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| Newsgroup de.alt.rec.digitalfotografie Digitalkameras und Zubehoer. |
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#1
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Hallo,
heute mal wieder auf die Nase gefallen... wie macht man sowas? Situation: fotografiert werden soll ein "digitales schwarzes Brett" bei ner Feuerwache. das Ding ist im Grunde ein Flachbildschirm, der in einer Feuerwache an der Wand hängt. Die Wache ist eine große Garage, das Teil hängt allerdings recht weit "hinten". So haben wir: kaum Tageslicht (Tore sind zu, aber auch wenn man die aufmacht dringt kaum Licht nach hinten), etwas Kunstlicht (Neonröhren, in diversen Varianten zu schalten, produzieren ausreichend Helligkeit zum Rumlaufen aber halt kein wirklcih Fototaugliches Licht) und natürlich den Blitz (ich hab nur einen: Sigma EF DG 500 Super II - LZ 50 bei 105mm). Die Fotos sind auch dank Einsatz von Stativ und Fernauslöser schon ganz ok geworden - aber der Weißabgleich ist grausam. Alles irgendwie grünstichig. Auch ein Anmessen der "psycho-optisch" unter Neonröhren eher grauen Betonwand oder eines normalerweise neutralgrau erscheinenden Stückes Karton als "Referenzbild" hat da kaum geholfen. Wie macht man sowas richtig? -- Erhard Schwenk Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/ APAYA running System - http://www.apaya.net/ |
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#2
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Erhard Schwenk wrote:
> Hallo, > > heute mal wieder auf die Nase gefallen... wie macht man sowas? > > Situation: fotografiert werden soll ein "digitales schwarzes Brett" > bei ner Feuerwache. das Ding ist im Grunde ein Flachbildschirm, der > in einer Feuerwache an der Wand hängt. > > Die Wache ist eine große Garage, das Teil hängt allerdings recht weit > "hinten". So haben wir: kaum Tageslicht (Tore sind zu, aber auch wenn > man die aufmacht dringt kaum Licht nach hinten), etwas Kunstlicht > (Neonröhren, in diversen Varianten zu schalten, produzieren > ausreichend Helligkeit zum Rumlaufen aber halt kein wirklcih > Fototaugliches Licht) und natürlich den Blitz (ich hab nur einen: > Sigma EF DG 500 Super II - LZ 50 bei 105mm). > > Die Fotos sind auch dank Einsatz von Stativ und Fernauslöser schon > ganz ok geworden - aber der Weißabgleich ist grausam. Alles irgendwie > grünstichig. Auch ein Anmessen der "psycho-optisch" unter Neonröhren > eher grauen Betonwand oder eines normalerweise neutralgrau > erscheinenden Stückes Karton als "Referenzbild" hat da kaum geholfen. Einiges wird nicht so recht klar: Das "digitale schwarze Brett" - ist das ein selbstleuchtender Monitor? Oder eher so ein mechanisches Display mit schwarz-weißen Flipelementen, die nur Licht reflektieren? Was heißt "anmessen"? Womit? Mit der Pipette in einem RAW-Konverter? Dann sollten die angemessenen Flächen selbst auf jeden Fall "grau" werden. Ist dieses "Display" bildfüllend/dominierend? Oder geht es um die Umgebung? Wenn das ein selbstleuchtendes Display ist, wird sich ein perfekter Ausgleich zwischen dessen Weiß/Grau und der Umgebung schwerlich herstellen lassen. Wozu brauchst Du in der Situation einen Blitz? > Wie macht man sowas richtig? Durch einen messtechnischen Weißabgleich auf eine Referenz, die Grau werden soll ... allerdings können irgendwelche Kartons (die keine richtigen Graukarten sind) durchaus abweichende Ergebnisse liefern, und der Weißabgleich an sich kann Mischlichtprobleme nicht beheben ... kannst Du das mal genauer schildern, oder noch besser, ein Beispielfoto zeigen? -- Jödel. Jedenfalls ist ein Foto die Zukunft des in der Vergangenheit liegenden Momentes einer Betrachtung, nicht wahr? Homepage: http://redaktion.johannes-leckebusch.de/ Privat: http://www.johannes-leckebusch.de Fotoseiten: http://www.johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/ |
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#3
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Johannes Leckebusch wrote:
> Erhard Schwenk wrote: >> Hallo, >> >> heute mal wieder auf die Nase gefallen... wie macht man sowas? >> >> Situation: fotografiert werden soll ein "digitales schwarzes Brett" >> bei ner Feuerwache. das Ding ist im Grunde ein Flachbildschirm, der >> in einer Feuerwache an der Wand hängt. >> >> Die Wache ist eine große Garage, das Teil hängt allerdings recht weit >> "hinten". So haben wir: kaum Tageslicht (Tore sind zu, aber auch wenn >> man die aufmacht dringt kaum Licht nach hinten), etwas Kunstlicht >> (Neonröhren, in diversen Varianten zu schalten, produzieren >> ausreichend Helligkeit zum Rumlaufen aber halt kein wirklcih >> Fototaugliches Licht) und natürlich den Blitz (ich hab nur einen: >> Sigma EF DG 500 Super II - LZ 50 bei 105mm). >> >> Die Fotos sind auch dank Einsatz von Stativ und Fernauslöser schon >> ganz ok geworden - aber der Weißabgleich ist grausam. Alles irgendwie >> grünstichig. Auch ein Anmessen der "psycho-optisch" unter Neonröhren >> eher grauen Betonwand oder eines normalerweise neutralgrau >> erscheinenden Stückes Karton als "Referenzbild" hat da kaum geholfen. > > Einiges wird nicht so recht klar: Das "digitale schwarze Brett" - ist > das ein selbstleuchtender Monitor? Oder eher so ein mechanisches Display > mit schwarz-weißen Flipelementen, die nur Licht reflektieren? Das ist ein relativ großer Flachbildschirm. > Was heißt "anmessen"? Womit? Mit der Pipette in einem RAW-Konverter? > Dann sollten die angemessenen Flächen selbst auf jeden Fall "grau" werden. Klar, aber das "DSB" ist dann blaustichig... > Ist dieses "Display" bildfüllend/dominierend? Oder geht es um die Umgebung? Beides. > Wenn das ein selbstleuchtendes Display ist, wird sich ein perfekter > Ausgleich zwischen dessen Weiß/Grau und der Umgebung schwerlich > herstellen lassen. Wozu brauchst Du in der Situation einen Blitz? Die Umgebung ist leider nicht wirklich hell und nur mit langen Zeiten wurde es auch nicht besser :-| >> Wie macht man sowas richtig? > Durch einen messtechnischen Weißabgleich auf eine Referenz, die Grau > werden soll ... allerdings können irgendwelche Kartons (die keine > richtigen Graukarten sind) durchaus abweichende Ergebnisse liefern, und > der Weißabgleich an sich kann Mischlichtprobleme nicht beheben ... > kannst Du das mal genauer schildern, oder noch besser, ein Beispielfoto > zeigen? Ich lad gelegentlich mal eins hoch, komm grad nicht dazu. Das Problem ist aber wohl, daß wenn die Umgebung einigermaßen Farbneutral daherkommt die Monitore im Bild nen Blaustich kriegen. Dreh ich die Monitore neutral, wird die Umgebung grünstichig... -- Erhard Schwenk Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/ APAYA running System - http://www.apaya.net/ |
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#4
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Erhard Schwenk schrieb:
> ok geworden - aber der Weißabgleich ist grausam. Alles irgendwie > grünstichig. Auch ein Anmessen der "psycho-optisch" unter Neonröhren > eher grauen Betonwand oder eines normalerweise neutralgrau erscheinenden > Stückes Karton als "Referenzbild" hat da kaum geholfen. > > Wie macht man sowas richtig? > Als Ergänzung zu der Antwort von Johannes: Das klingt nach einer Mischlichtsituation, also 2 (oder mehr) Liuchtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur. Das kannst Du dann am Rechner nicht mehr hinbiegen... Gruß, Rainer |
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#5
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Erhard Schwenk schrieb:
Ich lad gelegentlich mal eins hoch, komm grad nicht dazu. Das Problem > ist aber wohl, daß wenn die Umgebung einigermaßen Farbneutral daherkommt > die Monitore im Bild nen Blaustich kriegen. Dreh ich die Monitore > neutral, wird die Umgebung grünstichig... Das Problem kannst du nur auf zwei Wege lösen. Entweder du leuchtest die Umgebung der Monitore mit etwa der gleichen Farbtemperatur aus, oder du machst die Aufnahme in RAW, entwickelst einmal auf die Monitore und einmal auf die Umgebung. Dann nimmst du aus dem monitorkorrigierten Bild einen Ausschnitt mit der Monitorfläche und baust sie in das andere Bild ein. -- Liebe Grüße Peter Becker http://www.pferdeknipser.de/ Isländer sind riesige Pferde, nur ihre Beine sind etwas kürzer... |
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#6
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Johannes Leckebusch schrieb:
> Wenn das ein selbstleuchtendes Display ist, wird sich ein perfekter > Ausgleich zwischen dessen Weiß/Grau und der Umgebung schwerlich herstellen > lassen. Wozu brauchst Du in der Situation einen Blitz? Falls der OP auch die Umgebung mit drauf haben will, ist eher die Frage, was macht er mit nur *einem* Blitz ![]() > Durch einen messtechnischen Weißabgleich auf eine Referenz, die Grau werden > soll ... allerdings können irgendwelche Kartons (die keine richtigen > Graukarten sind) durchaus abweichende Ergebnisse liefern, und der > Weißabgleich an sich kann Mischlichtprobleme nicht beheben Vor allem kann er gar nichts beheben, wenn die Leuchtstoffröhren kein kontinuierliches Spektrum haben, also schlicht eine Farbe fehlt. Was nicht da ist, kann man nicht dazukleben ![]() Mehrere Blitzer oder mehrere Halogen-Baustellenlampen regeln. Peter |
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#7
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Dr. Rainer Meergans wrote:
> Als Ergänzung zu der Antwort von Johannes: Das klingt nach einer > Mischlichtsituation, also 2 (oder mehr) Liuchtquellen mit > unterschiedlicher Farbtemperatur. > Das kannst Du dann am Rechner nicht mehr hinbiegen... Gibt es nicht Kameras, bei denen es eine Belichtungsreihe mit unterschiedlichen Farbtemperaturen gibt? Dann könnte man eine Belichtung machen, bei der die Farbe der Feuerwehrwache stimmt und eine Aufnahme, bei der die Farbe des Bildschirmes stimmt. und dann im Fotoshop den Bildschirm ausschneiden und umkopieren - oder selektiv bearbeiten. Frank -- Jetzt neu: Zonenblog - Das Weblog zur Kemperzone: http://www.zonenblog.de |
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#8
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"Frank Kemper" <samplerama*googlemail.com> schrieb im Newsbeitrag news:1256812782.55*user.newsoffice.de... > > Gibt es nicht Kameras, bei denen es eine Belichtungsreihe mit > unterschiedlichen Farbtemperaturen gibt? Dann könnte man eine Belichtung > machen, bei der die Farbe der Feuerwehrwache stimmt und eine Aufnahme, bei > der die Farbe des Bildschirmes stimmt. und dann im Fotoshop den Bildschirm > ausschneiden und umkopieren - oder selektiv bearbeiten. > Mit RAW fotografieren, dann kannst Du mit dem PC jede Menge Farbtemperaturen einstellen. Franz |
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#9
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Erhard Schwenk schrieb: > Ich lad gelegentlich mal eins hoch, komm grad nicht dazu. Das Problem > ist aber wohl, daß wenn die Umgebung einigermaßen Farbneutral daherkommt > die Monitore im Bild nen Blaustich kriegen. Dreh ich die Monitore > neutral, wird die Umgebung grünstichig... > Hallo, so ist das halt bei Mischlicht mit unterschiedlichen Farbtemperaturen bzw. Färbung, ein Abgleich kann nicht für das gesamte Bild passen. Man müsste also Monitor und Umgebung voneinander unabhängig abgleichen damit beide neutral aussehen, schwierig wird es nur bei den Übergängen. Bye |
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#10
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Peter Fronteddu wrote:
> Johannes Leckebusch schrieb: > >> Wenn das ein selbstleuchtendes Display ist, wird sich ein perfekter >> Ausgleich zwischen dessen Weiß/Grau und der Umgebung schwerlich >> herstellen lassen. Wozu brauchst Du in der Situation einen Blitz? > > Falls der OP auch die Umgebung mit drauf haben will, ist eher die > Frage, was macht er mit nur *einem* Blitz ![]() > >> Durch einen messtechnischen Weißabgleich auf eine Referenz, die Grau >> werden soll ... allerdings können irgendwelche Kartons (die keine >> richtigen Graukarten sind) durchaus abweichende Ergebnisse liefern, >> und der Weißabgleich an sich kann Mischlichtprobleme nicht beheben > > Vor allem kann er gar nichts beheben, wenn die Leuchtstoffröhren kein > kontinuierliches Spektrum haben, also schlicht eine Farbe fehlt. Was > nicht da ist, kann man nicht dazukleben ![]() Das muss er auch nicht, für einen Weißabgleich, da muss nur eine "Tristimulus-Balance" eingestellt werden. > Mehrere Blitzer oder mehrere Halogen-Baustellenlampen regeln. Das hilft nicht gegen die Mischlichtsituation, macht sie womöglich im Falle der Baustrahler noch schlimmer. Aber andere haben ja schon eine Lösung vorgeschlagen ... ist halt mit etwas Photoshoping verbunden. Da kann man übrigens auch "einzelne Farben" korrigieren und so zusätzlich zum Weißabgleich durch Leuchstofflampenlicht verfälschte Farben nachbessern - muss dann aber wiederum ggf. in getrennt ausmaskierten Bildbereichen geschehen. -- Jödel. Jedenfalls ist ein Foto die Zukunft des in der Vergangenheit liegenden Momentes einer Betrachtung, nicht wahr? Homepage: http://redaktion.johannes-leckebusch.de/ Privat: http://www.johannes-leckebusch.de Fotoseiten: http://www.johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/ |
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