EINE VOM ANDEREN ZU UNTERSCHEIDEN. (Reinhold Niebuhr oder wem auch immer) |
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#10
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Monika Schleidt schrieb:
> Petra Lampe schrieb: [...] >> >> >> Mit Leckerlie z.B. >> Zeig ihr was gaaanz tolles, wo sie nicht widerstehen kann und gib es >> ihr nicht, sondern sag gib Laut o.ä.. > > Das hab ich schon probiert, sie versucht dann alles mögliche, nur nicht > bellen. > > Da unser Hof geschlossen ist, gibt es fast nie einen Grund, zu bellen, > ja, als der Nachbar auf seinem Dach war fand sie das bellenswert ;-). > wenn ein LKW vor den Straßenfenstern steht bellt sie auch, aber wie oft > passiert das schon. Wenn Leute da vorbeigehen, bin ich froh, dass sie > nicht jedesmal bellt. Aber wenn jemand ans Fenster klopft, meldet sie > das. Also ist unser neuester Versuch, einer von uns geht raus, klopft > ans Fenster, ich steh da mit dem Klicker in der Hand und belohne das und > benenne es gleichzeitig. Mal schauen, ob das geht. Du solltest nur aufpassen, dass Du ihr das Bellen auf Situationen Ankonditionierst, die Du im Alltag auch wünschst, dass sie da bellt. Es kann ja auch sein, dass Emily lernt, dass sie bellen soll, wenn jemand ans Fenster klopft. Dafür wird sie schließlich belohnt. Lg Claudi -- GOTT GEBE MIR DIE GELASSENHEIT, DINGE HINZUNEHMEN, DIE ICH NICHT ÄNDERN KANN, DEN MUT, DINGE ZU ÄNDERN, DIE ICH ÄNDERN KANN, UND DIE WEISHEIT, DAS EINE VOM ANDEREN ZU UNTERSCHEIDEN. (Reinhold Niebuhr oder wem auch immer) |
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