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| Newsgroup de.comp.os.unix.misc Unix-Systeme ohne eigene Gruppe. |
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#21
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Hallo,
Michael Baeuerle <michael.baeuerle*stz-e.de> wrote: > Juergen Ilse wrote: >> [...] >> Es kann aber sehr wohl Gruende geben, sich von Maschinen zu verabschieden, >> die bzgl. Verhaeltnis "Systemleistung" zu "Leistungsaufnahme" so schlecht ab- >> schneiden wie das vom OP beschriebene Geraet (zumindest wenn es um staendig >> durchlaufende Server geht). > Klar, aber nur wenn man die "Systemleistung" wirklich brauchen wuerde, > was bei unserer Anwendung nicht der Fall ist. Und die Ultra 1 ist ja > jetzt kein Stromfresser, das Netzteil hat 180W. Wie du selbst schriebst > muss man da heute eher aufpassen, dass in 08/15-PC-Hardware nicht die > Grafikkarte allein mehr verbraucht als hier die ganze Maschine. Einen stromsparenden PC mit vergleichbarer Leistung (der aber nur einen Bruchteil der Leistungsaufnahme der Ultra 1 hat) ist wirklich nicht so teuer ... >> Es gibt moeglicherweise auch Gruende, bei wich- >> tigen Servern von solch betagten Geraeten auf aktuellere umzusteigen (wobei >> es dabei natuerlich eher auf den Einzelfall ankomt: manch alte Gurke aus dem >> Server-Umfeld ist als Server immer noch zuverlaessiger als irgend ein Billig- >> PC, der eher als "Desktop-System" ausgelegt wurde ...). > Und da haben wir doch die Gruende fuer unseren Fall beisammen: > - Mehr Leistung wird nicht benoetigt .... die benoetigte Leisting kann man mit aktuellerer Hardware aber mit erheblich weniger Leistungsaufnahme bekommen ... > - Signifikant Energie wuerde nicht gespart Das kommt *sehr* auf das vorgesehene Ersatzgeraet an. > - Die alte Sun Hardware ist sehr solide und zuverlaessig > (Eine baugleiche Ersatzmaschine steht dazu noch bereit) Ich habe schon mehr als nur einal eine solche Maschine abrauchen sehen ... Die Dinger kommen einfach in die Jahre, wo mal das eine oder andere Teil abrauchen kann (und weder reparieren noch Erstzteile besorgen lohnt sich wirklich bei den Dingern, es sei denn man betreibt sie aus eher "nostalgischen Gruenden" ...). Tschuess, Juergen Ilse (juergen*usenet-verwaltung.de) -- Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger ... |
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#22
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Michael Baeuerle schrieb
> Juergen Ilse wrote: >> >> Es gibt moeglicherweise auch Gruende, bei wich- >> tigen Servern von solch betagten Geraeten auf aktuellere umzusteigen (wobei >> es dabei natuerlich eher auf den Einzelfall ankomt: manch alte Gurke aus dem >> Server-Umfeld ist als Server immer noch zuverlaessiger als irgend ein Billig- >> PC, der eher als "Desktop-System" ausgelegt wurde ...). > > Und da haben wir doch die Gruende fuer unseren Fall beisammen: > - Mehr Leistung wird nicht benoetigt > - Signifikant Energie wuerde nicht gespart > - Die alte Sun Hardware ist sehr solide und zuverlaessig > (Eine baugleiche Ersatzmaschine steht dazu noch bereit) > - Ein aktuelles OS das ohne Bastelei funktioniert gibts noch dafuer > >=> Deswegen wird sie bis auf weiteres nicht ersetzt. Bei solchen Schätzchen habe ich (persönlich) immer ein Problem mit der Haltbarkeit der Hardware. Zwar mag die Qualität von Sun von vor 10 Jahren noch eine andere gewesen sein als heute (wo sie auch grösstenteils auch 08-15 PC-Server-Hardware verbauen), aber irgendwann gibt jede Elektronik auf, die nicht unbedingt auf Langlebigkeit getrimmt wurde. Privat würde ich sowas schon noch einsetzen, da spielt auch eine Downtime von ein paar Tagen weniger eine Rolle als in einem Unternehmen, wo "1 Tag keine Mails" zumindest ein grösseres Aergerniss sind, die man nicht mit einem nette Candle-Night Dinner beseitigen kann :-)) Sprich: Aktuellere Server-Hardware ist schon aufgrund der Haltbarkeit angeraten, von einer Ersatzteilversorgung != Ebay will ich mal gar nicht reden. Gruß Jörg -- What did you do to the cat? It looks half-dead. -Schroedinger's wife |
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#23
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Am 05.10.2009, 12:35 Uhr, schrieb Stefan Sprungk <stefan_sprungk*yahoo.de>:
> Microsoft hat augenscheinlich eine Menge dafür getan um die neuen > Serversysteme in Punkto Qualität, Sicherheit und Flexibilität zu > verbessern. Dessen ungeachtet würde ich im Serverbereich immer noch > unixoide Umgebungen vorziehen. Dies ist allerdings vorwiegend eine Fan > Aussage und nicht für alle Einsatzzwecke logisch begründbar. Es gewinnt dann eine logische Begründung, wenn entsprechendes Administrationswissen für eine Systemarchitektur vorhanden ist und für eine andere erst (teuer) erworben werden müsste. Ansgar -- *** Musik! *** |
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#24
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Am 05.10.2009, 13:30 Uhr, schrieb Juergen Ilse
<juergen*usenet-verwaltung.de>: > Es kann aber sehr wohl Gruende geben, sich von Maschinen zu > verabschieden, die bzgl. Verhaeltnis "Systemleistung" zu > "Leistungsaufnahme" so schlecht abschneiden wie das vom OP beschriebene > Geraet (zumindest wenn es um staendig durchlaufende Server geht). Es > gibt moeglicherweise auch Gruende, bei wichtigen Servern von solch > betagten Geraeten auf aktuellere umzusteigen (wobei es dabei natuerlich > eher auf den Einzelfall ankomt: manch alte Gurke aus dem Server-Umfeld > ist als Server immer noch zuverlaessiger als irgend ein Billig- PC, der > eher als "Desktop-System" ausgelegt wurde ...). Umgekehrt ist ein hier 24/7 als kleiner Server laufender Compaq Deskpro EP mit Celeron 466 die Zuverlässigkeit in Dosen ) - es geht alsoprinzipiell auch andersrum. Die Kiste ist außerdem mit ~40W Gesamt-Leistungsaufnahme recht sparsam. Überhaupt lasse ich auf die Deskpro EN/EP Serie in Sachen Solidität nichts kommen - von einem, naja, teilweise seltsamen BIOS mal abgesehen. (Bei einem älteren Modell hier *work mit Pentium-II beschwerte sich sogar die Linux-Installation bzw. Knoppix über das verbuggte BIOS und verweigerte den Start - und das will IMHO schon was heißen...) Ansgar -- *** Musik! *** |
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#25
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Hallo,
Ansgar Strickerschmidt schrieb: > Am 05.10.2009, 13:30 Uhr, schrieb Juergen Ilse > <juergen*usenet-verwaltung.de>: > >> Es kann aber sehr wohl Gruende geben, sich von Maschinen zu >> verabschieden, die bzgl. Verhaeltnis "Systemleistung" zu >> "Leistungsaufnahme" so schlecht abschneiden wie das vom OP >> beschriebene Geraet (zumindest wenn es um staendig durchlaufende >> Server geht). Es gibt moeglicherweise auch Gruende, bei wichtigen >> Servern von solch betagten Geraeten auf aktuellere umzusteigen (wobei >> es dabei natuerlich eher auf den Einzelfall ankomt: manch alte Gurke >> aus dem Server-Umfeld ist als Server immer noch zuverlaessiger als >> irgend ein Billig- PC, der eher als "Desktop-System" ausgelegt wurde >> ...). > > Umgekehrt ist ein hier 24/7 als kleiner Server laufender Compaq Deskpro > EP mit Celeron 466 die Zuverlässigkeit in Dosen ) - es geht also> prinzipiell auch andersrum. Das ist nicht andersrum! Diese Compac sind nach meinem Wissen extrem auf Stabilität gezüchtete Rechner und standen in Qualität und Preis den Servern nichts nach. Ähnliches gilt auch für die Dell Optiplex (zB GX1p) und einige Siemens Serien. Diese Rechner waren aber extrem teuer und daher auch selten am normalen Arbeitsplatz anzutreffen. Und für den typischen Windau sind diese Kisten unattraktiv. Nominal sehr schwache Leistung bei hohem Preis überdeckt für diese Gruppe solche Dinge wie Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Energieeffizienz. Ich kenne den Celeron 466 und seine offiziellen Daten. Real scheint die CPU weit mehr als die angegebenen 70°C ab zu können, ich habe mit zwei CPUs dieser Bauart verschiedene Tests auf ASUS P2B-Boards gefahren und war über die Belastbarkeit erstaunt. Trotzdem ist der 466 Mendocino suboptimal im Vergleich zu den 400 und 433. Diese sind megakrasse CPU! Zwar langsam, aber geringster Stromverbrauch und Aufheizung. Bei soliden, aufgeklebten Kühlkörpern (zB aus einem alten Siemens-PC ausgebaut) laufen diese Kisten passiv gekühlt ohne CPU- Quirl problemlos bis die Festplatten überhitzen, was aber wegen der geringen Abwärme nur sehr selten passieren kann. > Die Kiste ist außerdem mit ~40W > Gesamt-Leistungsaufnahme recht sparsam. Überhaupt lasse ich auf die > Deskpro EN/EP Serie in Sachen Solidität nichts kommen - von einem, naja, > teilweise seltsamen BIOS mal abgesehen. (Bei einem älteren Modell hier > *work mit Pentium-II beschwerte sich sogar die Linux-Installation bzw. > Knoppix über das verbuggte BIOS und verweigerte den Start - und das will > IMHO schon was heißen...) Auch die Dell Optiplex (GX1p) habe ein abseitiges BIOS. *Argh* Ich bin nun mal an ASUS-Boards gewöhnt. Aber die Installation und das Booten von Knoppix klappt trotzdem. MfG Uwe Borchert |
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