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| Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery Alles, was Systembetreuer aufmuntert. |
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#11
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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Marc Haber <mh+usenetspam0827*zugschl.us> wrote: > >>Ich finds auch immer wieder faszinierend, wieviele Leute an meine >>"webmaster"-Adresse schreiben, wenn sie mich erreichen wollen. Ja, da kommt gelegentlich sogar noch nicht-Spam rein. > Viel faszinierender finde ich es, daß Leute im Internet (web, news) > meine Kontaktdaten recherchieren und mich dann anrufen, anstelle > einfach auf die email-Adresse zu klicken. Wer eh schon vor der Kiste > hockt, der kann mir doch auch einfach eine email schreiben? Aber nein, Das ist vielleicht für Dich einfacher, aber nicht für den anderen (und erklär' das mal klassischen Alpha-Tieren). Der muß 1) sich hinsetzen und einen Text schreiben. Der sollte aus einigermaßen ganzen Sätzen etc. bestehen. Der braucht einen roten Faden. Um das zu erreichen, ist man gezwungen, das eigene Problem ein ganz klein wenig tiefer zu überdenken (und formulieren!) als ein geistloses "Wie kann ich $X machen?" am Telephon und mal schauen, daß der andere denken muß. 2) Der Text ist auch trivial archivierbar. Und kann auch trivial weitergeschickt werden (mit allen Nachteilen dran) - und damit auch in letzter Instanz "veröffentlicht". Beim Telephon ist man bald in "hören-sagen" drin und v.a. kann man sich auf "Mißverständnis" (beim Angerufenen natürlich!) u.ä. ausreden. Detto wenn man im Laufe der Problembehebungsaktion druafkommt, daß man am Anfang zu wenig *wirklich* alles gecheckt hat und sich viel zu viel auf Annahmen und Erfahrungen gestützt hat. 3) Dann hat man das Restrisko, daß die Mail erst "später" (nach Stunden) ankommt (Greylisting, irgendwo was kaputt) - oder gar nicht (Mailbox voll, ...) - und man muß sich darum auch noch kümmern. Die sinnlos-lästigen "Ich bin im Urlaub, und du Depp bist arbeiten" Mails ignorier' ich mal. 4) Dann muß man auf eine Antwort warten. In Zeiten wie diesen kann das schon mal dauern. V.a. weiß man selten, wie lange es dauern wird. 5) Irgendwann (in ferner Zukunft) wird dann eine Antwort kommen. Da muß man sich erstmal wieder an das Problem erinnern. Dann liest man die Antwort und kann versuchen zu raten, was der andere gemaitn hat und was man jetzt tun kann oder soll oder muß oder nicht darf. 6) Normalerweise ist ja die Antwort nicht verständlich genug (weil meistens schon das Ergebnis von 1) oben schlecht war) und man geht zu 1) für die nächste Iteration. Und da hat man v.a. auch das seelische Problem, daß einem direkt vor Augen geführt wird, wie inkompetent man eigentlich ist, weil die Gegenfragen (zumindest am Anfang) oft eigentlich ganz naheliegende Dinge sind. Und *das* halten viele Leute (üblicherweise in einer Hierarchie nicht unten am Working-Level) auch nicht aus. Die (für einen selber) einfache Alternative ist: "Ich ruf' den einfach mal an. Dann geht es jetzt gleich mal weiter (willkommen in der Manager-Denke - "das schlechteste zu tun ist besser als gar nichts zu tun". Ich fürchte, daß hat sich in der Politik und im öffentlichen Dienst auch schon durchgesetzt) und man spart bei sich selber Zeit, weil man weniger Task-Switches hat. Und man ist ja auch initiativ und beweist sein MAcht über Andere, in dem ich deren Zeit stehlen kann. Daß man den Overhead der eigenen Task-Switches nur auf die andere Seite verlagert, die dort als Interrupts ankommen, (und dort nur der NMI+IRET ohne Zeit für Bearbeitung des Problems als solches - je nach aktueller Tätigkeit - von 1/2 Minute bis 1 Stunde Zeit kosten), wird ja üblicherweise ignoriert bzw. geleugnet (und kommerziell idR nicht wirklich bezahlt - außer man hat einen Supportvertrag). Also rein pädagogisch von "IRQ-driven" auf "Polling" umstellen, um den eigenen Durchsatz zu erhöhen: Handy auf "lautlos" stellen und nach 1-2h "bei Gelegenheit" zurückrufen (und das erste Anweinen u.ä. kann man auch in der U-Bahn oder zu Fuß abfackeln). Das zwingt BTW die Leute auch dazu, ihre Telephonnummer nicht zu unterdrücken (sonst wird es mit dem Rückruf nix). Bernd -- "Designed for Windows" ist das Äquivalent zu Entwicklungsprinzipien der russischen Armee: es muß so gut sein, daß es ein Bauerntrampel nur schwer mutwillig kaputt kriegt. - Arnim Sommer |
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#12
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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Marc Haber <mh+usenetspam0827*zugschl.us> wrote: > >>Ich finds auch immer wieder faszinierend, wieviele Leute an meine >>"webmaster"-Adresse schreiben, wenn sie mich erreichen wollen. Ja, da kommt gelegentlich sogar noch nicht-Spam rein. > Viel faszinierender finde ich es, daß Leute im Internet (web, news) > meine Kontaktdaten recherchieren und mich dann anrufen, anstelle > einfach auf die email-Adresse zu klicken. Wer eh schon vor der Kiste > hockt, der kann mir doch auch einfach eine email schreiben? Aber nein, Das ist vielleicht für Dich einfacher, aber nicht für den anderen (und erklär' das mal klassischen Alpha-Tieren). Der muß 1) sich hinsetzen und einen Text schreiben. Der sollte aus einigermaßen ganzen Sätzen etc. bestehen. Der braucht einen roten Faden. Um das zu erreichen, ist man gezwungen, das eigene Problem ein ganz klein wenig tiefer zu überdenken (und formulieren!) als ein geistloses "Wie kann ich $X machen?" am Telephon und mal schauen, daß der andere denken muß. 2) Der Text ist auch trivial archivierbar. Und kann auch trivial weitergeschickt werden (mit allen Nachteilen dran) - und damit auch in letzter Instanz "veröffentlicht". Beim Telephon ist man bald in "hören-sagen" drin und v.a. kann man sich auf "Mißverständnis" (beim Angerufenen natürlich!) u.ä. ausreden. Detto wenn man im Laufe der Problembehebungsaktion druafkommt, daß man am Anfang zu wenig *wirklich* alles gecheckt hat und sich viel zu viel auf Annahmen und Erfahrungen gestützt hat. 3) Dann hat man das Restrisko, daß die Mail erst "später" (nach Stunden) ankommt (Greylisting, irgendwo was kaputt) - oder gar nicht (Mailbox voll, ...) - und man muß sich darum auch noch kümmern. Die sinnlos-lästigen "Ich bin im Urlaub, und du Depp bist arbeiten" Mails ignorier' ich mal. 4) Dann muß man auf eine Antwort warten. In Zeiten wie diesen kann das schon mal dauern. V.a. weiß man selten, wie lange es dauern wird. 5) Irgendwann (in ferner Zukunft) wird dann eine Antwort kommen. Da muß man sich erstmal wieder an das Problem erinnern. Dann liest man die Antwort und kann versuchen zu raten, was der andere gemaitn hat und was man jetzt tun kann oder soll oder muß oder nicht darf. 6) Normalerweise ist ja die Antwort nicht verständlich genug (weil meistens schon das Ergebnis von 1) oben schlecht war) und man geht zu 1) für die nächste Iteration. Und da hat man v.a. auch das seelische Problem, daß einem direkt vor Augen geführt wird, wie inkompetent man eigentlich ist, weil die Gegenfragen (zumindest am Anfang) oft eigentlich ganz naheliegende Dinge sind. Und *das* halten viele Leute (üblicherweise in einer Hierarchie nicht unten am Working-Level) auch nicht aus. Die (für einen selber) einfache Alternative ist: "Ich ruf' den einfach mal an. Dann geht es jetzt gleich mal weiter (willkommen in der Manager-Denke - "das schlechteste zu tun ist besser als gar nichts zu tun". Ich fürchte, daß hat sich in der Politik und im öffentlichen Dienst auch schon durchgesetzt) und man spart bei sich selber Zeit, weil man weniger Task-Switches hat. Und man ist ja auch initiativ und beweist sein MAcht über Andere, in dem ich deren Zeit stehlen kann. Daß man den Overhead der eigenen Task-Switches nur auf die andere Seite verlagert, die dort als Interrupts ankommen, (und dort nur der NMI+IRET ohne Zeit für Bearbeitung des Problems als solches - je nach aktueller Tätigkeit - von 1/2 Minute bis 1 Stunde Zeit kosten), wird ja üblicherweise ignoriert bzw. geleugnet (und kommerziell idR nicht wirklich bezahlt - außer man hat einen Supportvertrag). Also rein pädagogisch von "IRQ-driven" auf "Polling" umstellen, um den eigenen Durchsatz zu erhöhen: Handy auf "lautlos" stellen und nach 1-2h "bei Gelegenheit" zurückrufen (und das erste Anweinen u.ä. kann man auch in der U-Bahn oder zu Fuß abfackeln). Das zwingt BTW die Leute auch dazu, ihre Telephonnummer nicht zu unterdrücken (sonst wird es mit dem Rückruf nix). Bernd -- "Designed for Windows" ist das Äquivalent zu Entwicklungsprinzipien der russischen Armee: es muß so gut sein, daß es ein Bauerntrampel nur schwer mutwillig kaputt kriegt. - Arnim Sommer |
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#13
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Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote:
Sehr nett geschrieben; archiviert. Anfügen mag ich noch, daß es bei mir ja nur Privatscheiß ist - aber wenn man einen gewissen Ruf weg hat, sich mit diesem und jenen ein wenig auszukennen, dann ist das fast wie bei einer Telephonhotline. >Also rein pädagogisch von "IRQ-driven" auf "Polling" umstellen, um den >eigenen Durchsatz zu erhöhen: Handy auf "lautlos" stellen und nach Die Strategie habe ich seit Jahren; mein Mobiltelephon klingelt ein einziges Mal. Dann kann ich entscheiden, ob ich auf das Display schauen und ggf auch drangehen mag, oder einfach gar nix tue, weil es mir aus welchen Gründen auch immer gerade nichtpaßt. >1-2h "bei Gelegenheit" zurückrufen (und das erste Anweinen u.ä. kann man >auch in der U-Bahn oder zu Fuß abfackeln). Zurückrufen tue ich nur, wenn es ein Anruf war, auf den ich gewartet habe und dennoch verhindert war, zu antworten. Ansonsten ruft derjenige schon nochmal an, wenn er etwas von mir will. >Das zwingt BTW die Leute auch dazu, ihre Telephonnummer nicht zu >unterdrücken (sonst wird es mit dem Rückruf nix). Dann bekommt man die Entgegnung, warum man nicht gefälligst einen Anrufbeantworter habe, das sei ja wohl das Mindeste, wenn man schon nicht rangehe. Die Antwort, daß man dann Leute zurückrufen muß, die etwas von einem wollen, auf deren Anruf man ja gar nicht explizit gewartet hatte und die einem womöglich nur die Zeit stehlen wollen, sortiert dann sehr schnell aus, wer es wert ist, gehört zu werden, und wer nicht. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ |
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#14
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Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote:
Sehr nett geschrieben; archiviert. Anfügen mag ich noch, daß es bei mir ja nur Privatscheiß ist - aber wenn man einen gewissen Ruf weg hat, sich mit diesem und jenen ein wenig auszukennen, dann ist das fast wie bei einer Telephonhotline. >Also rein pädagogisch von "IRQ-driven" auf "Polling" umstellen, um den >eigenen Durchsatz zu erhöhen: Handy auf "lautlos" stellen und nach Die Strategie habe ich seit Jahren; mein Mobiltelephon klingelt ein einziges Mal. Dann kann ich entscheiden, ob ich auf das Display schauen und ggf auch drangehen mag, oder einfach gar nix tue, weil es mir aus welchen Gründen auch immer gerade nichtpaßt. >1-2h "bei Gelegenheit" zurückrufen (und das erste Anweinen u.ä. kann man >auch in der U-Bahn oder zu Fuß abfackeln). Zurückrufen tue ich nur, wenn es ein Anruf war, auf den ich gewartet habe und dennoch verhindert war, zu antworten. Ansonsten ruft derjenige schon nochmal an, wenn er etwas von mir will. >Das zwingt BTW die Leute auch dazu, ihre Telephonnummer nicht zu >unterdrücken (sonst wird es mit dem Rückruf nix). Dann bekommt man die Entgegnung, warum man nicht gefälligst einen Anrufbeantworter habe, das sei ja wohl das Mindeste, wenn man schon nicht rangehe. Die Antwort, daß man dann Leute zurückrufen muß, die etwas von einem wollen, auf deren Anruf man ja gar nicht explizit gewartet hatte und die einem womöglich nur die Zeit stehlen wollen, sortiert dann sehr schnell aus, wer es wert ist, gehört zu werden, und wer nicht. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ |
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#15
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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote: > > Sehr nett geschrieben; archiviert. Anfügen mag ich noch, daß es bei Danke. Ich drück' mich ja auch lange genug auf diversen ML herum. Da versuchen ja auch inzwischen viel zuviele den Aufwand für die Lösung eigener Probleme auf andere abzuwerfen. Und "Community" wird als "ihr müßt mir erstmal was geben" verstanden. > mir ja nur Privatscheiß ist - aber wenn man einen gewissen Ruf weg > hat, sich mit diesem und jenen ein wenig auszukennen, dann ist das > fast wie bei einer Telephonhotline. So ist es - egal, ob Privat-, Vereins- oder Arbeitssch**ß, wenn mich wer aus dem geistigen Reinraum rausbeamt, ist es mühsam. ad "Privat": wir heben zu Hause bei unterdrückten Rufnummern gar nicht mehr ab - da sind dauernd irgendwelche Callcenter dran. Und die probieren es auch öfters innerhalb weniger Stunden am Samstag nachmittag. Allerdings gibt es (arbeitsmäßig!) Kunden (oder sowas ähnliches), die mit mit "unterdrückt" daherkommen - manche (Gratis-)SIP-Provider tun das oder $FIRMA (oder $BEHOERDE) ist nicht ganz klein und hat eine uralte Telephonanlage, wo die Durchwahl nicht mitrausgeht. Und wenn zurückrufen und in einer Telephonzentrale für > 500 Leute zu landen mit "Ich weiß zwar nicht wer genau, aber irgendjemand bei Ihnen wollte sie von mir?" macht eher wenig Sinn. Bernd -- "Designed for Windows" ist das Äquivalent zu Entwicklungsprinzipien der russischen Armee: es muß so gut sein, daß es ein Bauerntrampel nur schwer mutwillig kaputt kriegt. - Arnim Sommer |
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#16
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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote: > > Sehr nett geschrieben; archiviert. Anfügen mag ich noch, daß es bei Danke. Ich drück' mich ja auch lange genug auf diversen ML herum. Da versuchen ja auch inzwischen viel zuviele den Aufwand für die Lösung eigener Probleme auf andere abzuwerfen. Und "Community" wird als "ihr müßt mir erstmal was geben" verstanden. > mir ja nur Privatscheiß ist - aber wenn man einen gewissen Ruf weg > hat, sich mit diesem und jenen ein wenig auszukennen, dann ist das > fast wie bei einer Telephonhotline. So ist es - egal, ob Privat-, Vereins- oder Arbeitssch**ß, wenn mich wer aus dem geistigen Reinraum rausbeamt, ist es mühsam. ad "Privat": wir heben zu Hause bei unterdrückten Rufnummern gar nicht mehr ab - da sind dauernd irgendwelche Callcenter dran. Und die probieren es auch öfters innerhalb weniger Stunden am Samstag nachmittag. Allerdings gibt es (arbeitsmäßig!) Kunden (oder sowas ähnliches), die mit mit "unterdrückt" daherkommen - manche (Gratis-)SIP-Provider tun das oder $FIRMA (oder $BEHOERDE) ist nicht ganz klein und hat eine uralte Telephonanlage, wo die Durchwahl nicht mitrausgeht. Und wenn zurückrufen und in einer Telephonzentrale für > 500 Leute zu landen mit "Ich weiß zwar nicht wer genau, aber irgendjemand bei Ihnen wollte sie von mir?" macht eher wenig Sinn. Bernd -- "Designed for Windows" ist das Äquivalent zu Entwicklungsprinzipien der russischen Armee: es muß so gut sein, daß es ein Bauerntrampel nur schwer mutwillig kaputt kriegt. - Arnim Sommer |
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Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote:
>ad "Privat": wir heben zu Hause bei unterdrückten Rufnummern gar nicht mehr >ab - da sind dauernd irgendwelche Callcenter dran. Und die probieren es >auch öfters innerhalb weniger Stunden am Samstag nachmittag. Ist bei mir genauso (Bekannte und Verwandte, die ohne übertragene Rufnummer ankommen, bekommen eine "geheime" MSN genannt), wobei in der letzten Woche fast nix mehr war. Gibt es neue Regelungen bezüglich cold calls? Ich meine, mich dunkel zu erinneren, da war was...aber ab wann? Keine Ahnung. >Allerdings gibt es (arbeitsmäßig!) Kunden (oder sowas ähnliches), die mit >mit "unterdrückt" daherkommen - manche (Gratis-)SIP-Provider tun das oder >$FIRMA (oder $BEHOERDE) ist nicht ganz klein und hat eine uralte >Telephonanlage, wo die Durchwahl nicht mitrausgeht. Und wenn zurückrufen Bei uns in der Firma geht die Durchwahl bewußt nicht mit heraus, damit die nicht jeder gleich hat. >und in einer Telephonzentrale für > 500 Leute zu landen mit "Ich weiß zwar >nicht wer genau, aber irgendjemand bei Ihnen wollte sie von mir?" macht >eher wenig Sinn. Klar, in der Firma wird eh rangegangen, wenn das Telephon klingelt. Dieses etwas unkommunikative Verhalten kann ich mir nur privat erlauben... -ras -- Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ |
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#18
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Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote:
>ad "Privat": wir heben zu Hause bei unterdrückten Rufnummern gar nicht mehr >ab - da sind dauernd irgendwelche Callcenter dran. Und die probieren es >auch öfters innerhalb weniger Stunden am Samstag nachmittag. Ist bei mir genauso (Bekannte und Verwandte, die ohne übertragene Rufnummer ankommen, bekommen eine "geheime" MSN genannt), wobei in der letzten Woche fast nix mehr war. Gibt es neue Regelungen bezüglich cold calls? Ich meine, mich dunkel zu erinneren, da war was...aber ab wann? Keine Ahnung. >Allerdings gibt es (arbeitsmäßig!) Kunden (oder sowas ähnliches), die mit >mit "unterdrückt" daherkommen - manche (Gratis-)SIP-Provider tun das oder >$FIRMA (oder $BEHOERDE) ist nicht ganz klein und hat eine uralte >Telephonanlage, wo die Durchwahl nicht mitrausgeht. Und wenn zurückrufen Bei uns in der Firma geht die Durchwahl bewußt nicht mit heraus, damit die nicht jeder gleich hat. >und in einer Telephonzentrale für > 500 Leute zu landen mit "Ich weiß zwar >nicht wer genau, aber irgendjemand bei Ihnen wollte sie von mir?" macht >eher wenig Sinn. Klar, in der Firma wird eh rangegangen, wenn das Telephon klingelt. Dieses etwas unkommunikative Verhalten kann ich mir nur privat erlauben... -ras -- Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ |
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#19
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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote: > >>ad "Privat": wir heben zu Hause bei unterdrückten Rufnummern gar nicht >>mehr ab - da sind dauernd irgendwelche Callcenter dran. Und die probieren >>es auch öfters innerhalb weniger Stunden am Samstag nachmittag. > > Ist bei mir genauso (Bekannte und Verwandte, die ohne übertragene > Rufnummer ankommen, bekommen eine "geheime" MSN genannt), wobei in der Ich gib auch keine Telephonnummern ohne explizite Erlaubnis weiter. > letzten Woche fast nix mehr war. Gibt es neue Regelungen bezüglich > cold calls? Ich meine, mich dunkel zu erinneren, da war was...aber ab > wann? Keine Ahnung. Ich auch nicht. MWn ist die aktuelle österr. Lösu^WKompromies (pun intended): "cold calling" ist verboten, aber "unconfirmed opt-in" reicht. Zur Not wird's über eine ausländische Nummer geroutet (auch wenn man aus dem Inland ist), weil dann die juristische Komplexistätsstufe "gilt unser oder das andere Gesetz?" dazukommt. Vom Call-Center im Ausland ganz zu schweigen (ab und zu wollen italienische Firmen Spezialitäten verkaufen - aber die unterdrücken die Nummer auch nicht). In der Praxis klagt eh niemand (weil der Schaden im Einzelfall zu gering ist). Und die "DoS-Attacke" in die andere Richtung ist halt mit Aufwand verbunden: Am Telephon passende Firmennamen, Adressen u.ä. rauskriegen, daß irgendwo mitschreiben, und dann alle 6 Monate passende Briefe gem. österr. DSG schreiben un Auskunft über alle Daten wollen. Die Standardantwort drauf ist eh: Wir haben nur ihren Namen+Adresse aus dem Telephonbuch. Und dann hat man vermutlich mehrmaligen Briefwechsel hin- und her. Das Ganze ist damit eher als Hobby für Anwälte (oder Jus-Studenten) geeignet. >>Allerdings gibt es (arbeitsmäßig!) Kunden (oder sowas ähnliches), die mit >>mit "unterdrückt" daherkommen - manche (Gratis-)SIP-Provider tun das oder >>$FIRMA (oder $BEHOERDE) ist nicht ganz klein und hat eine uralte >>Telephonanlage, wo die Durchwahl nicht mitrausgeht. Und wenn zurückrufen > > Bei uns in der Firma geht die Durchwahl bewußt nicht mit heraus, damit Wie groß ist das? Bei z.B. 20 Leuten weiß man noch einigermaßen, welche Ecke was mit wem tut. Bei 1000 schaut es anders aus. > die nicht jeder gleich hat. Das mag z.B. in der Technik noch gehen (oder man gibt eine definierte Nebenstelle f.d. ganze Abt. raus, das es ein wenig kanalisiert ist), aber im Vertrieb ist das anders ... Bernd -- "Designed for Windows" ist das Äquivalent zu Entwicklungsprinzipien der russischen Armee: es muß so gut sein, daß es ein Bauerntrampel nur schwer mutwillig kaputt kriegt. - Arnim Sommer |
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#20
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Ralph A. Schmid, dk5ras [04.09.2009 13:54]:
> Bernd Petrovitsch <bernd*bofh.at> wrote: > >> ad "Privat": wir heben zu Hause bei unterdrückten Rufnummern gar nicht mehr >> ab - da sind dauernd irgendwelche Callcenter dran. Und die probieren es >> auch öfters innerhalb weniger Stunden am Samstag nachmittag. > > Ist bei mir genauso (Bekannte und Verwandte, die ohne übertragene > Rufnummer ankommen, bekommen eine "geheime" MSN genannt), wobei in der > letzten Woche fast nix mehr war. Gibt es neue Regelungen bezüglich > cold calls? Ich meine, mich dunkel zu erinneren, da war was...aber ab > wann? Keine Ahnung. Möglicherweise ab 2009-09-01 http://www.golem.de/0908/69446-rss.html http://www.heise.de/newsticker/Daten...meldung/144605 Das ist hoffentlich genug unkonkret, um nicht als UI angesehen zu werden, denkt Werner |
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