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| Newsgroup de.talk.romance Zwischenmenschliche (Liebes-)Beziehungen. |
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#11
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Ulrich D i e z schrieb:
>In welchem Verhältnis stehen eigentlich der Wunsch, einen >Umstand zu ändern und der Wunsch, einen Umstand in einen >"sinnbringenden" Kontext zu stellen ? Für mich ist letzteres i.d.R. die Voraussetzung, um überhaupt auf den Versuch einer Änderung Energie zu verwenden. Ohne klar sehen zu können und den Sinn des Ganzen zu begreifen oder zumindest eine schlüssige Hypothese zu haben, wäre jede Bemühung um eine Änderung blinder Aktionismus, da die Wahl der nötigen Mittel aus einem gedanklichen Nebel erfolgte. Wenn der Leidensdruck allerdings sehr stark ist, läuft es bei mir wohl eher umgekehrt: ~Irgendetwas~ ausprobieren, blind etwas riskieren, was die Situation ~irgendwie~ ändert und somit die Karten neu mischt, in der Hoffung, ~irgendwann~ auch wieder durch alles durchzublicken. Ich halte für sehr wahrscheinlich, daß andere Menschen genau andersrum ticken. Sie also primär versuchen, die Umstände zu ihren Gunsten zu ändern, und höchstens sekundär danach fragen, wie das alles auch in einen stimmigen Sinnzusammenhang zu bringen ist. Deine Frage geht ja eigentlich von einem inneren Konflikt aus. Wenn sich Kopf und Gefühl einig sind, dann versucht man zu ändern, was im Rahmen der eigenen Handlungsmöglichkeiten veränderbar scheint, und man akzeptiert, was einem schlüssig als (vorerst?) unabänderlich vorkommt. Liebe Grüße Astrid |
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#12
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Eva Poss schrieb:
> Wer also ein Problem mit IdiotInnen hat, hat dieses Problem einfach. > Einerlei, ob Mann oder Frau. Und umgekehrt. Ja, es gibt auch bei > beiden Geschlechtern Leute, die mit IdiotInnen keine Probleme haben. > Oder recht geringe. Full ACK. > Ich würd' mir da mal so meine Gedanken machen - das muss kein böser > Wille der Freundinnen sein ... vielleicht sind die Männer einfach > nicht willens, dem "besten Freund" zu sagen, dass sie keine Lust auf > ihn haben. Interessanter Aspekt und für mich ein weiteres Handwerkszeug im Gespräch mit diesen Leuten: Ich werde nachfragen. > Ich suche meine FreundInnen danach aus, wie sehr ich ihnen vertraue, > sie selbst zu sein. Wenn sie plötzlich ;-) nach dem Auffinden eines > passenden Partners auf mich keinerlei Lust mehr verspüren (5 min > Telefonat o.ä.), waren sie halt keine FreundInnen. Das passiert. > > Wer sein Sein davon abhängig macht, dass er/sie ständig verfügbare > FreundInnen hat, ist dem Untergang geweiht. ;-) Einem recht raschen. Full ACK, beide Absätze. |
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#13
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Marc Schuller <no*spam.de> writes:
> Eva Poss schrieb: >> Wer also ein Problem mit IdiotInnen hat, hat dieses Problem einfach. >> Einerlei, ob Mann oder Frau. Und umgekehrt. Ja, es gibt auch bei >> beiden Geschlechtern Leute, die mit IdiotInnen keine Probleme haben. >> Oder recht geringe. > > Full ACK. > >> Ich würd' mir da mal so meine Gedanken machen - das muss kein böser >> Wille der Freundinnen sein ... vielleicht sind die Männer einfach >> nicht willens, dem "besten Freund" zu sagen, dass sie keine Lust auf >> ihn haben. > > Interessanter Aspekt und für mich ein weiteres Handwerkszeug im > Gespräch mit diesen Leuten: Ich werde nachfragen. Na, das hört sich nach self-fulfilling prophesies an... Son Streß hätte ich keine Lust mir anzutun. -- David |
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#14
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Marc Schuller schrieb:
> Detlef Meißner schrieb: >> Marc Schuller schrieb: >>> Und ansonsten bleibt wohl nur noch zu sagen, dass es >>> wahrscheinlich nur ein dummer Zufall ist, dass sich >>> ausgerechnet in meinem Umfeld die Männer derart kastrieren >>> lassen und die Frauen derart besitzergreifend, eifersüchtig >>> und letztlich auch mit viel zu wenig Selbstvertrauen >>> ausgestattet sind. >> Glaube ich nicht. Männer sind in den letzten Jahren stark verunsichert >> worden. Vermutlich sind sie froh, dass sie überhaupt Eine haben, unddie >> wollen sie nicht so leichtsinnig verlieren. > > Weiß ich nicht. Glaube ich aber auch nicht. > Frauen sind verunsichert, Männer sind verweichlicht - > allgemein ausgedrückt. Man könnte auch argumentieren, Männer seien rücksichtsvoller geworden. Andererseits tut das permanente Aneinanderhängen einer Partnerschaft auf Dauer nicht gut. gemeinsame Unternehmungen sind schön und gut, manche Paare gefallen sich einige Jahre darin. Der Freiraum für Einzelunternehmungen muss aber vorhanden sein. > Ich bin ferner auch der Ansicht, dass Männer eher ohne einen > Partner klar kommen, als Frauen (auch wenn immer das Gegenteil > behauptet wird). Hmm, ich würde auch das Gegenteil behaupten. Aber evtl. ist das auch ein Generationenproblem. > Mein Ausführungen hier über die Frauen in > meinem Umfeld mögen ein Beispiel für diese These sein. > Wenn ich eine Frau hätte, die sich so verhält, wie die Frauen > meiner Kumpels, würde ich Schluss machen - definitiv. Gut, auf _solche_ Frauen verzichtet Mann gern - und ist lieber allein. > Im übrigen ist es nicht gerade schön, immerzu ein schlechtes > Gewissen haben zu müssen, wenn man sich einmal alle sechs > Monate für sechs Stunden mit seinem ehemals besten Freund > alleine treffen möchte und die Frau in dieser Zeit dreimal > anruft (was jetzt, zugegebenermaßen, das drastischste Beispiel > ist). > Das schlechte Gewissen ist hier freilich nicht berechtigt und > möglicherweise ist dies auch auch ein Beispiel für die > verweichlichte Männerschaft. Eine Frage der falschen Erziehung. Wie kann man dabei ein schlechtes Gewissen haben/bekommen? Wer hat das in diese Bahnen geleitet. Wie sieht es umgekehrt aus, wenn Frau sich regelmäßig mit ihrer besten Freundin trifft - oder verzichtet sie auch darauf, weil sie dann ein schlechtes Gewissen hat? D. -- Die Frauen müssen lernen, den Mann auf das neugierig zu machen, was er schon kennt. (Coco Chanell) |
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