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| Newsgroup de.soc.politik.misc Sonstige politische Diskussionen. |
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#1
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Die afghanische Wahlkommission hat die für den kommenden Samstag
angesetzte Präsidentenstichwahl abgesagt. Das teilte der Vorsitzende der afghanischen Wahlkommission, Daud Ali Nadschafi, in Kabul mit. Zugleich erklärte die Wahlkommission Präsident Hamid Karsai zum Sieger und neuen Präsidenten. http://www.n24.de/news/newsitem_5562468.html Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. |
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#2
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Ralf Rebel schrieb:
> Die afghanische Wahlkommission hat die für den kommenden Samstag > angesetzte Präsidentenstichwahl abgesagt. Das teilte der Vorsitzende der > afghanischen Wahlkommission, Daud Ali Nadschafi, in Kabul mit. Zugleich > erklärte die Wahlkommission Präsident Hamid Karsai zum Sieger und neuen > Präsidenten. > http://www.n24.de/news/newsitem_5562468.html > > Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es > gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird > zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. Wie war das nochmal mit Bush, und den Maschinen, die keine Zettel zählen können? Glückauf! Erika Ciesla (QTH: JN49FL) -- Fährst Du Fahrrad? Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de |
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#3
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On 2009-11-02 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid> said:
> Die afghanische Wahlkommission hat die für den kommenden Samstag > angesetzte Präsidentenstichwahl abgesagt. Das teilte der Vorsitzende der > afghanischen Wahlkommission, Daud Ali Nadschafi, in Kabul mit. Zugleich > erklärte die Wahlkommission Präsident Hamid Karsai zum Sieger und neuen > Präsidenten. > http://www.n24.de/news/newsitem_5562468.html > > Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es > gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird > zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. Kein deutsches Blut für den afghanischen Tyrannen! Raus aus Afghanistan! GW |
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#4
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Gerhard Wiese® schrieb:
> Kein deutsches Blut für den afghanischen Tyrannen! Raus aus Afghanistan! Glaubst du etwa, die führten dort Krieg für Karsai? Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. Hans -- "Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Israeliten." Der Talmud <http://www.hansbolte.net/Talmudzitate |
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#5
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On Mon, 02 Nov 2009 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid>
wrote: >Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Was sind eigentlich Deutschlands Kriegsziele? Die Vertuschung der Tatsache, dass es ein Krieg ist? Wird die Regierungserklärung der Kanzlerin endlich Klartext sprechen? |
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#6
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Robert Jasiek schrieb:
> On Mon, 02 Nov 2009 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid> > wrote: >> Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. > > Was sind eigentlich Deutschlands Kriegsziele? Die Vertuschung der > Tatsache, dass es ein Krieg ist? Wird die Regierungserklärung der > Kanzlerin endlich Klartext sprechen? Nein. Dann würde sie ja zugeben müssen, gegen das Grundgesetz gehandelt zu haben. Schau dir Folge 27 von "Neues aus der Anstalt" an, da wird ein Ziel genannt. |
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#7
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Am Mon, 02 Nov 2009 18:29:58 +0100 schrieb Hans Bolte:
> Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. Mann bist du eine Hohlbirne! J.P. |
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#8
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Am Mon, 2 Nov 2009 19:35:11 +0100 schrieb J.P.:
> Am Mon, 02 Nov 2009 18:29:58 +0100 schrieb Hans Bolte: > >> Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. > > Mann bist du eine Hohlbirne! > > J.P. Auch wenn man Bolte nicht immer immer folgen kann, aber wenn er recht hat, dann hat er recht. Der Krieg in Afghanistan wurde und wird zu keiner Minute im Interesse Afghanistans und seiner Bevölkerung geführt. Es ist denen, die diesen Krieg führen wollten, führten und auch noch Jahre weiter führen werden, auch völlig egal, wer Präsident Afghanistans ist und ob es bei den Wahlen mit rechten Dingen zuging oder nicht. Wichtig ist ist einzig und allein, dass in der Region die Interessen des militärisch-industriellen Komplexes gewahrt sind und diese wiederum dienen den Interessen der Wallstreet - der Begriff "Rothschildimperium" ist doch nichts weiter als ein Synonym dafür. Wenn also jemand eine Hohlbirne hat oder ist, dann solltest Du mal den Blick in den Spiegel wagen. mueding |
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#9
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Am Mon, 02 Nov 2009 18:29:58 +0100 schrieb Hans Bolte:
> Gerhard Wiese® schrieb: >> Kein deutsches Blut für den afghanischen Tyrannen! Raus aus Afghanistan! > > Glaubst du etwa, die führten dort Krieg für Karsai? > > Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. Coole Idee. Ein Cabernet Sauvignon aus Afghanistan -Hindukusch Hanglage- könnte die Weinwelt revolutionieren. Du solltest dich beim Blaublütler als Marketingheini bewerben. Lex |
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#10
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Am Mon, 02 Nov 2009 19:03:23 +0100 schrieb Robert Jasiek:
> On Mon, 02 Nov 2009 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid> > wrote: >>Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. > > Was sind eigentlich Deutschlands Kriegsziele? Deutschland hat keine Kriegsziele in Afghanistan. Unsere Soldaten erfüllen dort "lediglich" einen Auftrag im Rahmen der westlichen Militärallianz. Schau Dir einfach mal die Karte der Region an und bedenke, daß Pakistans Militär, Polizei und Geheimdienst und damit auch die dortigen Herrscher schon seit vielen Jahre aus den USA finanziert, von diesen also abhängig sind. Rein zufällig konnte man diesen Einflussbereich 2001 auf Afghanistan ausdehnen. Im nördlich liegenden Tadschikistan erklärte man sich bereit, Militärbasen zur Verfügung zu stellen. Einige hundert NATO-Soldaten, überwiegend von der französischen Luftwaffe, kamen daraufhin ins Land. Die USA würdigten die Kooperationsbereitschaft und hoben im Januar 2002 ein seit 1993 gegen Tadschikistan bestehendes Waffenembargo auf. Am 20. Februar schloss sich das Land als letzter Staat der ehemaligen Sowjetunion dem Nato-Programm "Partnerschaft für den Frieden" an. Usbekistan Auf der Suche nach Stützpunkten der westlichen Streitkräfte in Zentralasien bot sich auch Usbekistan als Basis im "Kampf gegen den Terror" an. Zwischenzeitlic sollen schon mal mehrere tausend Soldaten auf der ehemaligen sowjetischen Luftwaffenbasis Karschi und Chanabad nahe der afghanischen Grenze stationiert gewesen sein. Dabei gibt es zunehmende Gerüchte, diese Basen würden auf Dauer zur Aufrechterhaltung der amerikanischen Militärpräsenz in der Region eingerichtet. Auch auf Aserbaidschan lohnt es sich zu schauen. Dort erfolgt ein massiver Ausbau der früheren sowjetischen Luftwaffenbasis Nassosny mit amerikanischer Hilfe. Armenien hat man noch nicht so recht im Griff, weil man sich dort gegen das aggressiven Verhalten des US-Partners Aserbaidschans (Problemkreis Berg-Karabach) erwehren muß. Dafür gelang es, über die sogenannte "Rosenrevolution", einem, von den USA organisierten und finanzierten Putsch, auch in Georgien ein Marionettenregime zu installieren. Die Türkei ist schon seit 1952 Natomitglied. Kommen wir zum Irak. Den hat man 2003 überfallen, die Regierung und alle existierenden Sicherheitsstruktur zerschlagen und den Präsidenten zum Aufhängen freigegeben. Seidem ist dieses Land, wie auch Afghanistan, einem Bürgerkrieg ausgesetzt, der gleichzeitig in beiden Ländern auch ein Kampf gegen die fremden Besatzer ist. ....und mittendrin liegt der Iran, das nächste Opfer. Wenn auch der Iran erst gefallen sein wird, woran kein Zweifel besteht, dann haben die USA ein riesiges Gebiet in ihrer Gewalt und die großen multinationalen Konzerne können dort schalten und walten wie sie wollen. Nach Deutschlands Kriegsziele hattest Du gefragt? Deutsche Soldaten opfern dort nicht Gesundheit und Leben für die Sicherheit ihres Vaterlandes und ihrer Landsleute. Sie werden dort für die Weltmachtambitionen der USA und für die Gewinne des Finanzkapitals, welches ja hinter den multinationalen Konzernen steht, geopfert. > Die Vertuschung der > Tatsache, dass es ein Krieg ist? Das kann ja wohl schlecht ein Kriegsziel sein. Man kann und will deshalb nicht von einem Krieg sprechen, weil man dann auch die Regeln der Kriegsführung einhalten müßte. Diese Regeln beinhalten z.B., dass man die Zivilbevölkerung schonen muß. Dann geht es nicht an, dass man nach der Bombardierung von zwei Tanklastern die Anzahl der getöteten Beteiligten auf 17 bis 142 schätzt, also vor dem solchen Angriff keine genaue Aufklärung betrieben haben kann. Wenn es sich offiziell um einen Krieg handeln würde, dann würde man Kriegsgefangene machen und dem internationalen Roten Kreuz gegenüber Rechenschaft über die Zustände in den Kriegsgefangenenlagern ablegen müssen. Schon mal was von der Zahl der Kriegsgefangenen gehört? Nein? Kannst Du auch nicht, denn es gibt keine - alle an Kämpfen beteiligt sind immer entweder davongekommen oder tot. Aus all diesen Gründen und noch vielen anderen mehr, darf das dort kein Krieg sein. > Wird die Regierungserklärung der > Kanzlerin endlich Klartext sprechen? Ganz klar, nein, denn Frau Merkel besitzt überhaupt keine Kompetenzen, dazu "Klartext" zu sprechen. Sie hat Anweisungen auszuführen und zwar weitgehend kommentarlos. Im Augenblick ist sie gerade zum Empfang von solchen Anweisungen in den USA nachdem sie sich in Brüssel von "EU-Partnern" das O.K. für die nächsten 4 Jahre geholt hat. mueding |
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