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| Newsgroup de.alt.fan.haraldschmidt Fanclub der letzten Hoffnung der dt. Fernsehunterhaltung. |
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#1
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Wie man ja weiß, wird die Harald Schmidt Show so gesendet, wie sie auch
aufgezeichnet wurde. Keine Schnitte, nix wird nachproduziert. Der Zuschauer sieht also 1:1 am Fernseher das, was auch der Zuschauer im Studio sah. Zumindest gestern war das nicht so. Ich saß im Studio, kann es also beurteilen. Geschnitten wurde zunächst Teile des Interviews des Gastes. Der hatte sich ziemlich heftig über Streitigkeiten mit den Käufern seiner StudiVZ-Seite ausgelassen. Große Teile der Kaufsumme wären ihm noch nicht zugeflossen, seine Anwälte würden sich damit beschäftigen. Vom StudiVZ-Team wurde wohl niemand mit zum neuen Eigentümer übernommen. Eigene Kompetenzen baue man aber auch nicht auf. Er (Ehssan Dariani) würde sich jetzt vorwiegend auf den Seiten von facebook aufhalten. Obwohl StudiVZ "sein Baby" sei, sei wohl die die Möglichkeiten zum Geldverdienen mit dem Verkauf seiner Firma abgeschlossen. DIESER Ausschnitt ist dann noch in der Sendung verblieben. Wahrscheinlich haben hier Anwälte ihr Veto eingelegt. Ebenso beim jetzt rausgeschnittenem Interview mit Bsirske. Wie füllt das Team eigentlich die fehlende Sendezeit? |
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#2
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Hendrik wrote:
.... > Geschnitten wurde zunächst Teile des Interviews des Gastes. Der hatte sich > ziemlich heftig über Streitigkeiten mit den Käufern seiner StudiVZ-Seite > ausgelassen. Große Teile der Kaufsumme wären ihm noch nicht zugeflossen, Angeblich, weil vereinbarte Milestones nicht erreicht wurde. > seine Anwälte würden sich damit beschäftigen. Vom StudiVZ-Team wurde wohl > niemand mit zum neuen Eigentümer übernommen. Stimmt so pauschal auch nicht. Seine Mitgründer blieben nach seinem de-facto-Rausschmiss im Unternehmen und bekamen Baby- sitter vor die Nase gesetzt. Ansonsten ist die Fluktuation bei StudiVZ wohl vergleichbar mit anderen Praktiklitschen aus dem Startup-Umfeld. > Eigene Kompetenzen baue man > aber auch nicht auf. Er (Ehssan Dariani) würde sich jetzt vorwiegend auf den > Seiten von facebook aufhalten. Obwohl StudiVZ "sein Baby" sei, sei wohl die > die Möglichkeiten zum Geldverdienen mit dem Verkauf seiner Firma > abgeschlossen. DIESER Ausschnitt ist dann noch in der Sendung verblieben. > > Wahrscheinlich haben hier Anwälte ihr Veto eingelegt. Das sind aber soweit alles Dinge, die Dariani jedem erzählt, der ihn danach fragt. Letztens zum Beispiel in der Süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/finanzen/982/486399/text/ Dieses der Welt entrückte Stück dürfte wohl auch Grundlage der Einladung gewesen sein. ciao Olaf |
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#3
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Hendrik wrote:
> Zumindest gestern war das nicht so. Ich saß im Studio, kann es also > beurteilen. Das Video der Sendung auf der ARD-Seite ist ca. 43 min lang. Wir wissen dass sie da schon einen Bsirske-Ausschnitt rausgenommen haben. Ich denke sie haben das Interview (durchaus interessant!) einfach aus Zeitgründen gekürzt, nicht aus Brisanz. Interessant, wie letzte Woche Brömme, diese Woche Bsirske "aus rechtlichen Gründen" nicht online angeboten werden. |
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#4
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Hendrik schrieb:
> Wie man ja weiß, wird die Harald Schmidt Show so gesendet, wie sie auch > aufgezeichnet wurde. Keine Schnitte, nix wird nachproduziert. Der Zuschauer > sieht also 1:1 am Fernseher das, was auch der Zuschauer im Studio sah. Bis auf die Sache mit dem WWM-Anruf. Der ist immer vorproduziert. Marcus |
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#5
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Jensi Manderi schrieb:
> Interessant, wie letzte Woche Brömme, diese Woche Bsirske "aus > rechtlichen Gründen" nicht online angeboten werden. "Aus rechtlichen Gründen musste ein Beitrag mit 'ver.di'-Chef Frank Bsirske entfernt werden" Warum denn das? Also ich verstehe das nicht. Bsirske ist eine Person von oeffentlichem Interesse. Er wird interviewt. Das Interview wird gesendet. Es gefaellt Bsirske nicht. Die Rechtsanwaelte drohen. Das Interview wird nicht mehr gesendet. War es so? Wenn ja, waere das ein Armutszeugnis fuer das Erste. Solange Bsirske in dem Interview nicht verunglimpft wird, ist die Ausstrahlung aufgrund der Meinungsfreiheit erlaubt. Oder? Gibt es das Video auf Youtube? Michael Mueller |
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#6
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Am 03.10.2009, 15:08 Uhr, schrieb Michael Mueller
<michael.mueller42*freenet.de>: > Jensi Manderi schrieb: > >> Interessant, wie letzte Woche Brömme, diese Woche Bsirske "aus >> rechtlichen Gründen" nicht online angeboten werden. [...] > Gibt es das Video auf Youtube? Gehe auf http://www.youtube.com/ und suche nach "bsirske schmidt" (ohne Anführungszeichen). -- Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht. Und das wird uns langsam klar. - Fight Club |
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#7
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Andreas Zeller schrieb:
>>> Interessant, wie letzte Woche Brömme, diese Woche Bsirske "aus >>> rechtlichen Gründen" nicht online angeboten werden. > > [...] > >> Gibt es das Video auf Youtube? > > Gehe auf http://www.youtube.com/ und suche nach "bsirske schmidt" (ohne > Anführungszeichen). Vielen Dank. Nun habe ich es mir angesehen. Allerdings sehe ich keinen Grund, warum ich als Vertreter von Verdi bzw. Bsirske rechtliche Gruende geltend machen wuerde, um eine weitere Verbreitung zu unterbinden. Mal ehrlich, das Niveau des Filmchens ist albern, Bsirske gibt sich dabei allerdings keinerlei Bloesse. Der Film hat Bsirske/Verdi in keinerlei Hinsicht geschadet, es ist auch gar nicht Absicht des Films, Bsirske/Verdi zu schaden. Bsirske/Verdi reagieren ueber (warum eigentlich?) und das Erste knickt ein. Das ist fuer beide Seiten beschaemend. Hier zieht die Zensur ein ueber rechtliche Sandkastenspiele, die noch alberner sind als die Filmchen, mit denen sie sich beschaeftigen. Michael Mueller |
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#8
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Hallo,
Michael Mueller wrote: > "Aus rechtlichen Gründen musste ein Beitrag mit 'ver.di'-Chef Frank > Bsirske entfernt werden" > > Warum denn das? > > Also ich verstehe das nicht. > Bsirske ist eine Person von oeffentlichem Interesse. In der TV-Ausgabe (d.h. nicht online) des BR haben sie auch den Bsirske-Ausschnitt gesendet. Also scheints doch nix akutes mit Anwalt etc zu sein. Grüße |
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#9
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Michael Mueller <michael.mueller42*freenet.de> tat schreiben tun:
> Jensi Manderi schrieb: > >> Interessant, wie letzte Woche Brömme, diese Woche Bsirske "aus >> rechtlichen Gründen" nicht online angeboten werden. > > "Aus rechtlichen Gründen musste ein Beitrag mit 'ver.di'-Chef Frank > Bsirske entfernt werden" > > Warum denn das? > > Also ich verstehe das nicht. > Bsirske ist eine Person von oeffentlichem Interesse. > Er wird interviewt. > Das Interview wird gesendet. > Es gefaellt Bsirske nicht. > Die Rechtsanwaelte drohen. > Das Interview wird nicht mehr gesendet. "rechtliche Gründe" bedeuten ja nicht zwangsläufig, daß jemand einen Rechtsanwalt bemüht hat. Es kann zB sein, daß die ARD schlichtweg nicht die Rechte hat, daß entsprechende Segment im Internet zu verbreiten. Ist ja bei Nachrichten ähnlich. Da landet auch nicht alles im Netz. Das Interview ist ja auch nicht von Schmidt geführt worden, sondern könnte schlichtweg dazugekauft sein. Resp. könnte der Vertrag mit den "TV-Helden" die Option haben, daß deren Segmente nur via klassischem Ausspielweg verbreitet werden dürfen, aber nicht zeitlos per Internet. Es ist ja schon aufgefallen, daß das Brömme-Segment zuvor schon an andere Stelle verbraucht wurde. Warum nicht hier auch so ein Hintergedanke? CoBi -- Wer von hinten kommt, den kann man als Bestäuber getrost vergessen. (3sat Reportage über Nektardiebstahl) |
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#10
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Cornell Binder schrieb:
> Michael Mueller <michael.mueller42*freenet.de> tat schreiben tun: >> Jensi Manderi schrieb: >> >>> Interessant, wie letzte Woche Brömme, diese Woche Bsirske "aus >>> rechtlichen Gründen" nicht online angeboten werden. >> >> "Aus rechtlichen Gründen musste ein Beitrag mit 'ver.di'-Chef Frank >> Bsirske entfernt werden" >> >> Warum denn das? >> >> Also ich verstehe das nicht. >> Bsirske ist eine Person von oeffentlichem Interesse. >> Er wird interviewt. >> Das Interview wird gesendet. >> Es gefaellt Bsirske nicht. >> Die Rechtsanwaelte drohen. >> Das Interview wird nicht mehr gesendet. > > "rechtliche Gründe" bedeuten ja nicht zwangsläufig, daß > jemand einen Rechtsanwalt bemüht hat. Es kann zB sein, daß > die ARD schlichtweg nicht die Rechte hat, daß entsprechende > Segment im Internet zu verbreiten. Ist ja bei Nachrichten > ähnlich. Da landet auch nicht alles im Netz. > [...] Wenn die "Öffentlich-Rechtlichen" ihr Programm nicht komplett über Netz verfügbar halten, wieso sollte man sich dann für den Besitz "Neuartiger Rundfunkgeräte" von der GEZ abzocken lassen? -- Es ist Zeit für Reich |
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