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| Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery Alles, was Systembetreuer aufmuntert. |
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#21
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Falk Willberg wrote:
> Stefan Dreyer schrieb: >> Dietz Proepper wrote: >>> Was stört Dich speziell? Daß Du keine Garantie auf die eine Wahrheit >>> hast? >> >> Nein, nur dass die Wahrheit damit einfacher zu manipulieren ist. MbMn ist die "Wahrheit" einfacher zu manipulieren, wenn es eine kleine Anzahl definierter Kanäle gibt, über die die angebliche "Wahrheit" verbreitet wird. > Sie ist nicht einfacher zu manipulieren, sondern von anderen. Nur ist Manipulation schwieriger, wenn viel daran beteiligt sind - da steigt das Risiko von Inkonsistenzen und/oder Leaks und/oder ..... >>> Willkommen in der Realität - auch klassische Lexika sind nicht >>> unfehlbar. >> >> Das hat niemand behauptet. Implizit (leider) schon: Durch eine (grob formuliert) "Wikipedia ist manipuliert" Ansage wird automatisch anderes aufgewertet. Bzw. die Antwort auf die Folgefrage "was nimmt man sonst" sufggeriert. > Das übliche Thema: Quellen im Internet sind unzuverlässig, man muß immer > schauen, wer was warum schreibt. Und das ist nicht aufs Internet beschränkt (sondern gilt für alle Veröffentlichungen iwS). Oder glaubst Du alles, was in der "Bild"-Zeitung steht? Ja, klar, manche schreiben (noch) einseitiger wie andere. > Zum Glück ist das bei werbungsfinanzierten klassischen Medien so, daß > man sich die Illusion erhalten kann, daß ein unabhängiger Redakteur den > Artikel redigiert hat. Wie kannst Du Dir das erhalten? Ich schaff's nicht. Oder hat mein Ironiedetektor ein Blackout gehabt? Bernd -- "Designed for Windows" ist das Äquivalent zu Entwicklungsprinzipien der russischen Armee: es muß so gut sein, daß es ein Bauerntrampel nur schwer mutwillig kaputt kriegt. - Arnim Sommer |
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#22
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On Fri, 18 Sep 2009 09:50:11 Dietz Proepper wrote:
> > Es gibt aber auch eine Menge Artikel, die entsorgt oder geändert > > gehören, da sie unrichtig sind. > Wenn Du die welche explizit als "needs rework" getaggt sind 'raus > nimmst dann sind es schon wesentlich weniger. Und wenn man dann da, wo einem etwas auffaellt, selbst etwas dagegen tut, sind es gleich noch einmal weniger. > Also bisher kommt da meistens nur "einige Artikel sind schlecht". > Bei richtigen Deppen noch "da darf ja jeder". Ich hatte auch schon "da kann man ja jeden Schwachsinn einstellen, habe ich selbst schon getan, und die Seite ist nach 2 Jahren immer noch drin". So sehen heute echte Helden aus... Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - die Freiheit zu jammern! (Sloganizer) |
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#23
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Stefan Dreyer schrieb:
>Das ist kein Rumgebashe. Es gibt eine Menge Artikel in Wikipedia, die >sehr gut sind. Es gibt aber auch eine Menge Artikel, die entsorgt oder >geändert gehören, da sie unrichtig sind. Und eine Menge, die nicht falsch, aber richtig schlecht sind. Gehäuft ist es mir bei Artikeln zu (Kino-)Filmen begegnet. Da wird oft nur ausschweifend die Handlung nacherzählt, ohne daß Besonderheiten des Werkes klar werden. >Das System hat einfach gewisse Grenzen und Lücken, aber die Idee >dahinter finde ich grandios. > >> Was stört Dich speziell? Daß Du keine Garantie auf die eine Wahrheit hast? > >Nein, nur dass die Wahrheit damit einfacher zu manipulieren ist. Es gibt mittlerweile den einen oder anderen Manipulationsschutz, z.B. werden Änderungen an Personenbiographien erst nach Absegnung durch einen seriösen altgedienten Wikipedianer freigeschaltet, und man kann sich künftig Textteile farblich differenziert nach Seriosität des Autors anzeigen lassen. |
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#24
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Holger Marzen <holger*marzen.de> wrote:
> * On Thu, 17 Sep 2009 19:47:24 +0200, Alexander Schreiber wrote: > >> Stefan Dreyer <stefan.dreyer+news*ddnetservice.net> wrote: >>> Joerg Dorchain wrote: >>>> Bodo `Garfield' Bellut <usenet*spambin.de> wrote: >>>>> Stefan Dreyer <Stefan.Dreyer*ddnetservice.net> wrote: >>>> >>>>> [...] >>>> >>>>>> Zunge zergehen lassen: "Wikipedia wird gerichtsfest". >>>> >>>>> [...] >>>> >>>>> Wieso, stimmt doch: Ein Fest für die Gerichte. >>>> >>>> Der Heise-Ticker weiss von einer DIN-EN fuer Zitieren, die man >>>> auch auf Wikipedia anwenden kann. >>>> >>>> Also erst den anonymizer, dann die DIN, das das Gericht bemuehen. >>>> Um damit dann einen Jura-Abschluss zu erstreiten. Oder so >>>> ungefaehr. >>> >>> Im Artikel geht es u.a. darum, dass ein Gericht beschlossen hat, dass >>> man verkürzt gesagt Wikipedia als "allgemeine, anerkannte und >> ok naja >>> zuverlässige" Informationsquelle vertretbar ist. >> ^^^^^^^^^^^^ sind die bescheuert? > > Um das zu entscheiden müsste man wissen, wie Zeitungen eingeordnet sind. > Wikipedia ist anders, aber nicht unbedingt schlechter als Zeitungen. Zeitungen, oje. Ganz finsteres Kapitel ;-) Man liest sich, Alex. -- "Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison |
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#25
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Alexander Schreiber schrieb:
> Zeitungen, oje. Ganz finsteres Kapitel ;-) Nicht mehr lange. Falk -- "Konservative akzeptieren den Status quo eher, weil das weniger Denken erfordert, keine Veränderung verlangt und ein gutes Gefühl erzeugt. Und das ist genau der Zustand, in den uns der Alkohol versetzt." http://www.aal-dieberater.de/news/al...nservativ.html |
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#26
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Falk Willberg (18.9.2009 15:49):
> Alexander Schreiber schrieb: > >> Zeitungen, oje. Ganz finsteres Kapitel ;-) > > Nicht mehr lange. Wann kommt die Erleuchtung? Da Didi -- Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de 20.10-21.00 DLF: Alles und Nichts - Tonspuren einer Reise durch Peter |
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#27
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Dieter Bruegmann schrieb:
> Falk Willberg (18.9.2009 15:49): > >> Alexander Schreiber schrieb: >> >>> Zeitungen, oje. Ganz finsteres Kapitel ;-) >> Nicht mehr lange. > > Wann kommt die Erleuchtung? Die Zeitungen werden merken, daß ihr Geschäftsmodell tot ist, nachdem die Contentindustie das für sich erkannt hat. Danach nehmen wir uns die Pharmakonzerne vor ;-) Falk -- "Konservative akzeptieren den Status quo eher, weil das weniger Denken erfordert, keine Veränderung verlangt und ein gutes Gefühl erzeugt. Und das ist genau der Zustand, in den uns der Alkohol versetzt." http://www.aal-dieberater.de/news/al...nservativ.html |
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#28
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Stefan Dreyer wrote:
> Naja, das sind eben Juristen. Ich glaube der Beruf hat als Voraussetzung > die Befreiung von jeglicher Sachkenntnis. ....und latenten Alkoholismus - zumindest die 4 oder 5 Juristen die mir persönlich bekannt sind bechern gerne "mal" einen. grüße tom |
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#29
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Falk Willberg (18.9.2009 16:22):
> Dieter Bruegmann schrieb: >> Falk Willberg (18.9.2009 15:49): >> >>> Alexander Schreiber schrieb: >>> >>>> Zeitungen, oje. Ganz finsteres Kapitel ;-) >>> Nicht mehr lange. >> >> Wann kommt die Erleuchtung? > > Die Zeitungen werden merken, daß ihr Geschäftsmodell tot ist, nachdem > die Contentindustie das für sich erkannt hat. Danach nehmen wir uns die > Pharmakonzerne vor ;-) Und dann darf sich jeder die Medikamente selber herunterladen? Da Didi -- Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de NP: Forschung aktuell (http://www.dradio.de) |
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#30
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Dietz Proepper wrote:
> Stefan Dreyer wrote: >> Das System hat einfach gewisse Grenzen und Lücken, aber die Idee >> dahinter finde ich grandios. > > Also bisher kommt da meistens nur "einige Artikel sind schlecht". Bei > richtigen Deppen noch "da darf ja jeder". > > Insofern ist Deine Stellungnahme neu und kreativ. Ja, das Problem ist eben, was die "Deppen" draus machen. >>> Was stört Dich speziell? Daß Du keine Garantie auf die eine Wahrheit hast? >> Nein, nur dass die Wahrheit damit einfacher zu manipulieren ist. > > Read My Lips! Was in der Redaktion der Encyclopedia Britannica abläuft weißt > Du nicht. Und ich sage, es wäre naiv, anzunehmen daß dort nicht auch > "manipuliert" wird. Bei der Wikipedia ist es allerdings dokumentiert. Ich weiß nicht, was bei den Inselaffen abläuft, das ist vollkommen richtig. Aber ich persönlich hätte kaum Chancen den Inhalt der EB zu manipulieren. Du wirst mir aber zustimmen, dass bei Wikipedia weitaus einfacher ist, auf die Inhalte Einfluss zu nehmen. Die Änderungen dabei zu anonymisieren dürfte nicht das größte Problem sein. >>> Willkommen in der Realität - auch klassische Lexika sind nicht unfehlbar. >> Das hat niemand behauptet. > > Man gewinnt gelegentlich den Eindruck. Ich glaube schon lange nicht mehr einer einzigen Quelle, in welchem Medium auch immer. |
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