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Newsgroup de.soc.politik.misc Sonstige politische Diskussionen.

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  #1  
Alt 09-17-2007, 03:55 PM
Derjenige
 
Beiträge: n/a
Standard Selig sind, die reinen Herzens sind


Selig sind, die reinen Herzens sind,
glauben sie doch,
nicht wissen zu müssen,
was sie tun.

Irrtum.

Es geht heute nicht um Herrn Jung,
dessen reines Herz ihm sagt, dass er und seine Meinung wichtiger sind als
das Grundgesetz und dass auch ein eindeutiges Urteil des
Bundesverfassungsgerichts hinter seiner, auf dem Boden der
christlich-sozialen Nächstenliebe gewachsenen Überzeugung zurückzustehen
habe. Zu den Gelüsten, vollbesetzte Passagierflugzeuge über dem nicht
gerade dünn besiedelten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland von der
Bundeswehr abknallen zu lassen, habe ich mich im Paukenschlag Nr. 2
"Schäuble schießt den Vogel ab" bereits abschließend - und, wie ich beim
nochmaligen Lesen feststellen konnte, auch sehr besonnen - geäußert.

Sie dürfen diesen Aufsatz ein gutes halbes Jahr nach seinem Erscheinen
ruhig noch einmal lesen, ja Sie sollten das sogar, aber zunächst geht es um
einen anderen, ebenso ungeheuerlichen Vorgang, der allerdings weit weniger
Aufsehen erregt, weil er so seriös und wohlwollend daherkommt wie ein
kreidefressender Wolf im Schafspelz, der aber hinter der freundlichen
Fassade dennoch nichts anderes im Sinn hat, als die sieben Geißlein, die
Großmutter, das Rotkäppchen und - wenn möglich - auch noch den Jäger gierig
zu verschlingen.



Peter Struck und Günther Oettinger,

die mir bisher beide nicht gerade als ausgewiesene Finanzexperten
aufgefallen sind, wollen die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern
neu regeln und dabei eine Regelung treffen, die den "Aufwuchs" neuer
Schulden verhindern soll. Die Forderung nach dieser Anti-Schulden-Regelung
war das Ergebnis einer von Struck und Oettinger geleiteten Klausur der
Förderalismuskommission in welcher Vertreter von Bund und Ländern an der
Veränderung des Förderalismuskonzeptes der Bundesrepublik arbeiten.

Ziel sei es dabei, so führte Struck aus, nachhaltig für einen strukturell
ausgeglichenen Gesamthaushalt auf allen Ebenen zu sorgen.

Die Regelung soll soweit gehen, dass künftig jede Gebietskörperschaft
verbindlich erklären soll, ab wann sie keine zusätzlichen Schulden mehr
aufnehmen will. Das ist natürlich Wasser auf Steinbrücks Mühlen, der sich
ebenfalls für ein Gesetz zur Schuldenbegrenzung von Bund und Ländern stark
macht. Zitat: Entscheidend wird für mich sein, dass wir zum Zeitpunkt, wenn
wir endlich eine Neuverschuldung von Null haben, verfassungsrechtlich
verankert einen Mechanismus finden, der uns eine Wiederholung dieser
Spiralbewegung in die Verschuldung nach oben verbietet.


Steinbrück, Struck und Oettinger, sowie die Vordenker der
Föderalismuskommission, welche den Ruf nach einem solchen Gesetz haben laut
werden lassen, haben offenbar nicht den Hauch einer Ahnung, was sie da
eigentlich fordern und worüber sie entscheiden.


Reinen Herzens nehmen sie an, Geld sei stets von ganz alleine genug da.
Es käme nur darauf an, klug zu haushalten.


Und reinen Herzens klug zu haushalten, das kann dann doch wohl nur
bedeuten, dass der Staat die Grenze seiner Aufgabenstellung dort zieht, wo
das erzielbare Aufkommen an Steuern, Gebühren und Beiträgen (samt
Privatisierungserlösen und Bundesbankgewinn) überschritten würde.


Dieses treudoof-dummnaive Geschwätz mag ausreichen, um sieben kleine
Geißlein aus ihren Verstecken zu locken. Politiker, die vorgeben so zu
denken, machen sich damit verdächtig.


Unser Geldsystem ist so konstruiert,
dass es ohne stetige Neuverschuldung
zusammenbrechen muss.


Fährt also der Staat seine Verschuldung zurück, müssen Bürger und
Wirtschaft sich stärker verschulden - einen anderen Ausweg gibt es nicht.


Alles Geld, das in Umlauf ist, existiert nur,
weil jemand sich dafür verschuldet hat.
Geld ohne Schuld gibt es nicht,
und ohne Schulden gibt es auch kein Geld.

Die Schnapsidee vom schuldenfreien Staat führt auf direktem Weg in die
Deflation - oder in ein völliges anderes Finanz- und Wirtschaftssystem -
jenseits des Kapitalismus.



Nur zwei Fragen müssten sich Steinbrück, Struck und Oettinger stellen, um
zu erkennen, wohin der von ihnen beschrittene Irrweg zwangsläufig führt.


1. Wo kommt das Geld, das für die Tilgung der Schulden benötigt wird,
eigentlich her?

2. Was geschieht mit dem Geld, nachdem es für die Tilgung von Schulden
eingesetzt wurde?

Um den Vorwurf der Unwissenheit und Ignoranz zurückweisen zu können,
sollten alle Politiker, die sich angesprochen fühlen, statt mit
Beleidigungsklagen zu drohen, erst einmal versuchen, eine befriedigende
Antwort darauf zu finden. Das wird nicht leicht, aber der mögliche
Erkenntnisgewinn ist der Mühe wert.


Um den Weg leichter zu machen, will ich das Pferd argumentativ von hinten,
also vom Ergebnis her aufzäumen und erst einmal die Situation beschreiben,
vor der wir stehen:


Es gibt Schulden. Es gibt Schuldner - und es gibt Gläubiger.


Brave Schuldner erbringen pünktlich die geforderten Zins- und
Tilgungsleistungen. Das geht nur, indem Geld, richtiges, flüssiges Geld,
also Giralgeld, vom Konto des Schuldners auf das Konto des Gläubigers
überwiesen wird. Dass gelegentlich auch Bargeld aus dem Geldbeutel des
Schuldners in den Safe des Gläubigers wandert, ist ein so seltener
Sonderfall, dass wir ihn getrost vergessen können - zumal auch dabei
(Helmut Creutz möge mir verzeihen) absolut nichts anderes vor sich geht.

Soweit ist das noch einfach und klar. Doch um die Kernfrage zu beantworten:

"Was geschieht mit dem Geld, nachdem es für die Tilgung von Schulden
eingesetzt wurde?",

müssen zwei sehr unterschiedliche Wege weiterverfolgt werden.


a) Der einfache und leicht verständliche Weg

Dieser Weg eröffnet sich dann, wenn der Gläubiger eine natürliche oder
juristische Person (aber keine Bank) ist, die in der Vergangenheit Geld,
das sie weder für eigenen Konsum noch für eigene Sach-Investitionsvorhaben
brauchte, gegen Zins an den Schuldner verliehen hat.
Werden diese Schulden getilgt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
dass die natürliche oder juristische Person, der das Geld zugeflossen ist,
dieses Geld auch jetzt, in der Gegenwart, weder für eigenen Konsum noch für
eigene Sachinvestitionen benötigen wird.

Es ist "geparkt", oder, wie viele Geldtheoretiker es gerne ausdrücken:
"Es ist gehortet". Es steht nicht für Transaktionen zur Verfügung. Es kann
nichts kaufen, keine Leistung abnehmen, weil der Eigentümer des Geldes
keinen ausreichenden Bedarf hat.

Das zur Tilgung verwendete Geld ist aus dem Umlauf verschwunden.

Das ist eine Tatsache, die nicht so einfach übergangen werden darf,
denn darin liegt ein ganz erhebliches Gefahrenpotential. Schließlich wird
eine bestimmte Menge Geldes gebraucht, um die Wirtschaft am Laufen zu
halten. Je mehr getilgt wird, desto weniger Geld ist im Umlauf - und
solange nicht klar ist, wie das stillgelegte Geld dem Wirtschaftskreislauf
wieder zugeführt werden kann, sollte man sich dazu ernsthafte Gedanken
machen. Vor allem, wenn man glaubt, berufen zu sein, finanzpolitische
Entscheidungen von großer Reichweite zu treffen.


b) der etwas schwierigere und nur bei ernsthaftem Bemühen verständliche
Weg

Nicht eine vermögende Person hat angesammeltes Geld verliehen - nein,
eine Bank hat einen Kredit vergeben. Damit wird regelmäßig Geld geschaffen,
das es vorher nicht gab. In der Hoffnung, der Schuldner sei zur
vereinbarten Tilgung fristgemäß fähig, hat die Bank durch einfache
Buchungen ein Guthaben und eine gleich hohe Schuld in die Welt gesetzt,
nach der einfachen Formel:

Guthaben - Schuld = Null


Das machen die Banken auf der ganzen Welt so, jeden Tag, jede Sekunde -
und das ist im Grunde sehr gut so, denn dieses Geld existiert - absolut
bedarfsgerecht - jeweils nur so lange, wie es die Laufzeit des
Kreditvertrages vorsieht. Mit jeder Tilgungsleistung verschwindet das für
die Tilgung verwendete Geld vollständig und rückstandsfrei wieder in dem
Nichts, aus dem es auch entstanden ist.

Was nicht verschwindet, sind die Zinsforderungen der Bank, die mit dem
Kredit in die Welt gekommen sind. Für deren Befriedigung wird vom Schuldner
zusätzliches Geld benötigt. Geld, das mit der Einzahlung bei der Bank nicht
verschwindet, sondern, nach Deckung der (geringfügigen) Kosten als Gewinn
der Bank bei dieser (bzw. bei ihren Aktionären) verbleibt.


Betrachtet man nun die Erkenntnisse aus beiden möglichen Tilgungsvorgängen
im Zusammenhang, dann stellt sich dem verständigen Menschen eine
zusätzliche Frage:


Wie mögen die vermögenden Menschen wohl an das Geld gekommen sein,
das sie übrig haben um es zu verleihen?

Haben Sie es etwa selbst gedruckt? Gibt es ein geheimes Verfahren zum
Klonen von Geldscheinen? Wachsen die Münzen bei ihnen auf dem Acker, wie
bei anderen Leuten die Kartoffeln?

Es gibt bezüglich dieser Erklärungsmöglichkeiten keine gesicherte
wissenschaftliche Erkenntnis, auch der gesunde Menschenverstand steht
solchen Hypothesen ablehnend gegenüber. Dabei ist die Frage ganz einfach zu
beantworten:


Das Geld, das die Vermögenden im Überfluss besitzen, haben sie vorher von
anderen Menschen erhalten - sie haben es nur nicht wieder ausgegeben.


Das Geld strömt zu den Vermögenden - wie das Regenwasser vom Dach in die
Tonne strömt - und wird dort gesammelt. Vermögen wachsen, wenn beständig
mehr Geld zufließt als abfließt - und, dass Vermögen wachsen, ist eine im
real existierenden Kapitalismus leicht zu beobachtende Erscheinung. Man
muss nur die regelmäßigen Berichte des Forbes Magazins über die reichsten
Menschen der Welt verfolgen oder den Armuts- und Reichtumsbericht der
Bundesregierung studieren, um auch den letzten Zweifel am steten Wachstum
der großen Vermögen zu zerstreuen.


Damit allerdings erhebt sich nun endgültig die Frage Nr. 1:

"Wo kommt das Geld, das für die Tilgung der Schulden benötigt wird,
eigentlich her?"

Hat Otto Normalverbraucher im Keller eine Fälscherwerkstatt? Verfügt Eva
Mustermann über ein geheimes Labor, wo sie aus Hanfstengeln und
Alraunenwurzeln, Chromdioxid und Pottasche unter Aufsagen geheimer
Hexensprüche kleine Geldscheine aus einem Sudkessel fischt um sie im
Brutkasten zur vollen Größe auswachsen zu lassen?

Auch zu diesen absurden Erklärungsversuchen gibt es keine auch nur halbwegs
gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, die solche Möglichkeiten ernstlich
in Betracht ziehen würde. Auch hier sagt der gesunde Menschenverstand: Es
ist nichts von alledem!

Otto Normalverbraucher und Eva Mustermann, also die Vielzahl der Personen
ohne nennenswertes Vermögen, sind diejenigen, bei denen Netto-Löhne,
Rentenzahlungen, Krankengeld, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe ankommen -
und nichts sonst.

Die Gesamtheit der Einkünfte aller Haushalte ohne nennenswertes Vermögen
ist folglich deutlich niedriger als das, was die Gesamtheit der Haushalte
ohne nennenswertes Vermögen gleichzeitig für den Lebensunterhalt aufwenden
muss. Der Beweis dafür ergibt sich zwangsläufig aus der einfachen Formel:

Gewinn = Umsatz - Kosten


Da Brutto-Löhne und Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung Bestandteile
der Kosten sind, kann sich ein Gewinn für Wirtschaft und Kapitalgeber nur
dann ergeben, wenn das, was Eva Mustermann und Otto Normalverbraucher
(sowie deren gesamte, nicht erwerbstätige Verwandtschaft nebst dem Staat)
vom Gesamtkuchen erhalten, kleiner ist als der Umsatz der
Wirtschaftsunternehmen.


Weil dennoch alles verkauft werden muss, was die Volkswirtschaft
hervorgebracht hat, haben sich die folgenden Gebräuche eingebürgert:

a) Export

Es wird vorab alles, was von der einheimischen Bevölkerung mangels Geld
nicht bezahlt werden kann, exportiert. Damit wird das Problem regional
verlagert und kann vorübergehend aus dem Bewusstsein ausgeblendet werden.
Es holt die Exporteure allerdings früher oder später wieder ein, schon
alleine deshalb, weil man auch Exporterlöse (Devisen) nicht essen kann.


b) Verkauf von Wersachen

Die einheimische Bevölkerung veräußert per Saldo mehr
Vermögensgegenstände als sie erwirbt. Die Verkaufserlöse stellen einen Teil
der benötigten Kaufkraft dar. Dieser Weg hat jedoch ein erkennbares Ende
und kann von daher nicht als dauerhafte Lösung angesehen werden.


c) Neuverschuldung

Es werden neue Schulden gemacht. Die neuen Kredite können sowohl von
den privaten Haushalten als auch von der Wirtschaft oder vom Staat
aufgenommen werden. Wichtig ist nur, dass die aus den Krediten gewonnenen
Gelder dazu dienen, den Absatz der Produktion zu ermöglichen. Die Wege dazu
sind vielfältig und müssen an dieser Stelle nicht beschrieben werden.


Weil Export nur eine temporär wirksame, vor allem aber nicht
nebenwirkungsfreie Arznei ist und weil die Veräußerung von
Vermögensgegenständen nicht beliebig fortgesetzt werden kann, mündet die
Betrachtung letztlich in die verblüffende volkswirtschaftliche Erkenntnis:


Ohne Schulden kein Gewinn!


Was aber so noch nicht völlig korrekt formuliert ist. Genau genommen muss
es heißen:


Gewinne können in unserem Finanz- und Wirtschaftssystem in jeder Periode
nur in dem Umfang realisiert werden, wie in der gleichen Periode die
Netto-Neuverschuldung wächst.


Somit steht fest:

Was als Gewinn, als Zins, als Miete, als Pacht, als Lizenzgebühr oder als
überhöhtes Gehalt da angekommen ist, wo es sich anhäufen kann, weil es
weder für den Konsum noch für Sachinvestitionen benötigt wird, also alles
Geld, das im Hort der Vermögenden angekommen ist, fehlt.

Es fehlt als Zahlungsmittel in den Kreisläufen der Realwirtschaft - und es
fehlt vor allem auch den Schuldnern zur Bedienung ihrer Kredite. Wenn
einerseits mehr Geld (Tilgung + Zinsen) zurückgefordert werden, als dem
Kreditnehmer bereitgestellt wurde und andererseits Teile des per Kredit
bereitgestellten Geldes aus dem Wirtschaftskreislauf herausgezogen und
gehortet werden - dann wird die verfügbare Geldmenge zwangsläufig kleiner
als die Höhe der Schulden. Die vollständige Tilgung der Schulden ist mit
dem verfügbaren Geld also absolut unmöglich.



Exakt dies ist aber das Grundprinzip unseres Geldsystems.

Entweder werden laufend neue Kredite aufgenommen, deren
Gesamthöhe mindestens den fälligen Tilgungsraten und den fälligen
Zinszahlungen entspricht oder die Volkswirtschaft fällt auf direktem Weg in
die Deflation.


Verantwortliche Finanzpolitiker die den Weg in die Deflation durch ihr
Handeln beschleunigen und verstärken, bringen weit mehr Unheil über ein
Volk, als es ein der gültigen Verfassung abholder Verteidigungsminister
durch den gelegentlichen Abschuss eines Passagierflugzeuges je schaffen
könnte.

Aber die lässt man.
Die lobt man sogar noch.


PS:
Herr Heymach schreiben sie Herrn Kreuzer nicht wieder wegen dieses
Beitrages an. Herr Kreuzer beführwortet die Vervielfältigung seiner
Beiträger ausdrücklich.
Es reicht wenn sie politisch der "PC" vorauseilen.
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 09-17-2007, 05:21 PM
Ulrich Heymach
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Selig sind, die reinen Herzens sind



Derjenige schrieb:
>
> PS:
> Herr Heymach schreiben sie Herrn Kreuzer nicht wieder wegen dieses
> Beitrages an. Herr Kreuzer beführwortet die Vervielfältigung seiner
> Beiträger ausdrücklich.
> Es reicht wenn sie politisch der "PC" vorauseilen.


Der Mann heißt Kreutzer.
Wenn der wüsste welche Dumpfbacke ihn da zur Profilierung nutzen möchte....

Da kopiert ein Spinner einen Aufsatz, den er, wenn er ihn denn wirklich
lesen würde, wild bekämpfen würde.

Sonja, du bist wirklich richtig doof.

Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 09-17-2007, 06:23 PM
Derjenige
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Selig sind, die reinen Herzens sind

Am Mon, 17 Sep 2007 18:21:35 +0200 schrieb Ulrich Heymach:

> Derjenige schrieb:
>>
>> PS:
>> Herr Heymach schreiben sie Herrn Kreuzer nicht wieder wegen dieses
>> Beitrages an. Herr Kreuzer beführwortet die Vervielfältigung seiner
>> Beiträger ausdrücklich.
>> Es reicht wenn sie politisch der "PC" vorauseilen.

>
> Der Mann heißt Kreutzer.
> Wenn der wüsste welche Dumpfbacke ihn da zur Profilierung nutzen möchte....
>
> Da kopiert ein Spinner einen Aufsatz, den er, wenn er ihn denn wirklich
> lesen würde, wild bekämpfen würde.
>
> Sonja, du bist wirklich richtig doof.


Du musst es ja wissen DAU, denn du hast ihn ja angeschrieben und ihn darauf
aufmerksam gemacht, dass ich seinen Paukenschlag hier veröffentliche,
obwohl dieser Mann dies sogar wünscht.

Heymach, du bist wirklich der allerbeste Repräsentant für die SPD.

Außerdem benutze ich diesen Mann und seine Beitrage nicht um mich zu
profilieren, denn da bist du der größte. Ich reiche sie nur dem
interessierten Leser weiter, der dadurch auf die Dumpfbacken in der
CDU_SPD-Regierung aufmerksam gemacht wird.

Allerdings bist du solch eine Dumpfbacke, dass du sogar den Titel des
Bundeskanzlers verdient hättest.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 09-17-2007, 08:17 PM
Ulrich Heymach
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Selig sind, die reinen Herzens sind



Derjenige schrieb:

> Außerdem benutze ich diesen Mann und seine Beitrage nicht um mich zu
> profilieren, denn da bist du der größte. Ich reiche sie nur dem
> interessierten Leser weiter, der dadurch auf die Dumpfbacken in der
> CDU_SPD-Regierung aufmerksam gemacht wird.
>
> Allerdings bist du solch eine Dumpfbacke, dass du sogar den Titel des
> Bundeskanzlers verdient hättest.


Mal ne ganz andere Frage:

Was hältst du eigentlich davon, daß die in Berlin ständig neue Schulden
machen?

Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 09-17-2007, 05:14 PM
Werner Sondermann
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Selig sind, die reinen Herzens sind

Derjenige wrote:
> Selig sind, die reinen Herzens sind,
> glauben sie doch,
> nicht wissen zu müssen,
> was sie tun.
>
> Irrtum.
> --snip--


BTW, warum brandete letztens überhaupt tosend eine Welle der Empörung
durchs Land, nur wegen jenes unkonventionell handelnden Frankfurter
Kriminalbeamten, der dem potentiellen Entführer eines Kindes rein
informell körperliche Unannehmlichkeiten angedroht hatte, falls dieser
nicht umgehend das Versteck verraten würde?
Das ging doch nun wirklich voll in Ordnung, auch im Rahmen der
sogenannten "Verhältnismäßigkeit"?!

w.

Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 09-17-2007, 06:18 PM
Derjenige
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Selig sind, die reinen Herzens sind

Am Mon, 17 Sep 2007 18:14:20 +0200 schrieb Werner Sondermann:

> Derjenige wrote:
>> Selig sind, die reinen Herzens sind,
>> glauben sie doch,
>> nicht wissen zu müssen,
>> was sie tun.
>>
>> Irrtum.
>> --snip--

>
> BTW, warum brandete letztens überhaupt tosend eine Welle der Empörung
> durchs Land, nur wegen jenes unkonventionell handelnden Frankfurter
> Kriminalbeamten, der dem potentiellen Entführer eines Kindes rein
> informell körperliche Unannehmlichkeiten angedroht hatte, falls dieser
> nicht umgehend das Versteck verraten würde?
> Das ging doch nun wirklich voll in Ordnung, auch im Rahmen der
> sogenannten "Verhältnismäßigkeit"?!
>
> w.


In welchem Verhältnis steht dein Beitrag zum ursächlichen Thema? Lass mal
raten.
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 09-17-2007, 06:42 PM
Werner Sondermann
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Selig sind, die reinen Herzens sind

Derjenige wrote:
> Werner Sondermann wrote:
>>> --snip--

>>
>> BTW, warum brandete letztens überhaupt tosend eine Welle der Empörung
>> durchs Land, nur wegen jenes unkonventionell handelnden Frankfurter
>> Kriminalbeamten, der dem potentiellen Entführer eines Kindes rein
>> informell körperliche Unannehmlichkeiten angedroht hatte, falls
>> dieser nicht umgehend das Versteck verraten würde?
>> Das ging doch nun wirklich voll in Ordnung, auch im Rahmen der
>> sogenannten "Verhältnismäßigkeit"?!

>
> In welchem Verhältnis steht dein Beitrag zum ursächlichen Thema? Lass
> mal raten.


Nö, ich lasse dich nicht raten, sondern verrate es dir einfach:
Es ging um den Begriff "Verhältnismäßigkeit", der bei dem Versuch der
Vereitelung oder auch Aufklärung von Straftaten immer wieder hinterfragt
wird. Ich fände es z.B. nicht so toll, als harmloser Passagier eines
entführten Verkehrsflugzeugs einfach von einem Bundeswehr-Abfangjäger
abgeschossen zu werden; wenn die Polente mich dagegen foltern würde,
weil ich verdächtigt wäre ein Kind entführt zu haben, das jetzt
offensichtlich auch noch in großer Gefahr schwebt, würde ich das
irgendwie sogar einsehen.

Wo gehobelt wird, da fallen schließlich immer Späne.

w.






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