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| Newsgroup de.comp.tv+video Fernsehen und Video am Computer. |
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#1
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Servus,
ich hab grad zur Kenntnis genommen, dass es heute sogar schon Fernseher mit USB-Anschluss gibt, so dass man angeblich direkt auf eine externe Harddisk aufzeichnen kann. Das find ich sehr spannend - aber gibts dabei womöglich irgendwelche Stolperfallen? Ich meine, wenn ich mir so das Theater um HDMI und DRM überlege und wie sehr sich die Unterhaltungsindustrie sonst immer beim Thema "Kopieren ohne Qualitätsverlust" aufregt... Oder muss man so was wohl im Einzelfall je Gerät recherchieren? Beispielsweise ob eine Aufzeichnung nur vom integrierten DVB-T-Tuner (in der entsprechenden Qualität) drin ist oder auch vom externen DBV-S-Tuner. Oder: Der etwas ältliche DVB-S-Tuner hat nur Scart-Buchsen. Wird das Signal da erst mal noch durch eine weitere Wandlerstufe gejagt, bevor das digitale Video über den Fernseher auf der externen Platte landet? Oder klappt das überhaupt. gescheit und ruckelfrei? Wenn ich mich an die Aufzeichnungen per Computer, über USB und externen DVB-T-Tuner erinnere - das war das Grauen. Vor allem mit der mitgelieferten Software, sei es Hauppauge oder <kotz> Pinnacle. So was halt. Und manche Fernseher haben ja auch Cardreader - gibts da wohl auch welche, mit denen man dann womöglich direkt auf SD-Karten aufzeichnen kann oder dienen die nur zum Fotos/Videos gucken? -- Gruß Radbert |
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#2
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"Radbert Grimmig" <grimmig*cityweb.de> schrieb:
> ich hab grad zur Kenntnis genommen, dass es heute sogar > schon Fernseher mit USB-Anschluss gibt, so dass man > angeblich direkt auf eine externe Harddisk aufzeichnen > kann. Ich kenne das von DVB-Receivern. Hauptproblem dabei ist, dass häufig nur Dateisysteme unterstützt werden, bei denen die maximale Dateigröße 4 GB beträgt (z. B. FAT32). Das ist für einen abendfüllenden Kinofilm incl. Werbung etwas wenig, vor allem dann, wenn man mit besserer Qualität aufzeichnet. Daher habe ich bisher die Finger von derartigen Geräten gelassen und zeichne lieber mit dem PC auf (NTFS, max. Dateigröße 16 TB, das reicht auch für Monumentalfilme in HD ;-)) Gruß Michael |
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#3
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Michael Landenberger schrieb:
>Hauptproblem dabei ist, dass häufig >nur Dateisysteme unterstützt werden, bei denen die maximale Dateigröße >4 GB beträgt (z. B. FAT32). Das ist für einen abendfüllenden Kinofilm >incl. Werbung etwas wenig, vor allem dann, wenn man mit besserer >Qualität aufzeichnet. Ach du liebe Güte. Schreiben die Dinger etwa den unkomprimierten DVB-Stream? -- Gruß Radbert |
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#4
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Radbert Grimmig schrieb:
> > Ach du liebe Güte. > > Schreiben die Dinger etwa den unkomprimierten DVB-Stream? > Je nachdem wie hoch die Sender auflösen. AFAIK ist es DVB-konform mit Bitraten zwishen 3.5 und 8 MB/s zu senden. Das ergibt dann halt für einen 90min Film mind. ca. 1.5 GB, kann aber auch auf die 4GB zugehen. |
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#5
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"Radbert Grimmig" <grimmig*cityweb.de> schrieb:
> Schreiben die Dinger etwa den unkomprimierten DVB-Stream? Wieso sollte man etwas ohnehin schon komprimiertes noch weiter komprimieren? Der Bildqualität ist das sicher nicht zuträglich. Aber zumindest bei DVB-T kann man selbst mit dem unkomprimierten Stream auf 4 GB schon einiges unterbringen. Die mittlere Bitrate bei DVB-T beträgt 3,5 MBit/s, das sind etwa 440 KByte/s. Ein Kinofilm dauert mit Werbung ca. 2 Stunden, d. h. es kommen 440 * 7200 KByte oder 3,17 GB zusammen. Incl. Ton sind es vielleicht 3,5 GB. Das müsste mit FAT32 noch gehen. Wenn ich mit meiner (analogen) Hauppauge TV-Karte etwas aufnehme, stelle ich den Encoder üblicherweise auf 4800 kbit/s VBR mit 6200 kbit/s Maximalbandbreite ein. Es fallen so im Durchschnitt ca. 600 KByte/s an. Eine 2-Stunden-Aufnahme (Spielfilm incl. Werbung) belegt damit 4,3 GB, das wäre mit FAT32 nicht mehr in einer Datei unterzubringen. Gruß Michael |
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#6
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Radbert Grimmig wrote:
>ich hab grad zur Kenntnis genommen, dass es heute sogar schon >Fernseher mit USB-Anschluss gibt Die gibt's schon lange, i.A. wird dieser Anschluß aber rein als Eingang genutzt, um Mediendaten von einem externen Datenträger wiederzugeben. Anfangs wurden meist nur Sticks unterstützt und die Wiedergabe von JPEG-Bildern, nach und nach auch Platten und andere Medienformate. >so dass man angeblich direkt auf >eine externe Harddisk aufzeichnen kann. Das wäre die logische Weiterentwicklung. Allerdings kenne ich bisher keinen TV, der das tatsächlich kann. Allenfalls welche mit integriertem Speichermedium bieten Recording-Funktionalität, und das dann eben auch nur auf dieses integrierte Medium. Das hat keine technischen Gründe, sondern ist dem Kniefall der versammelten Gerätehersteller vor der Macht Content-Mafia geschuldet. Im übrigen wird auch auf die interne Platte nur ein DRM-geschütztes und verschlüsseltes Format aufgezeichnet. Bei einer externen Platte wäre das sicher nicht anders. Sprich: Es nützt dem Konsumenten allenfalls insofern, daß er die Kapazität des Datenträgers relativ preisgünstig vergrößern könnte. An die Inhalte käme er trotzdem nicht ran. |
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#7
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Radbert Grimmig schrieb:
> Michael Landenberger schrieb: > >> Hauptproblem dabei ist, dass häufig >> nur Dateisysteme unterstützt werden, bei denen die maximale Dateigröße >> 4 GB beträgt (z. B. FAT32). Das ist für einen abendfüllenden Kinofilm >> incl. Werbung etwas wenig, vor allem dann, wenn man mit besserer >> Qualität aufzeichnet. > > Ach du liebe Güte. > > Schreiben die Dinger etwa den unkomprimierten DVB-Stream? Der DVB-Stream *ist* bereits komprimiertes Material. Was soll man da denn noch weiter komprimieren, ohne deutlich Qualität einzubüßen? -- http://arnowelzel.de http://de-rec-fahrrad.de |
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#8
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Michael Landenberger schrieb:
>"Radbert Grimmig" <grimmig*cityweb.de> schrieb: > >> Schreiben die Dinger etwa den unkomprimierten DVB-Stream? > >Wieso sollte man etwas ohnehin schon komprimiertes noch weiter >komprimieren? Weil man dann weit weniger Platz braucht? Zwei Stunden Film lassen sich mit DivX oder Xvid doch vollkommen problemlos und mit ordentlicher Qualität in deutlich unter 2 GB unterbringen. Ich hab hier keinen einzigen Film, der größer wäre - schon weil man größere Dateien eh nicht auf DVD brennen kann. >Der Bildqualität ist das sicher nicht zuträglich. Mag sein, gibt aber Schlimmeres. -- Gruß Radbert |
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#9
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Arno Welzel schrieb:
>Radbert Grimmig schrieb: > >> Michael Landenberger schrieb: >> >>> Hauptproblem dabei ist, dass häufig >>> nur Dateisysteme unterstützt werden, bei denen die maximale Dateigröße >>> 4 GB beträgt (z. B. FAT32). Das ist für einen abendfüllenden Kinofilm >>> incl. Werbung etwas wenig, vor allem dann, wenn man mit besserer >>> Qualität aufzeichnet. >> >> Ach du liebe Güte. >> >> Schreiben die Dinger etwa den unkomprimierten DVB-Stream? > >Der DVB-Stream *ist* bereits komprimiertes Material. Was soll man da >denn noch weiter komprimieren, ohne deutlich Qualität einzubüßen? Das frag doch mal die ganzen Leute, die Spielfilme auf 700 CD-gerechte Megabyte eindampfen. -- Gruß Radbert |
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#10
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Heiko Nocon schrieb:
>Radbert Grimmig wrote: > >>ich hab grad zur Kenntnis genommen, dass es heute sogar schon >>Fernseher mit USB-Anschluss gibt >>so dass man angeblich direkt auf >>eine externe Harddisk aufzeichnen kann. > >Das wäre die logische Weiterentwicklung. Allerdings kenne ich bisher >keinen TV, der das tatsächlich kann. Bei dem hier behauptet es wenigstens der Hersteller: http://www.cmx-electronics.com/index... 1&lang=de-DE "direkte Aufnahme & Wiedergabe (ext. HDD)" (Website) Wird in der Anleitung dann auch beschrieben, mwenngleich mit den Einschränkungen FAT32, max. 1000GB, max. 4 Partitionen von je max. 120 GB. Aufgezeichnet wird im Format MPEG2. "Wenn eine Datei mehr als 3,8 GB (4 Stunden) ist, dann wird automatisch eine zweite Datei erstellt." Aber das ist ja nur der billigste Fernseher mit nativer HD-Auflösung und USB, der zu finden war. Man sollte doch meinen, wenn man etwas mehr auszugeben bereit wäre, bekäme man auch mehr. -- Gruß Radbert |
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