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C." <celeritas*c-aeon.com> schrieb im Newsbeitrag news:hdb118$qov$00$1*news.t-online.com...
> Ist Denken eine Sucht? Das kann man nun wirklich nicht ernsthaft behaupten, wenn man die Folgen menschlichen Denkens bilanziert. Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang wäre m. E.: Ist die Idee Sozialismus überhaupt noch zu retten und, wenn ja, wie? WÜNSCH(T)E ALLEN EINE entsprechende Denksucht!,-) Klaus Roggendorf |
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#2
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Klaus Roggendorf schrieb:
> C." <celeritas*c-aeon.com> schrieb im Newsbeitrag news:hdb118$qov$00$1*news.t-online.com... >> Ist Denken eine Sucht? > > Das kann man nun wirklich nicht ernsthaft behaupten, > wenn man die Folgen menschlichen Denkens bilanziert. > > Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang wäre m. E.: > Ist die Idee Sozialismus überhaupt noch zu retten und, wenn ja, wie? > > WÜNSCH(T)E ALLEN EINE entsprechende Denksucht!,-) > > Klaus Roggendorf > Ja sie lässt sich retten, jedoch nicht in ihrer tradierten Form. Im letzten Jahrhundert gab es genug Experimente mit vielen Opfern. Es sollte sich lohnen aus Ihnen Schlüsse zu ziehen und die Konzepte weiter zu entwickeln. Fakt ist folgendes. 1. Der Neoliberalismus wird dem Menschen nicht gerecht. Er stürzt die Gesellschaften mit einer großen Regelmäßigkeit in existenzielle Krisen. Den Egoismus als Maß aller Dinge zu fördern ist überholt. 2. Der Sozialismus wir dem Menschen genausowenig gerecht. Er kühlt die Gesellschaft auf ein unteres Mittelmaß ab und fällt in Stagnation und Erstarrung. Die kreativen Geister werden unterdrückt und in den mangelnden Freiräumen erstickt. 3. Die Sozialdemokratien versuchten einen Ausgleich der Kräfte zu erzielen, ohne die Beteiligten mit ins Boot zu holen. Die Unternehmer sahen sich in ihren Freiheiten bedroht und viele Sozialschwache habe die Möglichkeiten des Sozialstaates gewissenlos ausgenutzt und ihn an den Rand es Ruins gebracht. Viele haben sachlich profitiert, aber ihrem Untergang nicht nachgetrauert. Auf die verfallende Sozialdemokratie sind Opportunisten aufgesprungen um mit ihrer Hilfe eigene Interessen durchzusetzen um ihr dann den Todesstoß zu geben. Die Frage ist doch die, mit welchen neuen Konzept man möglichst viele Kräfte ins Boot holen kann und auch ständig die notwendigen Anpassungen an die Gegenwart durchführen kann ohne sozialen Kahlschlag zu bewerkstelligen. Hierfür müssten große Teile unserer Gesellschaft an einen Paradigmenwechsel herangeführt werden um neue Optionen zu akzeptieren. Für wahr eine Herkulesaufgabe. MFG Stefan |
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#3
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Stefan Sprungk <stefan_sprungk*yahoo.de> wrote:
> Die Unternehmer > sahen sich in ihren Freiheiten bedroht und viele Sozialschwache habe die > Möglichkeiten des Sozialstaates gewissenlos ausgenutzt und ihn an den > Rand es Ruins gebracht. Das sehe ich nicht so. Viele Grüsse, VB. -- Bitte beachten Sie auch die Rückseite dieses Schreibens! |
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#4
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Am Mon, 16 Nov 2009 17:23:15 +0100 schrieb Stefan Sprungk:
> Klaus Roggendorf schrieb: >> Das kann man nun wirklich nicht ernsthaft behaupten, wenn man die >> Folgen menschlichen Denkens bilanziert. >> >> Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang wäre m. E.: Ist die Idee >> Sozialismus überhaupt noch zu retten und, wenn ja, wie? >> > zu entwickeln. Fakt ist folgendes. > > 1. Der Neoliberalismus wird dem Menschen nicht gerecht. Er stürzt die > Gesellschaften mit einer großen Regelmäßigkeit in existenzielle Krisen. > Den Egoismus als Maß aller Dinge zu fördern ist überholt. > Was ist Neoliberalismus und wo soll er jemals umgesetzt worden sein und zu welchen existenziellen Krisen soll er geführt haben und das dann gleich mit Regelmässigkeit? Welche Märchen sollen hier "Fakt" sein? > 2. Der Sozialismus wir dem Menschen genausowenig gerecht. Er kühlt die > Gesellschaft auf ein unteres Mittelmaß ab und fällt in Stagnation und > Erstarrung. Die kreativen Geister werden unterdrückt und in den > mangelnden Freiräumen erstickt. > Von was sprichst du? Dein Traumgebilde sind auf jeden Fall keine Fakten. > 3. Die Sozialdemokratien versuchten einen Ausgleich der Kräfte zu > erzielen, ohne die Beteiligten mit ins Boot zu holen. Die Unternehmer > sahen sich in ihren Freiheiten bedroht und viele Sozialschwache habe die > Möglichkeiten des Sozialstaates gewissenlos ausgenutzt und ihn an den > Rand es Ruins gebracht. Viele haben sachlich profitiert, aber ihrem > Untergang nicht nachgetrauert. Auf die verfallende Sozialdemokratie sind > Opportunisten aufgesprungen um mit ihrer Hilfe eigene Interessen > durchzusetzen um ihr dann den Todesstoß zu geben. > Märchenstunde teil 3. Nette kleine Vorurteile, die du hier präsentierst mit der Frage "Ist die Idee Sozialismus überhaupt noch zu retten und, wenn ja, wie?" hat es jedenfalls nichts zu tun. Frägt sich ja auch was da zu retten wäre und warum überhaupt irgendetwas verloren wäre, ein -ismus welcher Art auch immer kann fortentwickelt werden oder gelehrt werden oder vergessen werden. Es sieht überhaupt nicht so aus, als ob der Sozialismus verloren wäre, ja im Gegenteil er blüht voll auf, weil die reale Umsetzung abhanden gekommen ist und somit die wirrsten Ideen geäussert werden können, ohne dass befürchtet werden müsste, dass sie umgesetzt werden müssten. Grüße, Arnold |
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