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| Newsgroup de.alt.anime Japanische Zeichentrickfilme. |
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#1
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Hi all,
mal wieder ist ein Anime-Ordner durchgeguckt, also schicke ich mal meine EindrĂŒcke ins Usenet. Inhaltszusammenfassung ====================== Es geht um einen alten Konflikt - Wissenschaft gegen Magie. In diesem Fall sind sogar 90% der Vertreter der Magie religiös, was auf einen anderen Konflikt hinweist, der ebenfalls ziemlich alt ist. Die Vertreter der Wissenschaft jedenfalls sind in diesem Fall keine Wissenschaftler, sondern Esper. Diese Esper haben diverse FĂ€higkeiten, die nicht nĂ€her spezifiziert sind. Eine der hĂ€ufiger vorkommenden Figuren kann ElektrizitĂ€t in ihrer Umgebung beeinflussen, eine andere jeden Vektor, der ihre Haut berĂŒhrt, in jede beliebige Richtung verbiegen. Der Protagonist hat die FĂ€higkeit, alles ĂbernatĂŒrliche mit seiner rechten Hand auszulöschen. Dummerweise löscht er deswegen unausweichlich auch alles GlĂŒck aus, das ihm widerfahren könnte, also geschehen ihm dauernd irgendwelche Missgeschicke. Und wie es das Schicksal will, hĂ€ngt eines Tages ein MĂ€dchen ĂŒber dem GelĂ€nder seines Balkons und klagt ĂŒber Hunger. Sie sei auf der Flucht vor Magiern, behauptet sie. Da der Protagonist, Kamijyo Touma, allerdings keine Ahnung von obgenanntem Konflikt hat und noch nie von Magiern gehört hat, glaubt er ihr natĂŒrlich nicht. Es wird noch ein bisschen verrĂŒckter, als plötzlich zwei Magier vor der TĂŒr stehen und das GedĂ€chtnis des MĂ€dchens löschen möchten. Bewertung ========= Der Anime, bestehend aus 24 Folgen, ist keine durchgehende Geschichte. Er ist auch nicht, wie etwa Inuyasha, eine Sammlung von Geschichten, die alle letztlich eine groĂe Geschichte antreiben. Nein, dieser Anime hĂ€ngt ein paar Geschichten mit gleichem Setting aneinander und gut ist. Dabei hĂ€tte man aus diesem Setting so viel machen können. Zum Beispiel hĂ€tte man die Beziehung zwischen Touma und Misaka (oder MISAKA... welche ist egal :-) weiter entwickeln können. So stehen die beiden am Ende des Animes immer noch nebeneinander und wissen nicht, was sie fĂŒhlen sollen. Oder die Geschichte, dass Index nicht in der Lage sei, Magie zu benutzen, obwohl sie doch 103000 Magie-BĂŒcher kennt, die hĂ€tte man auch ausbauen können. Was bleibt ist eine Sammlung von Geschichten mit mehreren Episoden LĂ€nge, die lose zusammenhĂ€ngen und eigentlich immer auf das gleiche hinauslaufen: Der böse Magier tut irgendwas, Touma stĂŒrmt vor und löscht den Zauber aus, das Gute siegt, Ende. Dabei sind die Geschichten an sich gut erzĂ€hlt und auch die Ideen sind nicht schlecht. Aber man hĂ€tte einige Muster einsparen können. Zu viele Gags funktionieren nach dem Schema "Touma verĂ€rgert Index - Index beiĂt zu!" Und wie sie manche der Bissstellen hinbekommen haben will, ohne ihm das Auge rauszubeiĂen, analysiere ich besser nicht. Fazit: Fast wie Microsoft: Idee gut - AusfĂŒhrung mittelmaĂ. Tschö, Markus -- GUI - ein Hintergrundbild und zwölf XTerms vim -c "exec \"norm iwHFG#NABGURE#IVZ#UNPXRE\"|%s/#/ /g|norm g??g~~" |
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