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| Newsgroup de.rec.musik.hifi HiFi-Audio-Technik. |
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#1
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Hallo,
vieleicht ein bißchen Off-Topic aber mir stellt sich folgende Frage: In den Bedienungsanleitungen von HiFi-Anlagen, Autoradios, etc. die über einen USB-Steckplatz für USB-Sticks oder / und einen Steckplatz für Speicherkarten (z. B. SD-Karten) verfügen steht oft, daß nur Speichersticks bzw. -Karten bis max. xyz MB oder GB (also z. B. 1 GB) unterstützt werden. Wovon hängt diese Unterstützung ab? Kann man das (zumindest theoretisch) ändern? Geht es da eventuell nur um die Menge der verarbeitbaren Dateien oder / und Verzeichnisse? Als Massendatenspeicher müsste ja dann so auch eine externe USB-Festplatte erkannt werden und "bearbeitet" werden können!? Klar braucht eine externe Festplatte mehr Strom als ein Stick aber das kann man ja auch über ein externes Netzteil regeln. Gruß Frank -- bengelz(at)arcor.de |
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#2
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Frank Hagedorn schrieb:
> In den Bedienungsanleitungen von HiFi-Anlagen, Autoradios, etc. die über > einen USB-Steckplatz für USB-Sticks oder / und einen Steckplatz für > Speicherkarten (z. B. SD-Karten) verfügen steht oft, daß nur > Speichersticks bzw. -Karten bis max. xyz MB oder GB (also z. B. 1 GB) > unterstützt werden. Wovon hängt diese Unterstützung ab? Ich beziehe mich im folgenden auf die Variante SD-Karten. Dort haengt die Kapazitaet von der gereaeteinternen Firmware ab. > Kann man das (zumindest theoretisch) ändern? Theoretisch ja. Mit einem Firmware-Update. Wenn es denn der Hersteller zur Verfuegung stellen *wuerde*. > Geht es da eventuell nur um die Menge > der verarbeitbaren Dateien oder / und Verzeichnisse? Es geht eher um korrekte oder schlampige Produktentwicklung. Hintergrund: Es gibt einen SD-Karten-Standard, dessen aktuelle (seit Jahrenden uebliche) Spezifikation eine Kapazitaet von 2 GB vorsieht. Jedes halbwegs vernuenftig konstruierte Geraet der letzten Jahre sollte also SD-Karten bis 2 GB problemlos nutzen koennen. Es gibt fuer alles ueber 2 GB hinaus einen weiteren Standard, den sog. SDHC-Standard (SD High Capacity). SDHC-Karten sehen exakt genauso aus wie SD-Karten, sind "intern" aber so beschaffen, dass sie auch 4, 8, 16 oder 32 GB verwursten koennen. Nur: der Kartenleser (das Teil, in das Du die Karte steckst) muss diese Technik unterstuetzen, denn das ganze funktioniert technisch anders als bei einfachen SD. Daneben gibt es noch Karten, die zwar 4 GB Kapazitaet haben, aber dennoch keine SDHC-Karten sind, sondern simple SD. Diese Technik entspricht nicht der Norm - ob das funktioniert, ist Glueckssache. Davon lasse also die Finger. Es ist also einfach eine Sache der Spezifikation: Bis 2 GB reicht der normale SD-Standard. Ab 4 GB ist die Unterstuetzung von SDHC noetig. Wenn Du einen Hersteller findest, der SD angibt, aber dennoch nur 1 GB unterstuetzt, dann verwendet der eine aeltere SD-Spezifikation, die lange nicht mehr aktuell ist, oder er haelt sich ganz einfach an keine Standards und bastelt sich seine eigene Loesung. Ob Du das willst, musst Du selbst wissen. Dieter |
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#3
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Frank Hagedorn <bengelz*arcor.de> wrote:
>Hallo, > >vieleicht ein bißchen Off-Topic aber mir stellt sich folgende Frage: > >In den Bedienungsanleitungen von HiFi-Anlagen, Autoradios, etc. die über >einen USB-Steckplatz für USB-Sticks oder / und einen Steckplatz für >Speicherkarten (z. B. SD-Karten) verfügen steht oft, daß nur >Speichersticks bzw. -Karten bis max. xyz MB oder GB (also z. B. 1 GB) >unterstützt werden. Wovon hängt diese Unterstützung ab? Auf USB-Sticks wird sehr oft das Dateisystem FAT-16 oder FAT-32 verwendet, wobei es von FAT-16 zwei verschiedene Ausprägungen gibt. Man findet z.B. auch zwei verschieden Angaben für die nutzbare Größe eines mit FAT-16 formatierten Datenträgers, nämlich 2 bzw. 4 GB. Mit Windows 95 kam die Erweiterung VFAT zum Einsatz. Ein Gerät, das einen solchen Datenträger lesen will, müsste alle Spielarten von Dateisystemen implementiert haben, was aus verschiedenen Gründen nicht (immer) gemacht wird. > Kann man das >(zumindest theoretisch) ändern? Wenn das Gerät dafür z.B. genügend Speicher hat. >Geht es da eventuell nur um die Menge >der verarbeitbaren Dateien oder / und Verzeichnisse? Als >Massendatenspeicher müsste ja dann so auch eine externe USB-Festplatte >erkannt werden und "bearbeitet" werden können!? Klar braucht eine >externe Festplatte mehr Strom als ein Stick aber das kann man ja auch >über ein externes Netzteil regeln. Eine Platte ist deutlich komplexer als ein USB-Stick, außerdem erheblich schneller und sie muss die gelesenen Daten auch loswerden! Beispiel: Der Motor der Platte muss vom Plattencontroller eingeschaltet werden. Ein USB-Stick braucht das nicht. Dto. ist Abschalten ein komplexer Vorgang. Das Behandeln von Datenfehlern, Übertragungsfehlern, Pufferüberlauf ist bei einer Platte ganz anders zu handhaben als bei einem USB-Stick. Norbert |
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#4
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Am 05.11.2009, 18:54 Uhr, schrieb Norbert Hahn <ihatespam*nospam.invalid>:
> Frank Hagedorn <bengelz*arcor.de> wrote: > >> Hallo, >> >> vieleicht ein bißchen Off-Topic aber mir stellt sich folgende Frage: >> >> In den Bedienungsanleitungen von HiFi-Anlagen, Autoradios, etc. die über >> einen USB-Steckplatz für USB-Sticks oder / und einen Steckplatz für >> Speicherkarten (z. B. SD-Karten) verfügen steht oft, daß nur >> Speichersticks bzw. -Karten bis max. xyz MB oder GB (also z. B. 1 GB) >> unterstützt werden. Wovon hängt diese Unterstützung ab? > > Auf USB-Sticks wird sehr oft das Dateisystem FAT-16 oder FAT-32 > verwendet, wobei es von FAT-16 zwei verschiedene Ausprägungen gibt. > Man findet z.B. auch zwei verschieden Angaben für die nutzbare Größe > eines mit FAT-16 formatierten Datenträgers, nämlich 2 bzw. 4 GB. > Mit Windows 95 kam die Erweiterung VFAT zum Einsatz. Das wird wohl eher der Grund sein, denn... > Eine Platte ist deutlich komplexer als ein USB-Stick, außerdem erheblich > schneller und sie muss die gelesenen Daten auch loswerden! ....das hier ist, mit Verlaub, irrelevant. Beide müssen ihre Daten loswerden und tun das in der Reihenfolge und Geschwindigkeit die USB und die Leseanforderungen des Hosts vorgeben. Ggf. muss die Platte halt warten. > Beispiel: > Der Motor der Platte muss vom Plattencontroller eingeschaltet werden. Passiert transparent, davon hat man nur ein Problem, wenn die Firmware im Hifi-Gerät viel zu ungeduldig ist (wäre ein Reklamationsgrund für mich, wenn nicht vorher ausdrücklich vereinbart war, dass "Platte" nicht anschließbar ist). > Ein USB-Stick braucht das nicht. > Dto. ist Abschalten ein komplexer Vorgang. Nein, es ist derselbe. Ggf. geänderte Blöcke rausschreiben, Cache leeren, Dateisystem abmelden und dann ist der Rest egal. > Das Behandeln von Datenfehlern, Übertragungsfehlern, Pufferüberlauf > ist bei einer Platte ganz anders zu handhaben als bei einem USB-Stick. Nein, das macht transparent die Firmware. > > Norbert -- Matthias Andree |
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#5
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Frank Hagedorn schrieb:
> Hallo, > > [...]In den Bedienungsanleitungen von HiFi-Anlagen, Autoradios, etc. die über > einen USB-Steckplatz für USB-Sticks oder / und einen Steckplatz für > Speicherkarten (z. B. SD-Karten) verfügen steht oft, daß nur > Speichersticks bzw. -Karten bis max. xyz MB oder GB (also z. B. 1 GB) > unterstützt werden. Wovon hängt diese Unterstützung ab? [...] Es kann auch sein, dass größere USB-Sticks dennoch problemlos zu betreiben sind. Ich habe z.B. einen DVD-Player (Billigst-no-name-ding, nur wegen divx-Fähigkeit gekauft) mit USB-Anschluss, der nach Anleitung nur bis max 1GB kann. Mein 4GB-SanDisc-Stick läuft ohne Probleme daran. Eine kurze Recherche ergab dass es zum Zeitpunkt der Herstellung des Players einfach noch keine größeren Sticks gab. Man wollte sich also möglicherweise nur nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und keine Kompatibilität zu etwas versprechen, dass es noch gar nicht gab )Klaus |
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#6
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Klaus Drechsler schrieb am 10.11.2009 10:22:
> Es kann auch sein, dass größere USB-Sticks dennoch problemlos zu > betreiben sind. Ich habe z.B. einen DVD-Player (Billigst-no-name-ding, > nur wegen divx-Fähigkeit gekauft) mit USB-Anschluss, der nach Anleitung > nur bis max 1GB kann. Mein 4GB-SanDisc-Stick läuft ohne Probleme daran. > Eine kurze Recherche ergab dass es zum Zeitpunkt der Herstellung des > Players einfach noch keine größeren Sticks gab. Man wollte sich also > möglicherweise nur nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und keine > Kompatibilität zu etwas versprechen, dass es noch gar nicht gab )Hallo Klaus, mein Autoradio (Medion CD-Receiver mit SD-Card-Slot und USB-Anschluß) kann laut Bedienungsanletung SD-Karten und USB-Sticks bis 1 GB verarbeiten. Stimmt soweit auch. Eine SD-Karte mit 2 GB hat das Gerät nicht verarbeiten können obwohl sonstige Bedingungen (Verzeichnistiefe etc.) die gleichen waren wie bei der 1 GB-Karte. Einen USB-Stift mit mehr als 1 GB habe ich (noch) nicht ausprobiert. Gruß Frank -- bengelz(at)arcor.de |
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