![]() |
|
|||||||
| Newsgroup de.sci.ing.elektrotechnik Elektrotechnik, VDE-Normung und elektrische Sicherheit. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
#1
|
|||
|
|||
|
Moin,
ich betreibe einen Funk-Umsetzer und steuere neuerdings den Ablauf mit einer Siemens Logo. So weit, so gut, es funktioniert alles bestens. Im unteren Teil dieser Seite http://dk5ras.dyndns.org/www/db0fue/?page_id=117 habe ich das Programm als db0fue.lsc abgelegt, außerdem als pdf-Datei. Nun ist der Sachverhalt so, daß (vereinfacht ausgedrückt) ein low am Eingang 1 das Relais 1 durchschaltet, ein low an Eingang 2 das Relais 2, und jeweils der eine Fall soll den anderen Fall unterdrücken, es soll also bei Belegung eines Einganges das jeweils andere Relais verriegelt sein. Allerdings habe ich das irgendwie nur über eine etwas kranke gegenseitige Verschaltung hinbekommen, die beim Einschalten (sieht man auch in der Simulation) oszilliert, deswegen erzeuge ich beim Programmstart vermittels Zeitgliedern zwei kurze Impulse, um das Ganze in einen stabilen Zustand zu überführen. Kommt dann irgendwann noch ein drittes Paar aus Eingang und Ausgang hinzu, dann wird das noch mehr wildes Gewurstel... Hat jemand eine Idee, wie man das schöner lösen könnte? Und gibt es zu dem Automatisierungs-Kram evtl. noch eine geeignetere newsgroup? Ich habe keine gefunden, aber das will ja nix heißen ![]() -ras -- Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ |
|
|
||||
|
||||
|
|
|
#2
|
|||
|
|||
|
> Nun ist der Sachverhalt so, daß (vereinfacht ausgedrückt) ein low am
> Eingang 1 das Relais 1 durchschaltet, ein low an Eingang 2 das Relais > 2, und jeweils der eine Fall soll den anderen Fall unterdrücken, es > soll also bei Belegung eines Einganges das jeweils andere Relais > verriegelt sein. Allerdings habe ich das irgendwie nur über eine etwas > kranke gegenseitige Verschaltung hinbekommen, die beim Einschalten > (sieht man auch in der Simulation) oszilliert, deswegen erzeuge ich Logo finde ich scheiße ;-) deshalb schreibe ich hier mal in AWL LDN E0.0 // wenn Eingang 0 aus U E0.1 // und Eingang 1 an = A0.0 // Ausgang 0 setzen LDN E0.1 // wenn Eingang 1 aus U E0.0 // und Eingang 0 an = A0.1 // dann Ausgang 1 setzen ich wüsste nicht, was da oszillieren sollte, Das führt aber dazu, das beide Ausgänge ausschalten, wenn beide Signale anliegen, aber es verhindert, dass beide Ausgänge gesetzt werden. Alternative: LDN E0.0 // wenn Eingang 0 auf 0 UN A0.1 // und der Ausgang 1 aus = A0.0 // Ausgang 0 setzen LDN E0.1 // wenn Eingang 1 auf 0 UN A0.0 // und Ausgang 1 auch auf 0 = A0.1 // Ausgang 1 setzen Das führt jetzt dazu, dass der Eingang, der als erstes auf 0 geht den Ausgang setzt und damit den andere Eingang blockiert. Erst wenn der erste Eingang zurückgesetzt wird, kann der zweite seinen Ausgang schalten und den ersten blockieren. Problem hier aber eventuell, dass der Ausgang erst gesetzt wird, wenn der Zyklus der SPS durchgelaufen ist, also eventuell statt dessen zwei Merker verwenden und die Merker dann am Ende auf die Ausgänge schalten. Im Prinzip einfach die Beschaltung eines RS-Flip-Flops Frage: warum machst du das nicht mit nem Microcontroller? Gruß Stefan DF9BI |
|
#3
|
|||
|
|||
|
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Moin, > > ich betreibe einen Funk-Umsetzer und steuere neuerdings den Ablauf mit > einer Siemens Logo. So weit, so gut, es funktioniert alles bestens. Im > unteren Teil dieser Seite > http://dk5ras.dyndns.org/www/db0fue/?page_id=117 > habe ich das Programm als db0fue.lsc abgelegt, außerdem als pdf-Datei. > > Nun ist der Sachverhalt so, daß (vereinfacht ausgedrückt) ein low am > Eingang 1 das Relais 1 durchschaltet, ein low an Eingang 2 das Relais > 2, und jeweils der eine Fall soll den anderen Fall unterdrücken, es > soll also bei Belegung eines Einganges das jeweils andere Relais > verriegelt sein. Allerdings habe ich das irgendwie nur über eine etwas > kranke gegenseitige Verschaltung hinbekommen, die beim Einschalten > (sieht man auch in der Simulation) oszilliert, deswegen erzeuge ich > beim Programmstart vermittels Zeitgliedern zwei kurze Impulse, um das > Ganze in einen stabilen Zustand zu überführen. Kommt dann irgendwann > noch ein drittes Paar aus Eingang und Ausgang hinzu, dann wird das > noch mehr wildes Gewurstel... > > Hat jemand eine Idee, wie man das schöner lösen könnte? Und gibt es zu > dem Automatisierungs-Kram evtl. noch eine geeignetere newsgroup? Ich > habe keine gefunden, aber das will ja nix heißen ![]() > > > -ras > Hi Ralph, hab zwar nur begrenzte Ahnung von der Logo, aber wäre das ganze nicht mit zwei UND Verknüpfungen lösbar? Eingang 1 UND NICHT Eingang 2 --> Relais2 Eingang 2 UND NICHT Eingang 1 --> Relais1 Du hättest dann eine Verriegelung oder nicht? Mfg Daniel P.S.: Zerfleddert mich nicht wenn ich total falsch liege. ![]() -- ----------------------------- // It can be fun to use a pc \\ // \\********************************** * Sorry for my bad english guess * * I will never learn to speak and* * write that language correctly! * ********************************** * www.efmenzel.de * ********************************** |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Am Mon, 16 Nov 2009 05:51:57 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Hallo! > ich betreibe einen Funk-Umsetzer und steuere neuerdings den Ablauf mit > einer Siemens Logo. So weit, so gut, es funktioniert alles bestens. Im > unteren Teil dieser Seite > http://dk5ras.dyndns.org/www/db0fue/?page_id=117 > habe ich das Programm als db0fue.lsc abgelegt, außerdem als pdf-Datei. > > Nun ist der Sachverhalt so, daß (vereinfacht ausgedrückt) ein low am > Eingang 1 das Relais 1 durchschaltet, ein low an Eingang 2 das Relais > 2, und jeweils der eine Fall soll den anderen Fall unterdrücken, es > soll also bei Belegung eines Einganges das jeweils andere Relais > verriegelt sein. Allerdings habe ich das irgendwie nur über eine etwas > kranke gegenseitige Verschaltung hinbekommen, die beim Einschalten > (sieht man auch in der Simulation) oszilliert, deswegen erzeuge ich > beim Programmstart vermittels Zeitgliedern zwei kurze Impulse, um das > Ganze in einen stabilen Zustand zu überführen. Kommt dann irgendwann > noch ein drittes Paar aus Eingang und Ausgang hinzu, dann wird das > noch mehr wildes Gewurstel... > > Hat jemand eine Idee, wie man das schöner lösen könnte? Und gibt es zu > dem Automatisierungs-Kram evtl. noch eine geeignetere newsgroup? Ich > habe keine gefunden, aber das will ja nix heißen ![]() Schau mal auf diese Seite: http://www.automation.siemens.com/lo...ons/index.html Und da speziell das Beispiel Verriegelung: http://www.automation.siemens.com/lo...ng_circuit.lsc Bei dir musst du einfach noch ein NOT nach den Eingänge setzen um das LOW in ein HIGH zu wandeln. Wenn ich dein Vorhaben richtig verstanden habe, sollte es das eigentlich tun. > -ras Grüße, Thorsten |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Thorsten Oesterlein schrieb am 16.11.2009 21:47:
> ... > Schau mal auf diese Seite: > ... > http://www.automation.siemens.com/lo...ng_circuit.lsc Diese Beispiele funktionieren aber auch nicht. Sie zeigen genau das von OP beschriebene Verhalten. Lade mal dieses Beispiel, geh in den Simulationsmodus, schalte alle Eingänge auf 'high', unterbrich mal kurz die Stromversorgung (diesen Stecker-Button betätigen) und schau zu wie die Ausgänge flimmern :-( -- Gruß Reinhard |
|
#6
|
|||
|
|||
|
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb am 16.11.2009 05:51:
> Moin, > ... > Nun ist der Sachverhalt so, daß (vereinfacht ausgedrückt) ein low am > Eingang 1 das Relais 1 durchschaltet, ein low an Eingang 2 das Relais > 2, und jeweils der eine Fall soll den anderen Fall unterdrücken, es > soll also bei Belegung eines Einganges das jeweils andere Relais > verriegelt sein. Allerdings habe ich das irgendwie nur über eine etwas > kranke gegenseitige Verschaltung hinbekommen, die beim Einschalten > (sieht man auch in der Simulation) oszilliert, deswegen erzeuge ich > beim Programmstart vermittels Zeitgliedern zwei kurze Impulse, um das > Ganze in einen stabilen Zustand zu überführen. Kommt dann irgendwann > noch ein drittes Paar aus Eingang und Ausgang hinzu, dann wird das > noch mehr wildes Gewurstel... Die Verriegelung an sich ist ja so schon korrekt (Siehe auch Link von Torsten u.A. für 3 Ein-/Ausgänge). Dein Problem ist ein undefinierter Anfangszustand. Du schreibst, daß low am Eingang den entsprechenden Ausgang aktivieren soll, d.h. der Normalzustand der Eingänge sollte high sein. Sind beide Eingänge beim Einschalten auf high, dann flimmert auch nichts. Wenn aber beide Eingänge beim Einschalten auf low sind, soll ja nur ein Ausgang aktiv sein. Aber welcher? Die streiten sich da drum :-) Für diesen Fall muß Du für einen definierten Einschaltzustand sorgen. Dein Ansatz mit den Zeitgliedern B10 und B13 dafür schon richtig, aber es genügt dafür eines. Lösche mal das B13 und die Sache funktioniert auch mit noch mehr Verriegelungen. > Hat jemand eine Idee, wie man das schöner lösen könnte? Und gibt es zu > dem Automatisierungs-Kram evtl. noch eine geeignetere newsgroup? Ich > habe keine gefunden, aber das will ja nix heißen ![]() Nee, kenne ich nicht. Alles selber zusammengewurschtelt :-) -- Gruß Reinhard |
|
#7
|
|||
|
|||
|
Am Tue, 17 Nov 2009 14:45:27 +0100 schrieb Reinhard Richter:
> Thorsten Oesterlein schrieb am 16.11.2009 21:47: >> ... >> Schau mal auf diese Seite: >> ... >> http://www.automation.siemens.com/lo...ng_circuit.lsc > Diese Beispiele funktionieren aber auch nicht. Sie zeigen genau das > von OP beschriebene Verhalten. Lade mal dieses Beispiel, geh in den > Simulationsmodus, schalte alle Eingänge auf 'high', unterbrich mal > kurz die Stromversorgung (diesen Stecker-Button betätigen) und schau > zu wie die Ausgänge flimmern :-( Stimmt. Da hast du Recht. Die Lösung ist aber ganz einfach. Man muß die Eingänge der "&" Gatter negieren. Also die Leitungen die von Eingängen I1 - I3 kommen auf den "&" Gattern negieren. ( Für die nicht gang geübten: Rechte Maustaste auf den Eingang des "&" Gatters -> "Konnektor negieren") Damit hat man dann auch gleich die Low Activ Verdrahtung. Allerdings beginnt es nun zu schwingen wenn beim Reset beide Eingänge LOW sind. Liebe Grüße, Thorsten |
|
#8
|
|||
|
|||
|
Thorsten Oesterlein schrieb:
> ... > Damit hat man dann auch gleich die Low Activ Verdrahtung. Allerdings > beginnt es nun zu schwingen wenn beim Reset beide Eingänge LOW sind. Damit verschiebst Du das Problem nur auf einen anderen Eingangspegel. Die Lösung hat der OP ja schon ansatzweise in seinem Plan: Man muß für diesen Fall eine feste Anfangsstellung definieren, bei der einer der Ausgänge sozusagen eine Priorität erhält. Danach funktioniert die Verriegelung wie gewünscht. Siehe meine Antwort an Ralph. -- Gruß Reinhard |
|
#9
|
|||
|
|||
|
Moin,
Reinhard Richter wrote: > Thorsten Oesterlein schrieb: >> ... >> Damit hat man dann auch gleich die Low Activ Verdrahtung. Allerdings >> beginnt es nun zu schwingen wenn beim Reset beide Eingänge LOW sind. > Damit verschiebst Du das Problem nur auf einen anderen Eingangspegel. > Die Lösung hat der OP ja schon ansatzweise in seinem Plan: Man muß > für diesen Fall eine feste Anfangsstellung definieren, bei der einer > der Ausgänge sozusagen eine Priorität erhält. Danach funktioniert > die Verriegelung wie gewünscht. Siehe meine Antwort an Ralph. Was ich bei der Sache an sich nicht verstehe: So eine SPS sollte doch definierte Anfangszustände und Eingangszustände haben. Wenn da was flattert, dann hat man offensichtlich einen stabilen Oszillator gebaut. Dann hat das aber doch nichts mit irgendwelchen Anfangszuständen zu tun. CU Rollo |
|
#10
|
|||
|
|||
|
Roland Damm schrieb am 18.11.2009 00:25:
> Moin, > ... > Was ich bei der Sache an sich nicht verstehe: So eine SPS sollte doch > definierte Anfangszustände und Eingangszustände haben. Bau Dir mal so eine gegenseitige Verriegelung mit Relais/Schützen auf. Bei schnellen Relais wirst Du beim Einschalten ebenfalls ein Flattern beobachten können. Irgendwann bleibt ein Relais angezogen und verhindert mit seinem Öffner das Anziehen des anderen Relais. Das liegt an kleinen Symetriefehlern der beteiligten Elemente, d.h. eines dieser Relais ist ein klein wenig schneller und gewinnt damit den Wettbewerb :-) o----o--------. | | | | '--/ '--/ /K2 /K1 / / | | | | _|_ _|_ |_/_|K1 |_/_|K2 | | | | o----o--------' (created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de) Diese SPS-Systeme arbeiten IMHO getaktet, ich stelle mir die Abarbeitung so vor: 1.Takt: liest die Logikelemente (Schalterstellungen) ein und schaltet die damit verbundenen Ausgänge Öffner K1 ist geschlossen, also K2 anziehen Öffner K2 ist geschlossen, also K1 anziehen 2.Takt: ändert die Logikelemente (Schalterstellungen) entsprechend der Stellung der Ausgänge K2 ist angezogen, also Öffner K2 öffnen K1 ist angezogen, also Öffner K1 öffnen 3.Takt: liest die Logik..., schaltet Ausgänge Öffner K1 ist geöffnet, also K2 abfallen Öffner K2 ist geöffnet, also K1 abfallen 4.Takt: Ändert Logik... K2 ist abgefallen, also Öffner K2 schließen K1 ist abgefallen, also Öffner K1 schließen 5.Takt: = 1.Takt --> Das System flattert Durch die sequenzielle Abarbeitung entsteht an keiner Stelle eine Unsymetrie, aber nur dadurch bekommt das System einen stabilen Zustand. > Wenn da was flattert, dann hat man offensichtlich einen stabilen Oszillator > gebaut. Dann hat das aber doch nichts mit irgendwelchen Anfangszuständen zu > tun. Nee, ich habe eine bistabile Kippstufe, die ihren stabilen Anfangszustand nicht finden kann :-) -- Gruß Reinhard |
|
|
|
|
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Frage zu Siemens Dispolok bei den ÖBB | Jens Kaubisch | Newsgroup de.etc.bahn.misc | 1 | 03-29-2009 10:12 AM |
| Frage zur PC-Funktionalität des Siemens Profiset 71 talk&surf 71 | Juergen Kanuff | Newsgroup de.comm.technik.isdn | 8 | 10-11-2008 12:52 PM |
| Programm-Architektur-Frage | Michael Andreas | Newsgroup microsoft.public.de.german.entwickler.dotnet.csharp | 4 | 03-16-2008 06:00 PM |
| Frage zu Siemens C2-010i | Michael Landenberger | Newsgroup de.comm.technik.dsl | 9 | 11-16-2007 07:41 AM |
| Frage(n) zu Fujitsu-Siemens AMILO Pro V3515 | Karl-Heinz Busch | Newsgroup de.comp.sys.notebooks | 2 | 08-17-2007 09:55 AM |