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| Newsgroup de.comp.os.os2.setup Installation des Betriebssystems OS/2. |
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#1
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Hallo zusammen,
nachdem ich jahrelang ein EPOX 8K7A+ mit einem AMD Athlon XP 1600+ in Betrieb hatte, habe ich das MB jetzt durch ein ASUS K8V-X mit einem Athlon XP64 2800+ ersetzt. Problem: OS/2 trapt unmittelbar nach dem Bootlogo, Windows XP startet tadellos. Als Ursache konnte ich die Hardwareerkennung ausmachen. Wenn ich die in der "normalen" OS/2-Installation mit Alt-F1/F6 abschalte, startet das System tadellos und läuft auch bis auf einen uralten 16-Bit-Compiler tadellos. Aber meine mit BootOS2 erzeugte Wartungspartition will nicht booten und Alt-F1/F6 funktioniert hier nicht. Zunächst meckert er die fehlende ALTF1MID.SCR an, die ich dann neben anderen naheliegenden Dateien in das OS/2 Verzeichnis kopiert habe. Jetzt erscheint zwar das Alt-F1-Menü, aber F6 bewirkt nichts. Auch ein Start von den Bootdisketten geht in derselben Weise schief. Weiß jemand, wie man manuell die Hardware-Erkennung abschaltet und verrät es mir dann? Vielen Dank! MfG / Regards Peter Engels -- UpTimeMessage Please use the reply-to address for e-mails! |
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#2
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Denn Hardwaremanager öffnen, dann "Einstellungen". Dort kann man unter
"Erkennungsstufe" die Hardware-Erkennung deaktivieren. Benutzt du ACPI ? Wenn du das deaktivierst wird der Boot eventuell auch ohne Probleme durchlaufen. Lars Peter Engels schrieb: > Hallo zusammen, > > nachdem ich jahrelang ein EPOX 8K7A+ mit einem AMD Athlon XP 1600+ in > Betrieb hatte, habe ich das MB jetzt durch ein ASUS K8V-X mit einem > Athlon XP64 2800+ ersetzt. Problem: OS/2 trapt unmittelbar nach dem > Bootlogo, Windows XP startet tadellos. Als Ursache konnte ich die > Hardwareerkennung ausmachen. Wenn ich die in der "normalen" > OS/2-Installation mit Alt-F1/F6 abschalte, startet das System tadellos > und läuft auch bis auf einen uralten 16-Bit-Compiler tadellos. > > Aber meine mit BootOS2 erzeugte Wartungspartition will nicht booten und > Alt-F1/F6 funktioniert hier nicht. Zunächst meckert er die fehlende > ALTF1MID.SCR an, die ich dann neben anderen naheliegenden Dateien in > das OS/2 Verzeichnis kopiert habe. Jetzt erscheint zwar das > Alt-F1-Menü, aber F6 bewirkt nichts. Auch ein Start von den > Bootdisketten geht in derselben Weise schief. > > Weiß jemand, wie man manuell die Hardware-Erkennung abschaltet und > verrät es mir dann? > > Vielen Dank! > > MfG / Regards > > Peter Engels > |
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#3
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Hallo Lars,
On Sat, 31 Oct 2009 12:20:16 +0100, Lars Erdmann wrote: >Denn Hardwaremanager öffnen, dann "Einstellungen". Dort kann man unter >"Erkennungsstufe" die Hardware-Erkennung deaktivieren. > das ist mir bekannt, aber so weit komme ich aus zwei Gründen gar nicht erst: Erstens bootet die Partition ja nicht und zweitens hat die Wartungspartition nur eine Textoberfläche. Ich suche also nache einem SET- oder Kommandozeilen-Parameter den man irgendwo setzt und der dann die Hardwareerkennung abschaltet. Bei der "normalen" OS/2-Partition ging das mit Alt-F1/F6, das funktioniert bei der Wartungspartition aber nicht, weil hier irgendetwas fehlt. >Benutzt du ACPI ? Wenn du das deaktivierst wird der Boot eventuell auch >ohne Probleme durchlaufen. > Im BIOS habe ich schon alles mögliche geändert, das hilft leider nicht. MfG / Regards Peter Engels -- UpTimeMessage Please use the reply-to address for e-mails! |
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#4
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Peter Engels schrieb:
> Hallo Lars, > > On Sat, 31 Oct 2009 12:20:16 +0100, Lars Erdmann wrote: > >> Denn Hardwaremanager öffnen, dann "Einstellungen". Dort kann man unter >> "Erkennungsstufe" die Hardware-Erkennung deaktivieren. >> > das ist mir bekannt, aber so weit komme ich aus zwei Gründen gar nicht > erst: Erstens bootet die Partition ja nicht und zweitens hat die > Wartungspartition nur eine Textoberfläche. Ich suche also nache einem > SET- oder Kommandozeilen-Parameter den man irgendwo setzt und der dann > die Hardwareerkennung abschaltet. Bei der "normalen" OS/2-Partition > ging das mit Alt-F1/F6, das funktioniert bei der Wartungspartition aber > nicht, weil hier irgendetwas fehlt. Ah verstehe. Ich könnte dir ein Kommandozeilenprogramm hacken mit dem man den Erkennungslevel einstellen kann (bzw. die Erkennung abschalten kann). > >> Benutzt du ACPI ? Wenn du das deaktivierst wird der Boot eventuell auch >> ohne Probleme durchlaufen. >> > Im BIOS habe ich schon alles mögliche geändert, das hilft leider nicht. Nee, nicht BIOS sondern ACPI.PSD in der config.sys. Alles ACPI relevante auskommentieren und APM relevante einkommentieren: REM PSD=ACPI.PSD REM BASEDEV=APM.ADD REM RUN=C:\OS2\ACPIDAEMON.EXE dafür: DEVICE=C:\OS2\BOOT\APM.SYS DEVICE=C:\OS2\BOOT\VAPM.SYS etc. |
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#5
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Peter Engels schrieb:
> Hallo zusammen, > > nachdem ich jahrelang ein EPOX 8K7A+ mit einem AMD Athlon XP 1600+ in > Betrieb hatte, habe ich das MB jetzt durch ein ASUS K8V-X mit einem > Athlon XP64 2800+ ersetzt. Problem: OS/2 trapt unmittelbar nach dem > Bootlogo, Windows XP startet tadellos. Als Ursache konnte ich die > Hardwareerkennung ausmachen. Wenn ich die in der "normalen" > OS/2-Installation mit Alt-F1/F6 abschalte, startet das System tadellos > und läuft auch bis auf einen uralten 16-Bit-Compiler tadellos. > > Aber meine mit BootOS2 erzeugte Wartungspartition will nicht booten und > Alt-F1/F6 funktioniert hier nicht. Zunächst meckert er die fehlende > ALTF1MID.SCR an, die ich dann neben anderen naheliegenden Dateien in > das OS/2 Verzeichnis kopiert habe. Jetzt erscheint zwar das > Alt-F1-Menü, aber F6 bewirkt nichts. Auch ein Start von den > Bootdisketten geht in derselben Weise schief. > > Weiß jemand, wie man manuell die Hardware-Erkennung abschaltet und > verrät es mir dann? > > Vielen Dank! > > MfG / Regards > > Peter Engels > Auch mal versuchen Datei \OS2\BOOT\PREVIOUS.DAT zu löschen. Die speichert nämlich die Detection Information und manchmal ist die korrumpiert (kann mit der nächsten Hardwareerkennung neu erzeugt werden). Lars |
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#6
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Hallo Lars,
On Mon, 02 Nov 2009 22:04:35 +0100, Lars Erdmann wrote: >Ah verstehe. Ich könnte dir ein Kommandozeilenprogramm hacken mit dem >man den Erkennungslevel einstellen kann (bzw. die Erkennung abschalten >kann). > Das hat sich erledigt ;-) Einerseits habe ich das Athlon XP64 Board wieder durch ein Athlon XP Board ersetzt (damit stellt sich das Problem dann gar nicht) und andererseits habe ich das eigentliche Problem mittlerweile auch lokalisiert: In der "normalen" Warp-Installation hatte ich den letzten Testcase-Kernel verwendet, in der Wartungspartition aber noch den uralten Warp4-Kernel. Die trappen an derselben Stelle kurz nach dem Bootlogo, der neue wegen der Hardwareerkennung, der alte trappt selbst. Eine Aktualisierung des Kernels hat das Problem behoben, weil dann tatsächlich Alt-F1/F6 auch in der Wartungspartition funktioniert, Ich habe da einfach nicht genau genug hingesehen und die Ursache einfach als identisch unterstellt. Das war sie aber nicht. Trotzdem habe ich das Board wieder rausgeschmissen, weil ich auf meinen heiß geliebten TopSpeed-Compiler nicht verzichten kann/will. Der lief nämlich auch nicht mehr (ist 16-Bit-Stoff). Jetzt rennt hier mittlerweile zur vollsten Zufriedenheit ein ASUS A7V8X-X mit einem Athlon XP 2800+. Das ist deutlich schneller als das alte EPOX-Board und muss den Vergleich mit dem ASUS K8V-X nicht scheuen. SATA fehlt hier allerdings - aber wer weiß, ob man das zum Laufen bekommen hätte. Danke für die Antworten! Ich habe das Problem für mich jetzt gelöst! MfG / Regards Peter Engels -- UpTimeMessage Please use the reply-to address for e-mails! |
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#7
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Peter Engels schrieb:
>... Trotzdem habe ich das Board wieder rausgeschmissen, weil ich auf meinen > heiß geliebten TopSpeed-Compiler nicht verzichten kann/will. Der lief > nämlich auch nicht mehr (ist 16-Bit-Stoff). Jetzt rennt hier .... SW die nicht mehr läuft? Ist das ein DOS Programm und ging DOS bei dir generell nicht mehr? Da gebe es verschiedene Ursachen (und Lösungen). Ansonsten haben manche Programme auch Probleme mit SMP, aber die kann man umstellen damit sie nur auf einer CPU laufen. Gruß, Andreas |
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#8
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> muss den Vergleich mit dem ASUS K8V-X nicht scheuen. SATA fehlt hier
> allerdings - aber wer weiß, ob man das zum Laufen bekommen hätte. SATA dürfte mit dem letzten DANI Treiber 1.8.5 laufen. Der unterstützt einen ganzen Berg von verschiedenen Chipsätzen bzw. IDE Controllern. Lars |
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#9
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Hallo Lars,
On Tue, 03 Nov 2009 21:09:00 +0100, Lars Erdmann wrote: >SATA dürfte mit dem letzten DANI Treiber 1.8.5 laufen. Der unterstützt >einen ganzen Berg von verschiedenen Chipsätzen bzw. IDE Controllern. > läuft hier auch, habe ich mangels SATA-Platte aber nicht getestet. Noch gibt es ja auch IDE-Platten zu kaufen ;-) MfG / Regards Peter Engels -- UpTimeMessage Please use the reply-to address for e-mails! |
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#10
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Hallo Andreas,
On Tue, 03 Nov 2009 20:45:51 +0100, Andreas Buchinger wrote: >SW die nicht mehr läuft? Ist das ein DOS Programm und ging DOS bei dir generell >nicht mehr? DOS war nicht das Problem, das lief - glaube ich jetzt, ich weiß nich, ob ich das ausprobiert habe. TopSpeed ist ein 16-Bit Modula-2 Compiler für DOS und OS/2. Damit habe ich seit ca. 1992 alle meine eigenen Programme geschrieben, selbst OS/2-PM-Programme. Manche sind klein, andere recht umfangreich. Der Compiler bietet wegen der 16-Bit Architektur zig Speichermodelle an, davon funktionierte dann leider nur noch die Hälfte. Der Compiler selbst lief noch, der Debugger stürzte aber sofort ab und war damit unbrauchbar. >Da gebe es verschiedene Ursachen (und Lösungen). Ansonsten haben >manche Programme auch Probleme mit SMP, aber die kann man umstellen damit sie >nur auf einer CPU laufen. > Es liegt wohl nicht an den zwei CPUs (ich denke, das Ding hatte nur eine), sondern an der 64-Bit Erweiterung der CPU. Wenn es dort Lösungen gibt, würde ich es mit dem Board noch einmal versuchen! MfG / Regards Peter Engels -- UpTimeMessage Please use the reply-to address for e-mails! |
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