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| Newsgroup de.comp.hardware.netzwerke.misc Verkabeln, Vernetzen, Verschalten. |
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#1
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Hallo Gruppe,
ich habe hier ein seltsames Problem, das mich zunächst an einen Virusbefall hat denken lassen: Mein PC schaltet sich seit einigen Tagen selbst ein! Aber der Reihe nach: Vor einiger Zeit (ca 1/2 Jahr) habe ich auf meinem Desktop-PC wake on lan aktiviert. Der PC läuft unter Ubuntu 7.04, um meinen Rechner aufwecken zu können musste ich auf dem Rechner ethtool -s eth0 wol g beim Systemstart ausführen lassen. Das Aufwecken funktionierte dann im lokalen Netz problemlos. Über einen Router, der unter Openwrt läuft, konnte ich auch von außen über eine ssh Verbindung den Rechner starten. Nach dem Openssl/Debian-Debakel habe ich alle Schlüssel auf allen PC's ausgetauscht. Das alles lief wie gesagt bis letzte Woche Mittwoch problemlos. Seit diesem Tag schaltet sich der Rechner selbständig ein, und zwar ziemlich genau ein halbe Stunde, nachdem ich ihn ausgeschaltet habe. Zunächst glaubte ich, das hinge mit dem Openwrt-Router zusammen, aber das Selbsteinschalten geschah auch noch, nachdem ich diesen aus dem Netz entfernt habe. Nun habe ich das DSL-Modem in Verdacht, weiß aber nicht, wie das Selbsteinschalten technisch funktionieren könnte. Auf dem DSL-Modem selbst werden nur zwei Ports weitergeleitet: 443 (ssl mit Clientkey) und 8022 (ssh). Beide Ports werden auf den Openwrt-Router geleitet und laufen ins leere, wenn dieser abgeschaltet ist. Trotzdem schaltet sich mein Rechner reproduzierbar ein. Allerdings nicht seit Aktivierung von wake on lan, sondern erst seit letzte Woche Mittwoch. Hat irgendjemand eine Idee, was der Grund für dieses Verhalten sein könnte und wo ich suchen muss, um das wieder abzuschalten? Ich bin für jeden Tipp dankbar! Wolfgang |
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#2
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Hallo Wolfgang!
Wolfgang Meiners schrieb: > ich habe hier ein seltsames Problem, das mich zunächst an einen > Virusbefall hat denken lassen: Mein PC schaltet sich seit einigen Tagen > selbst ein! Aber der Reihe nach: > > Vor einiger Zeit (ca 1/2 Jahr) habe ich auf meinem Desktop-PC wake on > lan aktiviert. Der PC läuft unter Ubuntu 7.04, um meinen Rechner > aufwecken zu können musste ich auf dem Rechner > > ethtool -s eth0 wol g > > beim Systemstart ausführen lassen. Das Aufwecken funktionierte dann im > lokalen Netz problemlos. Über einen Router, der unter Openwrt läuft, > konnte ich auch von außen über eine ssh Verbindung den Rechner starten. > > Nach dem Openssl/Debian-Debakel habe ich alle Schlüssel auf allen PC's > ausgetauscht. > > Das alles lief wie gesagt bis letzte Woche Mittwoch problemlos. Seit > diesem Tag schaltet sich der Rechner selbständig ein, und zwar ziemlich > genau ein halbe Stunde, nachdem ich ihn ausgeschaltet habe. > > Zunächst glaubte ich, das hinge mit dem Openwrt-Router zusammen, aber > das Selbsteinschalten geschah auch noch, nachdem ich diesen aus dem Netz > entfernt habe. Nun habe ich das DSL-Modem in Verdacht, weiß aber nicht, > wie das Selbsteinschalten technisch funktionieren könnte. Trenne man den Rechner vom Netz. Ich hatte mal den tollen Effekt, dass wenn ein bestimmter anderer Rechner im Netz eingeschaltet war, sich mein WOL-faehiger Desktop immer wieder eingeschaltet hat. > Auf dem DSL-Modem selbst werden nur zwei Ports weitergeleitet: 443 (ssl > mit Clientkey) und 8022 (ssh). Beide Ports werden auf den Openwrt-Router > geleitet und laufen ins leere, wenn dieser abgeschaltet ist. Trotzdem > schaltet sich mein Rechner reproduzierbar ein. Allerdings nicht seit > Aktivierung von wake on lan, sondern erst seit letzte Woche Mittwoch. > > Hat irgendjemand eine Idee, was der Grund für dieses Verhalten sein > könnte und wo ich suchen muss, um das wieder abzuschalten? Ich bin für > jeden Tipp dankbar! Wake-on-RTC im BIOS aktiviert? Z. B. fuer LinVDR gibt's ein NVRAM-Paket, das diesen Mechanismus programmiert, damit auch ein ausgeschalteter LinVDR sich einschalten kann, um etwas aufzunehmen. Ich hatte auch mal zu Analog-Modem-Zeiten das Problem, dass sich beim ersten Anruf am morgen automatisch der Rechner eingeschaltet hat -> Wake-on-Ring, gibt's auch fuer ISDN-Karten, USB & Co. HTH Bastian Lutz -- Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen. |
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#3
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Am 17.06.2008, 17:21 Uhr, schrieb Wolfgang Meiners
<WolfgangMeiners01*web.de>: > Das alles lief wie gesagt bis letzte Woche Mittwoch problemlos. Seit > diesem Tag schaltet sich der Rechner selbständig ein, und zwar ziemlich > genau ein halbe Stunde, nachdem ich ihn ausgeschaltet habe. Schaltest Du immer ziemlich genau eine halbe Stunde nach dem Abschalten des PCs den Fernseher (den Herd, die Waschmaschine, $NEUGEKAUFTES_GERAET...) ein, so dass ggf. eine Spannungsschwankung oder ein HF-Impuls den Einschalter des PC "betätigen" könnte? Ansgar -- Mails an die angegebene Adresse errichen mich - oder auch nicht. Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf! Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be given when required! |
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#4
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Ansgar Strickerschmidt schrieb:
> Am 17.06.2008, 17:21 Uhr, schrieb Wolfgang Meiners > <WolfgangMeiners01*web.de>: > >> Das alles lief wie gesagt bis letzte Woche Mittwoch problemlos. Seit >> diesem Tag schaltet sich der Rechner selbständig ein, und zwar >> ziemlich genau ein halbe Stunde, nachdem ich ihn ausgeschaltet habe. > > Schaltest Du immer ziemlich genau eine halbe Stunde nach dem Abschalten > des PCs den Fernseher (den Herd, die Waschmaschine, > $NEUGEKAUFTES_GERAET...) ein, so dass ggf. eine Spannungsschwankung oder > ein HF-Impuls den Einschalter des PC "betätigen" könnte? > > Ansgar > Das ganze muss schon mit wake on lan zusammenhängen, es passiert nämlich nicht, wenn ich das deaktiviere. Kann das ganze irgendwie mit DHCP oder mit ARP zusammenhängen? Z.B. dass ein Ping oder ähnliches gestartet wird, wenn ein Rechner sich längere Zeit nicht mehr gemeldet hat? Leider habe ich viel zu wenig Ahnung von Netzwerktechnologie, als dass ich beurteilen könnte, was da abgeht. Grüße Wolfgang |
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#5
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Bastian Lutz schrieb:
> Hallo Wolfgang! > > Wolfgang Meiners schrieb: >> ich habe hier ein seltsames Problem, das mich zunächst an einen >> Virusbefall hat denken lassen: Mein PC schaltet sich seit einigen >> Tagen selbst ein! Aber der Reihe nach: >> >> Vor einiger Zeit (ca 1/2 Jahr) habe ich auf meinem Desktop-PC wake on >> lan aktiviert. Der PC läuft unter Ubuntu 7.04, um meinen Rechner >> aufwecken zu können musste ich auf dem Rechner >> >> ethtool -s eth0 wol g >> >> beim Systemstart ausführen lassen. Das Aufwecken funktionierte dann im >> lokalen Netz problemlos. Über einen Router, der unter Openwrt läuft, >> konnte ich auch von außen über eine ssh Verbindung den Rechner starten. >> >> Nach dem Openssl/Debian-Debakel habe ich alle Schlüssel auf allen PC's >> ausgetauscht. >> >> Das alles lief wie gesagt bis letzte Woche Mittwoch problemlos. Seit >> diesem Tag schaltet sich der Rechner selbständig ein, und zwar >> ziemlich genau ein halbe Stunde, nachdem ich ihn ausgeschaltet habe. >> >> Zunächst glaubte ich, das hinge mit dem Openwrt-Router zusammen, aber >> das Selbsteinschalten geschah auch noch, nachdem ich diesen aus dem >> Netz entfernt habe. Nun habe ich das DSL-Modem in Verdacht, weiß aber >> nicht, wie das Selbsteinschalten technisch funktionieren könnte. > > Trenne man den Rechner vom Netz. Ich hatte mal den tollen Effekt, dass > wenn ein bestimmter anderer Rechner im Netz eingeschaltet war, sich mein > WOL-faehiger Desktop immer wieder eingeschaltet hat. > >> Auf dem DSL-Modem selbst werden nur zwei Ports weitergeleitet: 443 >> (ssl mit Clientkey) und 8022 (ssh). Beide Ports werden auf den >> Openwrt-Router geleitet und laufen ins leere, wenn dieser abgeschaltet >> ist. Trotzdem schaltet sich mein Rechner reproduzierbar ein. >> Allerdings nicht seit Aktivierung von wake on lan, sondern erst seit >> letzte Woche Mittwoch. >> >> Hat irgendjemand eine Idee, was der Grund für dieses Verhalten sein >> könnte und wo ich suchen muss, um das wieder abzuschalten? Ich bin für >> jeden Tipp dankbar! > > Wake-on-RTC im BIOS aktiviert? Z. B. fuer LinVDR gibt's ein NVRAM-Paket, > das diesen Mechanismus programmiert, damit auch ein ausgeschalteter > LinVDR sich einschalten kann, um etwas aufzunehmen. > > Ich hatte auch mal zu Analog-Modem-Zeiten das Problem, dass sich beim > ersten Anruf am morgen automatisch der Rechner eingeschaltet hat -> > Wake-on-Ring, gibt's auch fuer ISDN-Karten, USB & Co. > > HTH > > Bastian Lutz > Ich werd mir die BIOS-Einstellungen auf jeden Fall mal genauer ansehen. Grüße Wolfgang |
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#6
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Wolfgang Meiners wrote:
>Nun habe ich das DSL-Modem in Verdacht, weiß aber nicht, >wie das Selbsteinschalten technisch funktionieren könnte. [...] >Auf dem DSL-Modem selbst werden nur zwei Ports weitergeleitet: 443 (ssl >mit Clientkey) und 8022 (ssh) Mir ist nichtmal klar, wie eine Portweiterleitung auf einem DSL-Modem funktionieren soll. Schließlich ist eine Weiterleitung anhand irgendwelcher IP-Eigenschaften nur möglich, wenn das Gerät wenigstens auf IP-Ebene arbeitet. Das ist aber bei einem DSL-Modem nicht der Fall. Das kann nur Ethernet auf der lokalen Seite und ATM in Richtung Provider. Sprich: du hast nicht den Hauch einer Ahnung, wovon du redest. Wenn du auf dem "DSL-Modem" wirklich irgendwelche IP-Forwards eingerichtet hast, ist's natürlich kein DSL-Modem, sondern ein Router mit eingebautem DSL-Modem. Aber unabhängig davon arbeitet WOL natürlich auf Ethernet-Ebene, könnte also auch ganz ohne irgendeine Weiterleitung auf IP-Ebene funktionieren. Der Provider braucht dazu nur passende Ethernet-Pakete (in einem ATM-Rahmen) an dich versenden. Wird der aber normalerweise nicht machen. Mit abnehmendem Providerpreis werden allerdings Fehlkonfigurationen bei diesem immer wahrscheinlicher und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, daß andere seiner Kunden Wege dazu finden, Pakete an die lieben Mitkunden erfolgreich zu versenden. Es gab schon Fälle, wo eine größere Kundengemeinschaft unfreiwillig ein gemeinsames LAN hatte, in dem sich sogar UDP-Broadcasts ungehindert verbreiten konnten. Sprich: sie sahen die Windows-Freigaben anderer Kunden des Providers, die am gleichen AC hingen. Vermutlich hast du auch einen Billichprovider. Das ist dann KEIN HARDWAREPROBLEM und deswegen hier OT. |
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#7
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Hallo Wolfgang!
Wolfgang Meiners schrieb: > Kann das ganze irgendwie > mit DHCP oder mit ARP zusammenhängen? Z.B. dass ein Ping oder > ähnliches gestartet wird, wenn ein Rechner sich längere Zeit nicht > mehr gemeldet hat? Wenn sich dieser Fehler so regelmäßig reproduzieren läßt und du dich offensichtlich ohnehin mit Linux auskennst, hätte ich einen Vorschlag: Alten Hub (keinen Switch!) in die Leitung hängen und von einem Laptop oder zusätzlichen PC aus per Ethereal bzw. Nachfolger Wireshark den Traffic mitsniffen. Über das verräterische Paket zur richtigen Zeit könnstest du dann den Verursacher ausfindig machen und dort weiter forschen. Roland |
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#8
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Heiko Nocon schrieb:
> Wolfgang Meiners wrote: > >> Nun habe ich das DSL-Modem in Verdacht, weiß aber nicht, >> wie das Selbsteinschalten technisch funktionieren könnte. > [...] >> Auf dem DSL-Modem selbst werden nur zwei Ports weitergeleitet: 443 (ssl >> mit Clientkey) und 8022 (ssh) > > Mir ist nichtmal klar, wie eine Portweiterleitung auf einem DSL-Modem > funktionieren soll. Schließlich ist eine Weiterleitung anhand > irgendwelcher IP-Eigenschaften nur möglich, wenn das Gerät wenigstens > auf IP-Ebene arbeitet. Das wurde sicherlich von mir nicht ganz präzise beschrieben aber -falls die Nachfrage erlaubt ist- gibt es denn ein DSL-Modem, dass nicht auf IP-Ebene arbeitet? Ich vermute, dass ich mit meiner Beschreibung deinen Anforderungen an technologischer Präzision nicht genügen kann. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe dafür, dass ich hier überhaupt fragen muss. > > Das ist aber bei einem DSL-Modem nicht der Fall. Das kann nur Ethernet > auf der lokalen Seite und ATM in Richtung Provider. Sprich: du hast > nicht den Hauch einer Ahnung, wovon du redest. Da hast du vermutlich recht. Das hindert mich unter anderem daran, meine Frage so präzise zu stellen, dass die Antwort auf der Hand liegt. Ein Problem habe ich trotzdem. > Wenn du auf dem > "DSL-Modem" wirklich irgendwelche IP-Forwards eingerichtet hast, ist's > natürlich kein DSL-Modem, sondern ein Router mit eingebautem DSL-Modem. > Um ganz genau zu sein ein Arcor DSL WLAN Modem 100. Die WAN-Konfiguration ist -natürlich- auf Arcor eingestellt, die LAN-Konfiguration auf die Netzwerkadresse 192.168.1.1/255.255.255.0, DHCP ist ausgeschaltet, WLAN ist ausgeschaltet. > Aber unabhängig davon arbeitet WOL natürlich auf Ethernet-Ebene, könnte > also auch ganz ohne irgendeine Weiterleitung auf IP-Ebene funktionieren. Mir ist nicht ganz klar, wonach ich suchen müsste um das zu bestätigen oder auszuschließen. > Der Provider braucht dazu nur passende Ethernet-Pakete (in einem > ATM-Rahmen) an dich versenden. Wird der aber normalerweise nicht machen. Wenn ich das richtig verstehe, braucht er dafür die MAC-Adresse meines Desktop-PC's. Woher sollte er die haben? Die nächste Frage wäre natürlich, warum er das tun sollte, wenn er es könnte. > > Mit abnehmendem Providerpreis werden allerdings Fehlkonfigurationen bei > diesem immer wahrscheinlicher und damit steigt auch die > Wahrscheinlichkeit, daß andere seiner Kunden Wege dazu finden, Pakete an > die lieben Mitkunden erfolgreich zu versenden. > Es gab schon Fälle, wo eine größere Kundengemeinschaft unfreiwillig ein > gemeinsames LAN hatte, in dem sich sogar UDP-Broadcasts ungehindert > verbreiten konnten. Sprich: sie sahen die Windows-Freigaben anderer > Kunden des Providers, die am gleichen AC hingen. > Davon habe ich gelesen. Ob es für mich zutrifft, weiß ich nicht. Ich kann es deshalb nicht ausschließen. Was ich von der Anfrage hier in der Newsgroup erhoffe, ist Information darüber, was passiert sein kann und wie ich konkrete Dinge genauer analysieren kann. Grüße Wolfgang |
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#9
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Roland Messerschmidt schrieb:
> Hallo Wolfgang! > > Wolfgang Meiners schrieb: > >> Kann das ganze irgendwie >> mit DHCP oder mit ARP zusammenhängen? Z.B. dass ein Ping oder >> ähnliches gestartet wird, wenn ein Rechner sich längere Zeit nicht >> mehr gemeldet hat? > > Wenn sich dieser Fehler so regelmäßig reproduzieren läßt und du dich > offensichtlich ohnehin mit Linux auskennst, hätte ich einen Vorschlag: Bei fünf Tests hat sich der Rechner nach 30min +/- 30s eingeschaltet. Das fand ich schon auffällig. > > Alten Hub (keinen Switch!) in die Leitung hängen und von einem Laptop > oder zusätzlichen PC aus per Ethereal bzw. Nachfolger Wireshark den > Traffic mitsniffen. Über das verräterische Paket zur richtigen Zeit > könnstest du dann den Verursacher ausfindig machen und dort weiter > forschen. > Ich werd mal sehen, ob ich einen alten Hub finden kann. Das scheint mir noch die sinnvollste Lösung zu sein, um weiter zu kommen. > > Roland > Grüße Wolfgang |
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#10
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Wolfgang Meiners wrote:
>gibt es denn ein DSL-Modem, dass nicht auf >IP-Ebene arbeitet? Die Verschwörung geht viel weiter ;o) Es gibt nämlich sogar _auschließlich_ DSL-Modems, die _nicht_ auf IP-Ebene arbeiten. >Um ganz genau zu sein ein Arcor DSL WLAN Modem 100. Das ist ein WLAN-Router mit eingebautem DSL-Modem und Vierport-Ethernet Switch. Eigentlich ein "Zyxel Prestige 660HW-67 DSL-Router", gebrandet für Arcor. >Wenn ich das richtig verstehe, braucht er dafür die MAC-Adresse meines >Desktop-PC's. Das kommt drauf an, wie die WOL-Funktion der NIC konfiguriert ist. In der meist sinnvollsten Einstellung reagiert sie nur auf das WOL-Magic-Paket und zu dessen Konstruktion wird tatsächlich die MAC der NIC benötigt. Das ist aber bei (echten) DSL-Modems kein Problem. Da landet die MAC des Rechners, der die PPPoE-Verbindung aufbaut, natürlich zwingend beim Provider. Bei vielen Modems landen sogar praktisch alle Ethernet-Pakete aus dem heimischen Netzwerksegment (wenn das Modem an einem Switch hängt, immerhin noch alle Broadcasts) beim Provider. Darüber hinaus kann das sogar bei etlichen Routern passieren, nämlich bei denen, die "PPPoE-Forward" beherrschen und diese Funktion aktiv ist. |
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