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| Newsgroup de.comp.hardware.cpu+mainboard.misc Prozessoren und Mainboards. |
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#1
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Hallo!
Ich habe festgestellt, dass meine Systemuhr in einer Stunde um eine halbe Sekunde zu schnell ist, das sind an einem Tag 12 Sekunden Abweichung, das ist relativ viel. Deshalb lasse ich stündlich einen Cronjob laufen, der über NTP-Protokoll die Zeit aktualiert. Ist es bei Mainboards auch möglich, die Uhrtaktrate hardwaremässig zu justieren? viele Grüße Egon Schmid |
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#2
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Also schrieb Egon Schmid:
> Ist es bei Mainboards auch möglich, die Uhrtaktrate hardwaremässig zu > justieren? Du kannst einen genaueren Uhrenquarz einlöten... das ist primitivst gemacht; einfach eine feste Teilerkette. Ansgar -- *** Musik! *** |
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#3
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Egon Schmid schrieb:
> Ist es bei Mainboards auch möglich, die Uhrtaktrate hardwaremässig zu > justieren? Nein, die Uhr ist immer so genau wie der Oszillator und da sind aus Kostengründen 12sec am Tag leider nicht selten. Wenn das mal besser passte kann es an einer fast leere Batterie liegen ansonsten hilft nur Quarztausch, das ist immernoch der übliche billige Uhrenquarz. |
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#4
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Olaf Kordwittenborg schrieb: > Egon Schmid schrieb: > > > Ist es bei Mainboards auch möglich, die Uhrtaktrate hardwaremässig zu > > justieren? > > Nein, die Uhr ist immer so genau wie der Oszillator und da sind aus > Kostengründen 12sec am Tag leider nicht selten. Zumindest früher gab es Boards mit Trimmkondensator. (AFAIR) > Wenn das mal besser passte kann es an einer fast leere Batterie liegen > ansonsten hilft nur Quarztausch, das ist immernoch der übliche billige > Uhrenquarz. 12 Sekunden am Tag ist noch sehr gut. Manche Boards sind von Haus aus viel schlechter. Aber bei DSL-Flat juckt das doch nicht. Alle Stunde automatisch mit einem der unzähligen Zeitserver syncen und gut. Z.B. mit "TARDIS" - läuft im Hintergrund unf fällt überhaupt nicht ins Gewicht. -- Wahlergebnis: Ich bin unschuldig! |
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#5
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Hallo,
Fritz Mueller wrote: >> Wenn das mal besser passte kann es an einer fast leere Batterie liegen >> ansonsten hilft nur Quarztausch, das ist immernoch der übliche billige >> Uhrenquarz. > > 12 Sekunden am Tag ist noch sehr gut. Manche Boards sind von Haus aus > viel schlechter. yep. Bei mir ist es fast eine Minute. Sch***ding. > Aber bei DSL-Flat juckt das doch nicht. Alle Stunde automatisch mit > einem der unzähligen Zeitserver syncen und gut. ntpd justiert die zeit stetig auf Basis des automatisch ermittelten Drift. Gibt es für etliche Plattformen. Regelmäßige Rückwärtssprünge sollte man meiden, weil dass evtl. gerade laufende Make-Programme oder auch Authentifizierungstokens im Netzwerk (z.B. Kerberos) stören kann. Dann kommt es zu den abenteuerlichsten Fehlfunktionen. ntpd gleicht deshalb die Zeit beim Rückwärtsstellen langsam durch 'längere Sekunden' an, solange die Uhrzeit nicht komplett daneben ist. Marcel |
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#6
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Egon Schmid <egon.schmid*dischingen.de>:
> Ich habe festgestellt, dass meine Systemuhr in einer Stunde um eine > halbe Sekunde zu schnell ist Hier scheint es um ein Linux-System zu gehen, d.h. deine Systemuhr ist _nicht_ die Hardwareuhr des Rechners. > Deshalb lasse ich stündlich einen Cronjob laufen, der über NTP-Protokoll > die Zeit aktualiert. Das mache ich ähnlich. IMO ein guter Kompromiss zwischen Aufwand und Genauigkeit. Man sollte dann aber so häufig synchronisieren, dass die Anpassung noch ohne Zeitsprünge möglich ist. Also ggf. auch öfter als stündlich. Alternativ könnte man den ntpd oder sowas installieren. Artillerie für Sperlinge, IMO, wenn man die hohe Genauigkeit nicht braucht. Bei einer gleichmäßigen Abweichung kann man die Systemuhr auch mit adjtimex justieren. Die richtigen Parameter zu ermitteln kann zwar zu einer Fleißarbeit werden aber danach läuft der Rechner eventuell den ganzen Tag ohne nennenswerte Abweichung durch. > Ist es bei Mainboards auch möglich, die Uhrtaktrate hardwaremässig zu > justieren? Mit geringem Aufwand AFAIK nicht aber das wäre hier auch der falsche Ansatz. Jörg |
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#7
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Egon Schmid schrieb:
> Ich habe festgestellt, dass meine Systemuhr in einer Stunde um eine > halbe Sekunde zu schnell ist, das sind an einem Tag 12 Sekunden > Abweichung, das ist relativ viel. > > Deshalb lasse ich stündlich einen Cronjob laufen, der über NTP-Protokoll > die Zeit aktualiert. Warum nicht mit Chrony? > Ist es bei Mainboards auch möglich, die Uhrtaktrate hardwaremässig zu > justieren? Nein. Aber mit Chrony könnte man die Geschwindigkeit der Systemzeit quasi softwaremässig justieren, dass sie möglichst genau läuft. Chrony läuft als Dienst im Hintergrund und merkt sich, wie groß die Abweichungen zwischen der lokalen Systemzeit und den Angaben der NTP-Server nach mehreren Synchronisationen sind. Auch werden "harte" Sprünge möglichst vermieden, weil es in einer Produktivumgebung äusserst unangenehm sein kann, wenn die Systemzeit mittendrin ein paar Sekunden oder mehr "springt". Abhängig vom Verhalten der Systemzeit wird auch das Intervall von NTP-Synchronisationen beeinflusst - ist die Systemzeit insgesamt stabil, wird auch seltener synchronisiert. Zusätzlich wird die Geschwindigkeit der Systemzeit angepasst, so sie z.B. bei Bedarf langsamer oder schneller läuft. Solange nämlich das OS geladen ist, ist es letzlich egal, wie genau der RTC läuft, da die Systemzeit vom OS fortgeschrieben wird - theoretisch könnte man auch ganz ohne RTC auskommen. Chrony kann natürlich auf Wunsch auch den RTC regelmässig mit der Systemzeit abgleichen, damit bei einem evtl. nötigen Neustart des Systems die Zeit nicht komplett daneben ist. -- http://arnowelzel.de http://de-rec-fahrrad.de |
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#8
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On Mon, 26 Oct 2009 18:44:18 +0100, Olaf Kordwittenborg
<okordwittenborg*htp-tel.de> wrote: >Nein, die Uhr ist immer so genau wie der Oszillator und da sind aus >Kostengründen 12sec am Tag leider nicht selten. Und was interessiert die Hardware-Uhr? Die wird nur beim Start des Betriebssystems ausgelesen und interessiert danach nicht mehr. Philipp |
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#9
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Philipp Thomas schrieb: > On Mon, 26 Oct 2009 18:44:18 +0100, Olaf Kordwittenborg > <okordwittenborg*htp-tel.de> wrote: > > >Nein, die Uhr ist immer so genau wie der Oszillator und da sind aus > >Kostengründen 12sec am Tag leider nicht selten. > > Und was interessiert die Hardware-Uhr? Dass sie eben falsch geht. > Die wird nur beim Start des > Betriebssystems ausgelesen ack - und danch läuft eine "Softwareuhr", die meist noch viel ungenauer ist! Je nach CPU-Last kann die richtige Aussetzer haben. > und interessiert danach nicht mehr. doch - am nächsten Morgen geht der PC dann eben die entsprechende Zeit nach. Und am übernächsten Morgen doppelt. U.s.w. Ausser der PC bzw. die Hardwareuhr wird immer wieder neu gestellt. Z.B. aus dem Internet. |
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#10
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Fritz Mueller wrote:
> > Philipp Thomas schrieb: > >> On Mon, 26 Oct 2009 18:44:18 +0100, Olaf Kordwittenborg >> <okordwittenborg*htp-tel.de> wrote: >> >>> Nein, die Uhr ist immer so genau wie der Oszillator und da sind aus >>> Kostengründen 12sec am Tag leider nicht selten. >> Und was interessiert die Hardware-Uhr? > > Dass sie eben falsch geht. > >> Die wird nur beim Start des >> Betriebssystems ausgelesen > > ack - und danch läuft eine "Softwareuhr", die meist noch viel > ungenauer ist! J Dazu gibts NTP welches beim Systemboot erstmal die Uhr korrekt stellt und dann auch aufpasst, dass sie nicht nach- oder vorgeht. Beim Shutdown wird die aktuelle und genaue Uhrzeit in die Hardwareuhr geschrieben. > Je nach CPU-Last kann die richtige Aussetzer haben. Das waere aber ein sehr kaputtes OS welches solche Fehler macht. In einem Produktionssystem mit z.B. einer Datenbank moechte ich sowas nicht haben. Gerrit |
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