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| Newsgroup de.rec.tiere.aquaristik Aquaristik. |
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#1
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Hallo! Ich habe hier ein neues Aquarium stehen, 126 l - und da ist einiges an Pfalnzen drin, auch schnellwachsende wie Wasserfreund und Hornkraut, sonst Froschlöffel, Anubias und Cryptochorynen, dazu einige Moose. Da ich es gern habe, wenn das Aquarium etwas grüner ist, und das meine Besatz auch gut tun wird (Amazonas), denke ich, daß die Pflanzen irgendwann anfangen zu kümmern. Falls das passiert, möchte ich vorsorgen zu wissen, wie man CO2 im "Notfall" reinbekommt. Als möglichkeiten gibt es: - ganz dumm das Flüssigzeugs EC: Geht bis jetzt gut, aber die Nachteile, es ständig nachzukaufen und auch täglich rinkippen zu müssen, passen mir nicht - zudem ich die Nebenwirkungen nicht kenne. - Hefegärung: Diese Variante ist auf den ersten Blick ganz günstig: Man opfert ein paar Flaschendeckel und Falschen, etwas Schlauch und füllt das mit seinem Gärungsansatz und die Blasen blubbern - würde das mit zwei alternierenden Gärflaschen machen, damit es etwas gleichmäßig wird. Das ist aber das erste Problem: Ist nicht wirklich regelbar und eine Nachtabschaltung schwer zu realisieren. - Druckgasflaschen: Anschaffung ist einfach teuer. Dafür ist es bequem, mal einstellen und alle (?)-Monate Gas auffüllen, Flasche kaufen. Hier ist der Preis mein Problem. Meine Frage nun: Was ist zur Zeit zu empfehlen? Mein erster Ansatz wäre es, die zwei Gärflaschen zu nehmen, da dann per Kanüle das CO2 in den Filtereinlaß einzuleiten und hoffen, daß es tut. Die Frage zur Flaschenvariante: Ab wann lohnt Mehrweg? Oder ist das Set von JBL sinnvoll, wo man einfach tauschen kann zw Einweg und Mehrweg? Also, was wäre die günstigste Lösung? Wirklich die selbstgärmethode oder mit Gasflaschen? Wo kaufe ich mir diese? Aquarienhandel oder Getränkehändler, Gasverkäufer...? Wenn aus dem Handel, welche Anlagen sind da zur Zeit brauchbar/günstig? Wie nötig ist die Nachtabschaltung? Reicht Biovariante plus Sprudler? Wäre für Hilfe wirklich dankbar! Gruß, Dennis -- Duckman: Did I ever tell you my Dad's last words to me? Cornfed: "Careful, son, I don't think the safety is on." Duckman: Before that. |
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#2
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"Dennis Fox" <defox.dev.null*gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:slrnhertbd.5ou.defox.dev.null*maitre.physik.u ni-kl.de... > > Hallo! > > > Also, was wäre die günstigste Lösung? Wirklich die selbstgärmethode oder > mit Gasflaschen? Wo kaufe ich mir diese? Aquarienhandel oder > Getränkehändler, Gasverkäufer...? Wenn aus dem Handel, welche Anlagen > sind da zur Zeit brauchbar/günstig? Wie nötig ist die Nachtabschaltung? > Reicht Biovariante plus Sprudler? > Hallo! Ich habe ein 112er Becken ca. 2 Jahre lang mit Hefegärung gedüngt. Das ist meiner Meinung nach auch die günstigste Lösung. Eigentlich lief das Ganze auch ganz problemlos bis auf die Tatsache, daß der Gär-Ansatz manchmal nicht so recht starten wollte... Weiterhin sollte man immer drauf achten, daß man rechtzeitig einen zweiten Ansatz bereit hat, wenn der erste Ansatz leer ist. Ich denke im Moment auch über eine Druckgas-Anlage nach und bin auf die Anlagen von US-Aquaristik gestossen: http://www.us-aquaristik.de/co2-anlagen-c77602 Scheinen nicht schlecht zu sein und dazu auch relativ preisgünstig. Evtl. ist das ja was für dich... Die Varianten mit Einweg-Flaschen dürften deutlich teurer sein, da schon eine Einwegflasche so ca. 20 Euro kostet und wohl auch nur einen Monat lang hält. Wenn man dann noch die Anschaffungskosten von über 100 Euro rechnet, ist das meiner Meinung nach ein K.O.-Kriterium... |
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#3
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Andreas Bilk haemmerte Folgendes in die Tasten:
>> > > Hallo! > > Ich habe ein 112er Becken ca. 2 Jahre lang mit Hefegärung gedüngt. Das ist > meiner Meinung nach auch die günstigste Lösung. Eigentlich lief das Ganze > auch ganz problemlos bis auf die Tatsache, daß der Gär-Ansatz manchmal nicht > so recht starten wollte... Beruhigend, daß es wohl auch so geht. Man liest ja oft, es geht nur mit Druckgas.... > > Weiterhin sollte man immer drauf achten, daß man rechtzeitig einen zweiten > Ansatz bereit hat, wenn der erste Ansatz leer ist. > Deswegen denke ich an 2 Gärflaschen, die nicht gleichzeitig befüllt werden, so wird nur eine immer leer. > Ich denke im Moment auch über eine Druckgas-Anlage nach und bin auf die > Anlagen von US-Aquaristik gestossen: > > http://www.us-aquaristik.de/co2-anlagen-c77602 > > Scheinen nicht schlecht zu sein und dazu auch relativ preisgünstig. Evtl. > ist das ja was für dich... > Sieht wirklich günstig aus - frage mich, ob es evtl im Schweißerbedarf o.ä. noch was gibt, was billiger ist, ohne den Stempel "Aquaristik" eben. > Die Varianten mit Einweg-Flaschen dürften deutlich teurer sein, da schon > eine Einwegflasche so ca. 20 Euro kostet und wohl auch nur einen Monat lang > hält. Wenn man dann noch die Anschaffungskosten von über 100 Euro rechnet, > ist das meiner Meinung nach ein K.O.-Kriterium... > > Sowas habe ich mir auch gedacht - und die Anschaffung hat man da schnell raus, zumal man ja auch einfach hochskalieren kann. Also lohnt es wohl, mit eigener CO2-Erzeugung zu probieren... Gruß, Dennis -- Schmerz ist der evolutionäre Tribut an das Großhirn [in der Immunulogie] damit man den Finger aus der Reißzwecke rauszieht --Dozent in einer Medizin-Vorlesung für Nebenfächler |
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#4
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"Dennis Fox" <defox.dev.null*gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:slrnhes1ir.5ou.defox.dev.null*maitre.physik.u ni-kl.de... > > Sieht wirklich günstig aus - frage mich, ob es evtl im Schweißerbedarf > o.ä. noch was gibt, was billiger ist, ohne den Stempel "Aquaristik" > eben. > Hmmm, da stellt sich die Frage, ob man z.B. einen Druckminderer aus dem Schweißerbedarf fein genug regeln kann. Bin da aber überfragt, da nicht vom Fach ;-) |
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#5
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Dennis Fox <defox.dev.null*gmx.de> tipperte in
news:slrnhes1ir.5ou.defox.dev.null*maitre.physik.u ni-kl.de > Andreas Bilk haemmerte Folgendes in die Tasten: >> Ich habe ein 112er Becken ca. 2 Jahre lang mit Hefegärung gedüngt. >> Das ist meiner Meinung nach auch die günstigste Lösung. Eigentlich >> lief das Ganze auch ganz problemlos bis auf die Tatsache, daß der >> Gär-Ansatz manchmal nicht so recht starten wollte... > Beruhigend, daß es wohl auch so geht. Man liest ja oft, es geht nur > mit Druckgas.... Aber nein. Der Zuckerwasser-Hefe-Reaktor in der Flache funktioniert tadellos. >> Weiterhin sollte man immer drauf achten, daß man rechtzeitig einen >> zweiten Ansatz bereit hat, wenn der erste Ansatz leer ist. Das war bisher noch nie ein Problem: Ein neuer Ansatz in der "alten" Flasche produzierte spätestens nach 15 Minuten Gas. Wobei ich reguläre Trockenhefe nutze. -- Thomas |
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#6
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Thomas Hu"bner haemmerte Folgendes in die Tasten:
> Das war bisher noch nie ein Problem: > Ein neuer Ansatz in der "alten" Flasche produzierte spätestens nach 15 > Minuten Gas. Würde das halt lösen mit 2 Flaschen parallel und T-Stück - aber sehe selbst, daß eine einfache Flasche auch schnell gärt.. Gruß, Dennis -- Wer das Schwert nimmt, kann (wird) durch das Schwert umkommen. (Mt. 26, 52) |
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#7
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Hallo Dennis,
> Also, was wäre die günstigste Lösung? Wirklich die selbstgärmethode > oder mit Gasflaschen? günstig für die Nerven? ;-) Ich habe CO2 von 'nix' über Hefe bis zur Flasche in mein 60er geleitet. Letztlich habe ich mir eine bequeme, automatische und imho recht günstige Lösung bei dem großen Auktionshaus zusammen geboten. Mal als Beispiel: Erst eben ging 1-2-3 über den Tisch... - Co2 Flasche 0,5kg zu 5,49 Euro - Duckminderer CO2 mit zwei Manometern zu 8,53 Euro - Co2 Magnetventil zu 14,00 Euro - PH Control CO2 Steuerung inkl. Elektrode zu 51,50 Euro - Paket: Glas-Diffusor, Magnetventil, Nachtabschaltung, 2 kg Haupt- und 500 g Ersatzflasche, Manometer zu 76 Euro ....aber wer Zeit und Geduld hat, kommt auch günstiger dran. Meide dabei die bekannten Namen und vertraue auf Gebrauchtes. Meine persönliche Sorglos-Lösung ist 'ne 0,5 kg Flasche, Manometer, CO2-Schläuche und pH-Controller mit Elektrode (an der Schaltuhr für die Beleuchtung). Das CO2 wird hier in den Pumpeneingang geleitet, ohne Flipper. Das alles für unter 100 Euro. Mit einer 0,5 kg CO2-Füllung zu 5,30 Euro komme ich bei meinem 60er Becken mit KH 4 und einem geregelten pH von 6,9 bis 7,0 ein halbes bis ein Jahr aus ...das kann je nach Deinen Vorstellungen (Wasser) anderes aussehen. Bequem und günstig, imho. Dafür tue ich mir Hefe nicht mehr an! bis denne bernard |
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#8
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Hallo Dennis, also ich habe auch vor Jahren mein 500L becken mit CO2
aus der Hefegährung versorgt. Das klappt übrigens super, wenn du davon ausgehst das du deutlich weniger CO2 einträgst als wirklich nötig wäre, damit kann man auch auf die Nachtabschlatung verzichten, der Effekt war deutlich sichtbar. Das einzige Problem war bei der Größe die Ansätze richtig dicht zu bekommen, weil sich sonst kein Druck aufbaut und ich da eine relativ lange Leitung bis ins Becken hatte. Bei deiner Becken Größe sollte dies eine 2L Wasserpulle tun und ein kleines Glas Marmelade als Waschflasche/Blasenzähler. Ich hatte 5l Destwasserkanister verwendet. Ging aber in der primitiv Variante auch erstaunlich gut. Momentan bin ich am überlegen mir eine Kleinanlage zu kaufen die mit den CO2-Sprudler Flaschen auskommt. Da kostet son Satz mit Manomenter, Magnetventil und Difusor um die 70 Euro, kommen dann noch die CO2 Kartuschen Leihgebühr dazu, welche ich geschenkt bekommen habe muss also nur die Füllung zahlen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage ob du überhaupt CO2 brauchst bei der Beckengröße und der Bepflanzung. Ich mein das wenn du eine merkliche Oberflächenbewegung hast, genug CO2 eingetragen wird. Hatte in meinem letzten 100er damit nie Probleme und das war extrem zugewachsen. Die Anubias wächst ja eh langsam und schattig, die Kryptocorynen kommen bei mir auch prima ohne CO2 und Wasserfreund und Hornkraut ist eh das letzte Unkraut bleibt noch der Froschlöfel, mit denen hatteich bis lang noch nicht so viel glück weil sie oft von den anderen Pflanzen überschattet wurden und das hat ihm nicht so gefallen. mfg wene |
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#9
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Christian.wene.Werner schrieb:
[...] > Auf der anderen Seite stellt sich die Frage ob du überhaupt CO2 > brauchst bei der Beckengröße und der Bepflanzung. Ich mein das wenn du > eine merkliche Oberflächenbewegung hast, genug CO2 eingetragen wird. [...] hmmm... hatte ich nicht gelernt, dass eine starke Oberflächenbewegung des Wassers das COs RAUSwäscht? > mfg > wene *verwirrt* Mervi |
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#10
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Hallo Mervi Bachner,
am Wed, 04 Nov 2009 18:14:39 +0100 schriebst Du: > Christian.wene.Werner schrieb: > [...] >> Auf der anderen Seite stellt sich die Frage ob du überhaupt CO2 >> brauchst bei der Beckengröße und der Bepflanzung. Ich mein das wenn du >> eine merkliche Oberflächenbewegung hast, genug CO2 eingetragen wird. > [...] > > hmmm... hatte ich nicht gelernt, dass eine starke Oberflächenbewegung > des Wassers das COs RAUSwäscht? > >> mfg >> wene > > *verwirrt* Mervi genau so erging es mir ;-) Dann habe ich den Satz mehrfach gelesen und bin drauf gekommen: Er meint offenbar, ob genügend viel CO2 für die Pflanzen noch zur Verfügung steht, da durch die Oberflächenbewegung auch viel CO2 ausgetragen wird. Das wäre vielleicht verständlicher ;-) Freundliche Grüße Klaus -- Homepage: http://www.bingo-ev.de/~Klaus.Haber "pH-Messung - einfach zu verstehen" neu: "Waldohreule, Ergänzung August 2008" http://www.bingo-ev.de/~Klaus.Haber/eule.html |
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